Rettungsdienst

Hallo :smile:
ich hätte mal eine Frage an euch :smile:
ich habe gehört dass es eine möglichkeit gibt beim Rettungsdienst „als dritter Mann“ mitzufahren . Da ich nächstes Jahr mein Abi mache und mal gerne in den Medizinbereich reinschauen würde - mich der rettungsdienst auch sehr interessiert- wollte ich euch fragen ob ihr wisst wie das abläuft ?! Ich wohne in Bayern -weiß nich ob das in den einzelnen Bundesländern ein unterschied macht . Also mir ist bekannt dass das natürlich ehrenamtlich ist . Nur inwieweit verpflichtet man sich da ? ich brauche meine zeit noch zum lernen etc. un habe nicht zeit jedes wochenende zu arbeiten . wird das verlangt ? un welche ausbildung wird dafür benötigt ? Und wird das überhaupt bei den sanitätern gerne gesehen ? Oder sind die nur genervt weil da praktisch einer mitfährt der sowieso keine Ahnung hat un nur behindert ?
Vielen Dank

Servus,

wenn Du in Deiner Vika schreiben tätest, wo Du wohnst, könnte ich Dir die Telefonnummern der örtlichen Träger des Rettungsdienstes heraussuchen.

Hinweis: Es handelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine oder mehrere der Organisationen Deutsches Rotes Kreuz, Arbeitersamariterbund, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, Freiwillige Feuerwehr.

Hinweis II: Auf dem RTW ist ein dritter (bzw. vierter, wenn mit Notarzt gefahren wird) Mann immer im Weg. Auf dem KTW geht das eher, aber da gibts nicht so die „medizinnahen“ Einsätze, mehr sowas wie Dreizentnerpatienten im Tragesitz durch Treppenhäuser mit Rauhputz hieven, Schnapsleichen an Adressen bergen, wo kein RTW hingeschickt wird und dergleichen.

Anyway: Every job needs to be done, it needs heads, hearts and hands to do it - human beings to do it!

Viel Erfolg wünscht

MM

Moin,

Und deinen Zivildienst/FSJ (kann auch nur 6 Monate dauern) willst du nicht in diesem Bereich machen?
Da sieht man noch mehr spannende Dinge zB während des Krankenhaus-Praktikums…

VG
J~

Moin,

Und deinen Zivildienst/FSJ (kann auch nur 6 Monate dauern)
willst du nicht in diesem Bereich machen?
Da sieht man noch mehr spannende Dinge zB während des
Krankenhaus-Praktikums…

Hi
leider nehmen die Rettungsdienste keine Zivis, mehr (6 Monate sind zu wenig um den Aufwand der Ausbildung zu rechtfertigen)
Ein FSJ wäre aber sicherlich möglich.
In einigen Landkreisen gibt es auch die Möglichkeit eine Ausbildung zu „First Responder“ zu machen, google mal.
Ist auch ehrenamtlich, aber für einen längeren Zeitraum als ein Praktikum und du steckst natürlich für die Ausbildung so ca. 8 Wochenenden, mit Abständen dazwischen rein, aber es macht echt Spaß:smile:
und man lernt neue Leute kennen.

Grüße laluna

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Hinweis II: Auf dem RTW ist ein dritter (bzw. vierter, wenn
mit Notarzt gefahren wird) Mann immer im Weg.

Nö. Auch da ist er als Tragehilfe gerne gesehen.
Da, wo ich geschafft habe, gab es nie einen Praktikanten auf dem KTW.
Da war nämlich noch viel weniger Platz, bei Transport im Tragestuhl und begleitendem Angehörigen nämlich nur noch die Trage :frowning:
Im RTW sind von Natur aus zwei Sitzplätze im Patientenraum vorhanden. Und wenn der Notarzt dazu kommt, wird der evtl. überzählige Praktikant eben im NEF mitfahren.
Anders sieht es im NAW aus, da bedeutet dann Praktikant plus Angehöriger, dass einer stehen muss. Ich weiß nicht, ob das Stehen während der Fahrt noch gängige Praxis ist, bei uns war es damals so.
Angeschnallt auf dem Begleitersitz habe ich da keinen erlebt.
Passiert ist zum Glück (und daas war auch reines Glück!) nie was.

Der Fragesteller sollte einfach mal den Träger des örtlichen Rettungsdienstes kontaktieren. Ob es da wohl auch „Schnupperpraktika“ für Schüler gibt? Einfach mal so aus Jux mitfahren geht überhaupt nicht, man muss ja auch versichert sein.

Aber eins muss er klar wissen:

Rettungsdienst ist viel Routinearbeit.
Die wirklich außergewöhnlichen Einsätze passieren auch - aber gerade das sind oft die, die man gar nicht erleben WILL.

So ging es mir - und es gibt ein paar Orte in Dortmund, wenn ich an denen heute vorbei komme, dann kommen die über 10 Jahre alten Erinnerungen wieder hoch.

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