Hallo !
Von einem größeren Kredit (30.000 Euro) habe ich derzeit noch einen Restbetrag von etwa 7.000 Euro. Durch Arbeitsplatzkürzungen habe ich derzeit leider nur noch ein Monatseinkommen von ca. 750-800 Euro.
Daher kann ich den Kredit nicht mehr weiter bezahlen. Meine Mutter ist daher eingesprungen. Doch nun möchte sie gerne mit 61 in Rente gehen.
Die Sache ist so, das damals beim aufstellen des Kredites meine Mutter für den Kredit gebürgt hat. Allerdings nicht zum vollen Teil, sondern nur mit 20.000 DM (also ca. 10.000 Euro). Den Rest der Bürgschaft übernahm die Bank.
Nun möchte ich gerne, das meine Mutter in Rente gehen kann. Das sie mit der Rente meinen Kredit nicht weiter abzahlen kann (und soll) ist ja klar.
Weiß jemand wie man sich da am geschicktesten mit der Bank einigen kann ?
Kann man einen Kredit „Stunden“ oder „aufschieben“, bis ich wieder eine bessere Arbeit gefunden habe ?
Vielleicht hat da jemand konkrete Hinweise wie man sich am besten verhält.
Vielen Dank für alle nutzvollen Hinweise.
Gruß
Andreas
Hallo,
in der Regel ist diesbezüglich alles vertraglich geregelt - meist zugunsten der Bank.
Von einem größeren Kredit (30.000 Euro) habe ich derzeit noch
einen Restbetrag von etwa 7.000 Euro.
Für eine Bank sind 7000 EUR Peanuts. Die werden nicht darauf verzichten, aber deswegen zerrt man niemanden in die Insolvenz o.ä., wenn es sich vermeiden läßt. Spaß macht das denen auch nicht.
Am besten das direkte Gespräch mit der Bank suchen und sich dazu bestmöglichst vorbereiten.
Das ist eine gute Präsentation der eigenen Leistungsfähigkeit. Wer so etwas macht ist vertrauenswürdig und dem traut man auch zu bald wieder einen Job zu finden.
Das schlimmste ist, nicht zu reden.
Keine Garantie, aber das beste, was mir dazu einfällt.
Viel Erfolg
Michael
Wichtig ist dabei der vereinbarte Zinssatz.
Wenn er zb 10% ist.
musst Du in der Lage sein mindestens etwa 70 Euro
monatlich zu zahlen.
Wenn du 10 euro zusätzlich zahlst,
ist der Kredit in ca 30 Jahren abbezahlt.
Bei 20 in 17 Jahren
Bei 30 in 8
Bei 60 in 6.
so ungefähr.
Also 150-170 muss Du schon im Monat haben,
um die der Bank zu geben, für 5 Jahre Laufzeit,
das betrifft dann auch die Mutter, wenn sie einpringen
muss. Du solltest mit einer Schulderberatung reden.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
erstmal das schlimmste was du machen kannst: der Bank nichts sagen und auf Briefe und Anrufe nicht antworten.
In jedem Fall also das offene Gespräch mit deinem Berater vor Ort suchen.
Wenn jemand mit dieser Erklärung zu mir käme, würde ich die folgenden Punkte klären:
steht aktuell ein neuer Job in Aussicht? Es zählt nur schriftlichhes z.B. neuer Arbeitsvertrag
Falls ja: Wann? Bis zu 1/2 Jahr lässt sich die Bank in diesem Fall bestimmt auf eine Ratenaussetzung ein (es sei denn, es gibt eine längere Vorgeschichte)
Falls nein: Versuchen, ob die Bank sich darauf einlässt, den Kredit umzuschulden und die mtl. Rate zu senken. Ich würde jetzt rechnen: 7000€, Zinssatz 7% (halte ich für realistisch, bei Hauskredit) macht ca 41€ im Monat + 7€ Abzahlung = ca 48€ monatlich. Dafür zahlst du 30Jahre daran zurück. Ich denke 50€ mtl müsste möglich sein zu bezahlen, oder? (10% Kreditzinsen bei Verbraucherkredit) macht 59€Zinsen plus 7€ Abzahlung = ca 66€
Und ich glaube auch nicht daran, dass deine Mutter als Bürge aus der Nummer einfach so raus gelassen wird.