Huhu!
Dem will ich mich auf jeden Fall anschliessen!
Ich kenne mittlerweile (Ende 2.Schwangerschaft) recht viel an „drumherum“ für Schwangere und junge Eltern. Natürlich tauscht man sich untereinander aus, und ich habe auch Ewigkeiten damit verbracht, mich einzulesen.
Letztendlich half mir das aber alles nichts, weil der persönliche Eindruck bei einer so gefühlsgeladenen Angelegenheit noch viel mehr eine Rolle gespielt hat als sonst im Leben.
Deswegen bin ich auch immer wieder an Stellen gelandet, die mir keiner empfohlen hat. Einfach, weil wir uns dort wohl fühlen 
Generell gibt es von der Zeitschrift Eltern einen „Klinikführer“, das ist eine Sonderausgabe, die hier bei den Frauenärzten ausliegt. Dort sind die Geburtshäuser und Krankenhäuser für eine bestimmte Gegend aufgelistet. Man kann das Ganze auch bestellen, wenn man z.B. woanders noch gucken will. Ich habe leider keine Ausgabe mehr zur Hand, bei uns ist die Suche abgeschlossen
Aber über die eltern.de-Homepage sollte man wohl fündig werden, ggf. eine nette Mail hinschicken.
Für die Hebammen…da würde ich wirklich ganz nach Gefühl gehen, „beurteilt“ werden die seltenst auf irgendwelchen Seiten. Es gibt im Netz zwar verschiedene Listen mit Hebammen nach PLZ geordnet, aber damit kommt man auch nicht viel weiter als bis zur Telefonnummer. Ich finde nur wichtig, dass man sich (als Paar oder auch als werdende Mutter alleine, je nachdem) einigermassen klar ist, welche Richtung man möchte. Manche Hebammen sind sehr mütterlich, andere etwas esoterisch, manche unpersönlich aber klar in ihren Aussagen…da ist im Grunde für jeden etwas dabei, der weiss, was ihm gut tut. Und das kann man am Telefon schon erfragen und erspüren.
Da die Geburtsvorbereitungskurse, Schwangerschaftsgymnastik etc. meistens von den Hebammen angeboten werden, kann man auch mit denen gut besprechen, was für einen selbst in Frage käme. Auch da finde ich aber wichtig, vorher zu wissen worauf man Wert legt. Hier im näheren Umkreis gibt es zum Beispiel keinerlei Kurse MIT Partner (mehr), weil laut den Hebis die Männer keine Lust haben. Mag ja für viele Männer zutreffen, aber z.B. für meinen nicht. Deswegen hab ich da auf die Hebammenaussage wenig Wert gelegt und mich anderweitig umgesehen. Die ganzen Kurse werden auch von den meisten Krankenhäusern mit Kreißsaal angeboten.
Krankenhäuser würde ich mir immer mindestens ein Mal ansehen, die meisten bieten „Trampeltage“ in regelmässigen Abständen. Bei vielen kann man aber auch einen Termin vereinbaren, zu dem einen dann die „Chefhebamme“ durch die Räume führt und alles erklärt. Da kann man in Ruhe nochmal Fragen stellen, die man vielleicht nicht vor zig anderen Leuten fragen wollte, oder die einem erst später eingefallen sind.
Die Kliniksuche würde ich übrigens eher früh als spät beginnen. Ich war zwar immer diejenige, die als einzige ohne dicken Bauch da rumgedackelt ist, dafür hatte ich aber auch genug Zeit, alle Kliniken anzusehen, die ich sehen wollte
Ausserdem ist es doch ganz schön stickig, wenn zig Leute in einem engen Raum sind, da gabs immer mal wieder Frauen, deren Kreislauf schlapp gemacht hat.
Ich hoffe, es waren ein paar Tipps dabei, ich hab das Ganze ja grade selbst hinter mir (bin jetzt am Überlegen, was nach der Geburt so alles kommen soll, Babyschwimmen etc.).
Liebe Grüsse und alles Gute!
Bine 
PS: Entschuldige bitte, Lea, dass ich das an Deine Antwort drangehängt habe, aber ich wollte Deine Erfahrungen bestätigen und bin dann etwas ausschweifender geworden als ich dachte 