Hallo, kann mir jemand einen Tipp geben, wie man am Besten uralte Bücher von vor über 100 Jahren und älter selber säubern bzw. restaurieren kann? Diese Bücher sind teilweise mit Ledereinband oder auch einfach Papiereinband und ziehmlich verstaubt u.ä.
Hat da jemand schon mal Erfahrungen mit so etwas gemacht? Welche Säuberungs"technik" eignet sich am Besten? Feuchter Lappen? Staubpinsel? O.ä.???
Vielen Dank für Eure Hilfe schon im voraus 
Hallo Rotfuchs,
kann mir jemand einen Tipp geben, wie man am Besten
uralte Bücher von vor über 100 Jahren und älter selber säubern
bzw. restaurieren kann? Diese Bücher sind teilweise mit
Ledereinband oder auch einfach Papiereinband und ziehmlich
verstaubt u.ä.
Hat da jemand schon mal Erfahrungen mit so etwas gemacht?
Welche Säuberungs"technik" eignet sich am Besten? Feuchter
Lappen? Staubpinsel? O.ä.???
Wasser und Bücher vertragen sich nicht.
Davon rate ich absolut ab.
Staub kann man am besten mit einem Staubsauger entfernen. Niedrigste Leistungsstufe, am besten eine Düse mit Bürste aufsetzen. Es gibt für solche Arbeiten für die meisten Staubsauger Spezialaufsätze. Die lohnen aber nur bei vielen Büchern.
Leder sollte man mit einem Speziallederfett pflegen. Das bekommst Du beim örtlichen Buchbinder.
Im übrigen gilt, dass Bücher aus der Zeit zwischen circa 1850 und 1950 in aller Regel auf säurehaltigem Papier gedruckt wurden. Sollten die Blätter der Bücher Dir also entgegenbröseln, wenn Du sie aufschlägst, oder die Bindung des Buches locker werden, hilft definitiv nur eine Spezialbehandlung durch den Fachmann, sprich Papierrestaurator.
Teuer, extrem zeitaufwändig und nur bei Liebhaberstücken wirklich lohnend.
viele Grüße
Geli
Hat da jemand schon mal Erfahrungen mit so etwas gemacht?
Welche Säuberungs"technik" eignet sich am Besten? Feuchter
Lappen? Staubpinsel? O.ä.???
Toastbrot (ungetoasted), d.h. „fluffiges“ Weißbrot (kein Buttertoast!).
Ich weiß, klingt seltsam, funktioniert aber. War ein Tip von einer Buchbinderin. Kleinere Stücke aus dem Brot machen und vorsichtig über die staubigen/dreckigen Stellen rollen, in hartnäckigen Fällen auch etwas reiben. Das Brot nimmt den Schmutz auf, ohne das Papier in der Substanz zu beeinträchtigen (und kann danach natürlich leider nicht mehr gegessen werden…).
Ciao, Wotan
Hallöchen Ihr Zwei Helfer 
Vielen Dank für Eure schnelle Hilfe, werde beide Varianten direkt mal ausprobieren. Das mit dem Brot klingt wirklich lustig, naja, versuchen tu ich es auf jeden Fall. Nur hoffentlich bekomme ich da nicht direkt Hunger *gggg*
Also, nochmals: Vielen Dank und viele Grüße