Rettungsassistentin in Not! ;-(

Hallo! Ich bin hier ganz neu und habe mal eine Frage, die mir ansonsten anscheinend keiner beantworten kann. Meine Eckdaten: Rettungsassistentin, 31 Jahre alt, 11 Jahre hauptamtlich im Rettungsdienst tätig, jetzt seit 2008 berufsunfähig auf Dauer aufgrund von 2 Bandscheibenvorfällen und somit schwerbehindert -> 50%.
Das Arbeitsamt konnte mir nicht helfen; und alle Ideen, die ich habe sind entweder mit viel Investition verbunden oder werden nicht vom Arbeitsamt gefördert.
Nun meine Frage: Gibt es jemanden, der ähnliche Problematik hat, oder weiss wer, wo man Förderung oder Beratung bekommt, bzw. was ich beruflich sonst machen könnte. Schulische Ausbildungen z.B. werden nicht vom AA gefördert.
Wäre super, super lieb, wenn jemand antwortet, denn so langsam verzweifele ich … :wink:

LG Miriam

Hi,

hast du mal darüber nachgedacht zu unterrichten? Es gibt in Deutschland zahlreiche RA-Schulen und viele Bundesländer fangen jetzt an, die Ausbildung zu professionalisieren und zu vereinheitlichen, wie z.B. Rheinland-Pfalz. Vielleicht kannst Du dort in eine der Ausbildungsstätten oder in das Ministerium und Qualitätsmanagement betreiben?

Oder frag mal bei Deinem AG nach, was mit seiner RA-Schule ist.
Viel Erfolg!
Anna

Patienten überprüfen - zum Schocken drücken! :wink:
Hallo Kollegin,

Das Arbeitsamt konnte mir nicht helfen; und alle Ideen, die
ich habe sind entweder mit viel Investition verbunden oder
werden nicht vom Arbeitsamt gefördert.

Damit würde ich mich nicht zufrieden geben. Dass sie nicht in dich als LRA investieren ist klar. Zum einen finanziert das sowieso fast jeder selber, zum anderen würde man da eher jemanden fördern, der auch noch als RA tätig sein kann und seinen Unterricht somit durch praktische Erfahrung bereichern kann. Außerdem haben Lehrrettungswachen oft LRA’s zur Ausbildung der Azubis, was aber ja auch bedeutet mit denen zusammen ein Auto zu besetzen.
Auf die LRA-Karte würde ich also nicht setzen, da wirst du nicht weit kommen.

Eine bessere Idee wäre, wenn du dich als Leitstellendisponentin bewirbst. Je nach Bundesland wird da gerne die Feuerwehr-Schiene gefahren, aber in deiner Gegend vielleicht ja auch nicht. Vielleicht funktioniert dann in der Krankentransport-Zentrale, wenn schon nicht in der Feuer- und Rettungsleitstelle. Bewerbungen würde ich in jedem Fall absenden.

Vielleicht bist du für eine Hi-Org tätig gewesen. Wie sieht es aus mit der Rückholdienst-Zentrale, Blutspendedienst oder anderen koordinierenden Aufgaben in der Verwaltung?

Wenn das alles nix Gescheites bringt, wird die Luft dünn und dir bleibt nur der Wechsel in eine andere Branche. In Krisenzeiten als Schwerbehinderte und als Frau in gebährfähigem Altern nen Job zu finden, dürfte schwer werden - machen wir uns nichts vor.

Gerade deswegen würde ich es nicht einfach akzeptieren, dass das Arbeitsamt keinerlei Förderung oder Umschulung finanzieren will. Wenn du in der Lage bist, bestimmte Tätigkeiten auszuüben, können sie sich ja nicht einfach aus der Verantwortung stehlen. Insofern: Druck erhöhen und nicht abspeisen lassen, nicht locker lassen!

Hast du denn eine Idee, in welche Richtung deine Aufgabe gehen könnte? An was du Spass hättest und was du körperlich leisten kannst? Wie es rechtlich ausschaut, ob du arbeiten musst/darfst/kannst? Ich würde mich da rein von den rechtlichen Grundlagen her fit machen, überlegen was ich will, und dann nicht locker lassen.

Alles Gute,

MecFleih

Hallo,

an Deiner Stelle würde ich mich mal an die für Dich örtlich zuständige Reha-Servicestelle wenden:
http://www.reha-servicestellen.de/
Die können Dich in Sachen beruflicher Reha ausführlich beraten und dann auch bei der Antragstellung begleiten.
Auch eine gleichzeitige Kontaktaufnahme mit dem örtlich zuständigen Integrationsfachdienst dürfte nicht schaden:
http://www.integrationsaemter.de/webcom/show_lexikon…

Hallo,

Das Arbeitsamt konnte mir nicht helfen;

muß aber

und alle Ideen, die
ich habe sind entweder mit viel Investition verbunden oder
werden nicht vom Arbeitsamt gefördert.

müssen aber die rechtlichen Voraussetzungen erfüllen.

Nun meine Frage: Gibt es jemanden, der ähnliche Problematik
hat,

nein

oder weiss wer, wo man Förderung oder Beratung bekommt,

bei der Agentur für Arbeit

bzw. was ich beruflich sonst machen könnte.

eine Umschulung

Schulische
Ausbildungen z.B. werden nicht vom AA gefördert.

stimmt nicht

Wäre super, super lieb, wenn jemand antwortet,

hoffe deinen Ansprüchen gerecht geworden zu sein

denn so langsam
verzweifele ich … :wink:

muß doch nicht sein. Hast du schon einen SCHRIFTLICHEN Antrag zur beruflchen Rehabilitation gestelld? Wenn nicht, dann mach dies.

Gruß
Otto

Fortsetzung Rettungsassistentin in Not
Ersteinmal lieben Dank für Eure Hilfe! So- nun weitere Details!
Der Antrag für eine Umschulung (REHA- Antrag) wurde genehmigt.
Leitstellendisponent geht hier bei uns nicht; habe mich schon 2mal beworben; aufgrund fehlender Lehrgänge der FF. Beim Blutspendedienst müsste ich die LKWs mit be- und entladen und aus meiner Heimatstadt möchte ich nicht weg ( bezülich Dozentin)
Die Berufe, die ich gerne machen würd, sind meistens schulische Ausbildungen, die nicht vom Arbeitsamt finanziert werden ;-(
Lieben Gruss aus Oldenburg, Miriam