Guten Tag.
Ich habe eine Frage zur Rettung einer Kneipe. Vielleicht hat da ja jemand Ahnung von.
Darf man, wenn die Besucher einer Kneipe das wollen, von diesen Spenden annehmen und dieses, unter der Vorraussetzung, dass man diese versteuert, dazu verwenden, eine Gesellschaft zu gründen, die eine Kneipe betreibt?
Für alle Hinweise zu diesem Thema wäre ich sehr dankbar.
Mit vielen Grüßen
Das ist schonmal eine gute Idee. Danke. Werde mich mal weiter informieren.
Das Problem hierbei ist aber das benötigt Grundkapital von 50.000 €.
Servus,
klar darf man das. So, wie Du das beschreibst, geht es allerdings nicht um Spenden, sondern um eine Beteiligung der Gäste, die den Weiterbetrieb finanzieren soll. Als „verlorener Zuschuss“ hat das keinen Sinn, weil eine verlustträchtige Kneipe eben auch mit irgendwelchen Zuschüssen nicht gewinnträchtig wird. Sinnvoll ist die Aktion dann, wenn die Kneipe unter ihrer Finanzierung leidet, aber operativ schon laufen würde.
Ein paar hundert Freunde des besten Biers aus dem Schwäbischen Oberland haben sowas vor einigen Jahren mal mit einer Brauerei gemacht, die der Insolvenzverwalter nicht schließen wollte, weil sie operativ nicht so furchtbar schlecht ging, aber eigentlich auch nicht weiter betreiben konnte, weil sie unter der Zinslast zusammenzubrechen drohte. Das Ergebnis kann sich, wenn man es etwa in DLG-Prämiierungen messen will, sehen lassen:
http://www.koenigsegger.de/
Schöne Grüße
MM
Das ist genau das, was hier auch zutrifft. Im Grunde läuft der Laden, aufgrund von Altlasten wäre er aber im Moment nicht tragbar. Danke.
Servus,
wegen der überschaubaren Zahl der „Rettungswilligen“, des eher personengebundenen Charakters der Aktion, der wesentlichen Bedeutung des Kneipiers selber und den vermutlich auch besser überschaubaren Beträgen ist im beschriebenen Fall sicherlich die AG keine geeignete Form.
Denkbar wären z.B. unbesicherte, ggf. zinslose Darlehen mit geeigneten Vereinbarungen zur Rückzahlbarkeit.
Oder eben ganz schlicht Schenkungen - ggf. zweckgebunden unter Auflagen - von den Rettungswilligen an den Kneipier, die den Vorteil haben, dass je nach Umfang der Fiskus nichts oder sehr wenig davon sieht.
Schöne Grüße
MM