Bei uns wird diese „Schmalzkost“ (weil früher in einer Mischung aus Butterschmalz uns Schweinsfett herausgebacken) Strauben genannt, allerdings wird der Teigfaden nicht abgerissen, sondern in kreisend in das heiße Fett gegeben, sodass eine Art (knuspriges) Gitter entsteht.
Die kleinen Gebilde, die du schilderst, nennen wir „Streiwei“ (=Sträubchen), im Aussehen (länglichen) Backerbsen ähnlich .
Bei uns wird diese „Schmalzkost“ (weil früher in einer
Mischung aus Butterschmalz uns Schweinsfett herausgebacken)
Strauben genannt, allerdings wird der Teigfaden nicht
abgerissen, sondern in kreisend in das heiße Fett gegeben,
sodass eine Art (knuspriges) Gitter entsteht.
Die kleinen Gebilde, die du schilderst, nennen wir „Streiwei“
(=Sträubchen), im Aussehen (länglichen) Backerbsen ähnlich .
Die namen kommen mir jetzt nicht bekannt vor,
die Beschreibung von den Streiwei triffts aber
ziemlich genau!
ich kenn es auch noch aus meiner kindheit - mein dad machte es immer und es war super lecker - wir nannten „es“ schneeballn also auf boirisch - schneboin!
gruss manuel
p. s. ich mach es immer mit wenn ich apfekiarchal mach! mit dem rest des teiges - is ja eh ois des seibe!
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genau das, was Helene unten beschrieben hat (also das nestartige Gebilde, nicht
die einzelnen Tropfen) kenne ich aus Südtirol, wo es das auf jeder Berghütte und
auf jedem Dorffest gibt. Man nennt es dort auch Strauben. Der flüssige Teig läuft
aus einem speziellen Trichter ins heiße Fett. Meist kommt zum Schluss auf die
Straube in der Mitte ein Klecks Preiselbeermarmelade.
Strauben machen gehört bei vielen bodenständigen Hochzeiten zu den
gaudi-Veranstaltungen, wo die Brautleute beweisen müssen, dass sie ehefähig sind
und Strauben machen können (so wie im Schwäbischen die Spätzle-Prüfung abgelegt
wird).