Rezepte für Einjährigen

hallo,

könnt ihr mir eine webseite empfehlen, wo einfache rezepte für
kinder ab einem jahr stehen (mittagessen)?
oder vielleicht sogar eins aufschreiben.

danke

motu

Hallo motu!

Mein Kleiner hat mit einem Jahr fast alles das gegessen, was wir auch gegessen haben. Natürlich kein Chili oder so, aber Nudeln, Kartoffeln, Gemüse und (je nach „Zahnstatus“, hihi) auch kleingeschnittenes Fleisch. Wir haben uns da relativ früh von Hipp, Alete, etc abgesetzt und ihm einfach das (in entschärfter Version) zu essen gegeben was wir auch aufm Teller hatten. Und er liebt es! „Extrawurst“ finden die Kleinen ja meist doof und wollen das, was Mama und Papa essen.
Viel Spaß beim Experimentieren und Lätzchen nicht vergessen…
Gruß finnie

hallo,

wie finniepuh schon schrieb, können einjährige bereits milde speisen vom tisch mitessen.
ein stückchen kalbsleber/-fleisch, kartoffel und spinat/gemüse unter den pürrierstab und du hast zudem was weit besseres als onkel hipp oder tante alete.

gruß
ann

Hallo,

auch unser Kleiner wollte in dem Alter keine besondere Babykost mehr, und die Kinderärztin gab ebenfalls die „Freigabe“ nunmehr ganz normal essen zu können, was schmeckt und passt. Wobei „passt“ insbesondere mit den Zähnen zu tun hat.

Was ich allerdings nicht unterstreichen kann ist die Sache mit der Schärfe. Obwohl wir auch eigentlich dafür sorgen wollen, dass der Kleine nicht zu scharf und zu salzig/würzig isst, stellen wir immer wieder fest, dass er gerade hieran besonderes Vergnügen hat. Heute Mittag ging das richtig scharf marinierte Grillfleisch ganz besonders gut. Auf dem Brot wurde in den letzten Wochen Salami mit Pfeffer- bzw. Kräutermantel deutlich gegenüber einfacher Fleisch- oder Leberwurst bevorzugt. Und ein Würfelchen Parmesan ist viel interessanter als der ganze geschmacksneutrale Fabrikkäse.

Besonders gestutzt haben wir, als Junior einen nicht ganz kleinen Rest Chili-Schokolade (so eine Erwachsenensorte mit richtig viel herbem Kakao) fand, und auch gleich - ohne mit der Wimper zu zucken - genüsslich verspeiste. Das erste „normale“ Essen war übrigens eine recht große Portion Lasagne. Risotto (mit ordentlich Parmesan) steht ebenfalls in der Gunst weit oben. Nürnberger oder eine Weißwurst werden auch nicht verschmäht, Laugenbrötchen, Croissants, Gurkensalat (mit ordentlich Knobi), … eben doch ganz das Kind seiner Eltern.

Natürlich sollte man schon darauf achten, dass es nicht dauernd in die Extreme geht. Aber andererseits finde ich es auch wichtig, Kindern möglichst früh die ganze Bandbreite der Geschmäcker anzubieten, und ihnen zu ermöglichen, eigene Vorlieben zu entwickeln. Ich finde es fuchtbar, wenn Eltern ihren Kindern den ganzen Tag diese geschmacksneutrale Presspappe (Reiskräcker) zum Mümmeln geben. Klar, dass die sich dann später beschweren, dass die lieben Kleinen nur Nuden mit Sauce essen. So etwas wird uns vermutlich erspart bleiben, und ich hoffe, dass ich auch mal die Szene mit Junior erleben darf, die ich neulich bei einem italienischen Großhändler mit Vergnügen beobachten konnte: Zwei Mädels, bestenfalls im Kindergartenalter, probierten verschiedene Sorten Balsamico und Olivenöl, und wussten ganz genau was ihnen weshalb schmeckte, oder auch nicht.

Gruß vom Wiz

Hi,

Was ich allerdings nicht unterstreichen kann ist die Sache mit
der Schärfe.

Ja, die Erfahrung hatten wir auch. Junior quengelte am Tisch ,er wollte lieber von unserem Chili als Kinderbrei, was ihm der genervte VAter schließlich mit den Worten: „Wenn er denkt, dass er das unbedingt braucht!“ hinhielt. Er aß mit Genuss. Das war der letzte Tag an dem ich Kinderkost kochte.

Aber andererseits finde ich es
auch wichtig, Kindern möglichst früh die ganze Bandbreite der
Geschmäcker anzubieten, und ihnen zu ermöglichen, eigene
Vorlieben zu entwickeln.

Richtig, die Phase „ichessenurspaghettioderpizza“ kommt von ganz allein.

So etwas wird uns vermutlich erspart bleiben,

Hehehee, dream on, Mcduff!

Gruß
Elke

Hallo Wiz!

Natürlich sollte man schon darauf achten, dass es nicht
dauernd in die Extreme geht. Aber andererseits finde ich es
auch wichtig, Kindern möglichst früh die ganze Bandbreite der
Geschmäcker anzubieten, und ihnen zu ermöglichen, eigene
Vorlieben zu entwickeln.

So meinte ich meinen Beitrag auch, hab das wohl zu „entschärft“ ausgedrückt…

Ich finde es fuchtbar, wenn Eltern

ihren Kindern den ganzen Tag diese geschmacksneutrale
Presspappe (Reiskräcker) zum Mümmeln geben.

DANKE für diesen Satz!! Ich bedaure die armen Kinder auch immer, die dieses schreckliche Zeug essen müssen! Meiner (20 Monate) greift auch mal zu Chips (in Maßen natürlich, jaja…) und Pommes oder Pizza stehen ganz oben auf der Hit-Liste! Habe selber mal diese Gläschen probiert, weil sich die Beschreibung auf dem Etikett echt lecker angehört hat und fand es echt fade; wollte auch sein 12jähriger Bruder nicht leeressen, wenn mal was übrig war. Und der hatte sich eigentlich schon auf Gläschenkost gefreut, hehe.

FAZIT: Mit 1 Jahr können die Knirpse essen, was sie auch kauen können.

Gruß, finnie (bin schwanger und „versorge“ das Baby jetzt auch nicht nur mit Schonkost, sondern lange auch bei gut Gewürztem ordentlich zu)

Hallo,

Richtig, die Phase „ichessenurspaghettioderpizza“ kommt von
ganz allein.

So etwas wird uns vermutlich erspart bleiben,

Hehehee, dream on, Mcduff!

Nun ja, von meiner Frau und mir sind entsprechende Dinge zumindest nicht überliefert.

Gruß vom Wiz

Hi Elke,

Richtig, die Phase „ichessenurspaghettioderpizza“ kommt von
ganz allein.

Ein Cousin von mir hat sich bis zu seinem 21. Lebensjahr nur von Spaghetti mit Soja-Sauce (mal süß, mal salzig) und 2-3 l Milch am Tag ernährt. Aus ihm ist auch was geworden :wink:

Gruß,

Anja

Aus ihm ist auch was geworden :wink:

ja?
was denn? :smile:

schöne grüße ann

Aus ihm ist auch was geworden :wink:

ja?
was denn? :smile:

Lehrer! Was sonst?

Gruß von Höchst nach Spandau,

Anja

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Hi Anja,

Lehrer! Was sonst?

das genau wäre mein Tipp gewesen. Sehr geil.

Gruß von der Zeil nach Höchst