man kann es sich auch einfach machen…
Hallo,
niemand zweifelt heutzutage, dass Jesus gelebt hat. Aber die Darstellung seines Lebens und die mystischen Zusammenhänge bis hin zur göttlichen Abstammung wurde so gehalten, dass alle Welt und auch die herzkranke Oma ihn liebhaben sollte, selbst in der Phase seiner Leiden.
Doch die Wirklichkeit war anders. Sie war brutaler als wir es uns vorstellen wollen. Und das ist die Kernaussage des Films von Mel Gibson. Jesus hat höchstwahrscheinlich grausam gelitten. Das sollte nicht verschwiegen werden und die filmischen Mitteln heute lassen eine realistische Darstellung zu. Das hat mit Pornografie nichts zu tun.
Wer der nackten Wahrheit nicht ins Gesicht sehen kann oder will, muss es nicht tun. Aber die kirchliche Darstellung mit Heiligenschein und Blut ohne schmerzverzerrte Gesichter, ohne Angst, die man sehen und spüren kann, ohne die Grausamkeiten, für die die Römer bekannt waren, halte ich für verlogener und miserabler.
Gruß,
Francesco