REWE verweigert Rücknahme Mehrweg Pflandflasche

Ich wollte in einer Mainzer REWE-Filiale mehrere Mehrweg PET-Pflandflaschen von Rhönsprudel in Grösse 0,75 mit unbeschädigter Banderole zurückgeben. Die Filiale verweigerte die Annahme und führte an, diese Sorte Flaschengrösse nicht im Sortiment zu haben. Ist die Verweigerung rechtens? Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich bei einer derartigen Verweigerungshaltung?

Gar keine
Hallo Olli,

das kann schon sein.
Nach meinem Wissen müssen die Einwegflaschen mit dem grauen Zeichen überall angenommen werden, wo sie auch verkauft werden. Wichtig ist das Zeichen, nicht, was sonst noch auf dem Etikett steht.

Bei Mehrweg ist das ein wenig anders. Es gibt unzählige Flaschenformen, Füllgrößen usw. Und nur die Form, die der Laden führt, nimmt er ab. Dabei ist bei Mehrweg meines Wissens auch egal, ob das Etikett unbeschädigt ist.
Mir ist es schon passiert, dass von einem aus dem Urlaub mitgebrachten Bierkasten die Flaschen hier angenommen worden sind (weil die Form eine allgemein übliche war), der Kasten (mit der Brauereiaufschrift) aber nicht, weil der Laden den über seinen Großhändler nicht zurückgeben kann. Er zahlt mir also den Pfand und bekommt ihn nicht zurück.

Wenn man nicht sicher ist, ist es unterwegs also besser, Einwegflaschen zu kaufen, die kriegt man überall los. Blödsinnig, aber es ist so.

Schönen Abend noch!
Uta

Einweg siegt und Mehrweg hat ausgedient. Aus Bequemlichkeit werden dann Mehrweg in den Müll und auf Strassen entsorgt und das nennt Jürgen Trittin, Vater des Dosenpfands, „Umweltschutz“.

Einweg siegt und Mehrweg hat ausgedient. Aus Bequemlichkeit
werden dann Mehrweg in den Müll und auf Strassen entsorgt und
das nennt Jürgen Trittin, Vater des Dosenpfands,
„Umweltschutz“.

Nur daß das Dosenpfand noch von der schwarz-gelbe Koalition beschlossen wurde.

Gruß
Christian

Einweg siegt und Mehrweg hat ausgedient. Aus Bequemlichkeit
werden dann Mehrweg in den Müll und auf Strassen entsorgt und
das nennt Jürgen Trittin, Vater des Dosenpfands,
„Umweltschutz“.

Hi!
Kein Problem, es gibt immer noch genug Leute, die das Zeug wieder einsammeln, weil sie sich mit dem Falschenpfand etwas Geld dazuverdienen möchten/müssen. Schade ist es nur, wenn manche Leute die Flaschen dabei beschädigen.
Gruß
Anne

Hi!

Einweg siegt und Mehrweg hat ausgedient. Aus Bequemlichkeit
werden dann Mehrweg in den Müll und auf Strassen entsorgt und
das nennt Jürgen Trittin, Vater des Dosenpfands,
„Umweltschutz“.

Nur daß das Dosenpfand noch von der schwarz-gelbe Koalition
beschlossen wurde.

…um von den Linken dann vollständig vergewaltigt zu werden.
Ich habe das System bis heute nicht kapiert.

Mir ist das auch egal, denn ich trinke ohnehin nur Tee, Leitungswasser, Bier (aus Mehrwegflaschen wie seit 20 Jahren) und ab uns an mal ein Glas Wein (Flasche landet dann im Glascontainer).

Live life simple… :wink:

Grüße,

Mathias

Hallo,

Kein Problem, es gibt immer noch genug Leute, die das Zeug
wieder einsammeln, weil sie sich mit dem Falschenpfand etwas
Geld dazuverdienen möchten/müssen. Schade ist es nur, wenn
manche Leute die Flaschen dabei beschädigen.

in der Tat sehr rücksichtslos, die Flaschen einfach so in den Container zu werfen. Vielmehr sollte man die Flaschen einzeln sorgfältig an gekennzeichneten Sammelstellen aufstellen. Die notwendigen Quadratkilometer wird man in jeder Großstadt durch den Abriß von einigen tausend Gebäuden bereitstellen können.

Alternativ könnte man auch die Container mit einer Art Gel füllen, das dann dafür sorgt, daß die Flaschen dann sanft zu Boden sinken. Das Entleeren der Container könnte dann allerdings zur Sauerei werden.

Gruß,
Christian

Kein Problem, es gibt immer noch genug Leute, die das Zeug
wieder einsammeln, weil sie sich mit dem Falschenpfand etwas
Geld dazuverdienen möchten/müssen. Schade ist es nur, wenn
manche Leute die Flaschen dabei beschädigen.

in der Tat sehr rücksichtslos, die Flaschen einfach so in den
Container zu werfen.

Hallo Christian,
den Zusammenhang kann ich jetzt nicht nachvollziehen.
Wer Ex und Hopp cool findet, kann es ja weiter machen. Der wirft aber kaum in Container.
Es gibt einige, die ganz unten in der Gesellschaft angelangt sind, aber die die Verpackungsverordnung zumindest so verstanden haben, wo sie etwas abgeben können.
Dass im Ergebnis weniger herumliegt, stört mich nicht.
Grüße
Ulf