ganz erstaunlicherweise wurden dieses Jahr verschiedene Fakten, die eigentlich schon seit Jahren bekannt waren, von unseren politischen Vertretern publiziert.
Unter Anderem:
-die Renten sind nicht mehr sicher (waren sie demoskopisch vorhersehbar eigentlich auch nie)
-die Sozialsysteme sind überlastet (zuwenig Einzahler und zu viele
Empfänger)
-es gibt zuwenig Nachwuchs (was angesichts der mangelhaften Umgebungsstruktur und der finanziellen Mehrbelastung von Familien auch nicht erstaunlich ist)
-die Wirtschaft muss sich dem globalen Wettbewerb stellen und hat dabei immense Probleme (Bürokratie, Steuerhemmnisse, Gewerkschaften)
-die Gesellschaft muss umdenken (mehr Eigenverantwortung, weniger Zuschüsse vom Staat)
Das Vertrauen in die Politikerkaste ist gesunken - die Menschen sind verunsichert und halten ihre Euros im Angesicht zukünftiger finanzieller Mehrbelastungen zurück - ist normal - aber fatal.
erstmal gebe ich Rainer recht.
Wir befinden uns weltweit in einer historisch bescheidenen Situation, nämlich dem sich langsam vollziehenden Ende der Globalisierung. Während in den westlichen Industriestaaten Wachstum langsam unmöglich wird, ist China die bedeutendste VW, die überhaupt noch in der Lage ist, Mehrwert zu exportieren. Auch die anderen Ostblockstaaten, aber nicht so bedeutsam.
China muß im Moment innerhalb von wenigen Jahren eine Entwicklung durchmachen, die Europa und Amerika in hunderten Jahren gemacht hat. Wenn dieses Land sich vollständig zu einem kapitalistischen Land entwickelt hat, geht die Weltwirtschaft, wie sie jetzt ist, zwangsläufig den Bach runter. Sie muß wachsen, kann es aber nicht.
Mit Ende der Globalisierung hat jeglicher Staat seinen nationalen Sinn verloren. Das ist eine wichtige Grundvoraussetzung für die zukünftige Entwicklung.
Umdenken müssen die Menschen hier definitiv. Aber nicht dahin, wohin der Staat als ausführendes Organ der Großverbrecher das gern hätte. Im Gegenteil, er braucht ordentlich Druck von unten.
das Beste wäre doch die Abschaffung des „Sozialstaates“. dann würde es vielen besser und nur wenigen schlechter gehen.
Die Neujahrsansprache ist ja der Witz des Jahres.
„Wir bemühen uns, die Lasten heute gerecht zu verteilen, damit wir in Deutschland die Chancen auch morgen noch gerecht verteilen können“
Klar, wenn die Mehrheit der Sozialistenwähler aus der nichtbeschäftigten Bevölkerung kommen, möchte man ihnen schon gerecht werden. Das dieses Verteilen der Lasten aber immer einseitung zu Lasten der berufstätigen Bevölkerung geht, darauf geht er natürlich nicht ein.
Weiter: „So könne der wirtschaftliche Aufschwung, der sich bereits deutlich abzeichne, an Fahrt gewinnen.“
Mit ca. 50 Euro mehr ein wirtschaftlicher Aufschwung.
Heute morgen, bei Antenne Bayern witzele man schon, dass als nächstes ein Gesetz herauskommt, das jeden Bürger verpflichtet, die Hälfte seines Einkommens auszugeben.
Heute morgen, bei Antenne Bayern witzele man schon, dass als
nächstes ein Gesetz herauskommt, das jeden Bürger
verpflichtet, die Hälfte seines Einkommens auszugeben.
tja, mehr ginge im Augenblick ja sowieso nicht, denn die andere Hälfte bleibt beim Staat bzw. den Sozialsystemen.
Im Gegenteil, er braucht ordentlich Druck von
unten.
Das klingt ein wenig nach Anti-Haltung ohne Hintergrund.
Poste doch mal in welche Richtung es Deiner Meinung nach gehen soll und auf welcher Basis das passieren soll.
Ich sehe in Deutschland viel Polemik (auch und immer mehr bei w-w-w) und wenig konstruktive Auseinandersetzung.
Ich sehe in Deutschland viel Polemik (auch und immer mehr bei
w-w-w) und wenig konstruktive Auseinandersetzung.
Das hat weniger mit Polemik als vielmehr mit politischer Ökonomie zu tun.
Wenn wir uns nicht dahin entwickeln (und das tun wir so noch so), dass wir auf den Staat gänzlich verzichten können, bleiben die Probleme und werden drastischer. Im Moment ist es typischer Stamokap.