Hallo Stefanie,
ich versuche mal, meine Antwort diesmal nicht sooo lang werden
zu lassen. In der Hoffnung, dass vielleicht noch jemand
unseren Thread verfolgt. :o)
Dein Anfangsposting wurde inzwischen schon 232 mal gelesen, … 
Ich kann Deine Argumente verstehen, sehe die Dinge aber ein
bisschen anders. Warum, läßt sich u.a. mit den Informationen
erklären, die sich hierdurch erlesen lassen:
Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten
Datenverkehrs e.V http://www.foebud.org/rfid/
Da kann ich beim Überfliegen nichts entdecken, wo Reichweiten von mehreren Metern erwähnt werden.
Klar, die Pullover/Hosen-Identifizierung allein ist noch nicht
dramatisch. Aber nun verknüpf die Seriennummer dieses
nummerierten Chips mit den Daten Deiner EC-Karte, mit der Du
diese Hose gekauft hast - oder mit den Angaben einer
Kunden-Rabatt-Karte (die Du zum Glück ja nicht hast)…
Damit ließe sich ein ganz prima Bewegungsprofil erstellen,
wenn man die RFID-Lesegeräte verschiedener Interessenten
miteinander verknüpft.
Ich erkenne immer noch nicht, wie da der Chip hilft. Wenn ich an der tankstelle mit Kreditkarte bezahle (und da zahle ich nie bar
) werde ich auch ohne Chip identifiziert. Mit einigem Aufwand kann man ein Bewegungsprofil erstellen. Wozu? Das mal 80 Millionen Bundesbürger. Wer soll wozu diese Datenmenge auswerten und das Ergebnis sichten? Die Marslandung ist nichts dagegen und da wird die Auswertung noch Jahre dauern. Allerdings ist da ein Motiv zu unterstellen. Bei der Auswertung des bewegungsprofils von mehreren Millionen Bundesbürgern sehe ich kein mögliches Motiv, das den aufwand rechtfertigt.
Siehe hier: http://stoprfid.foebud.org/htm/faq.html#frage2.4
Das steht dem nicht entgegen.
Die Metro-Gruppe, der unter anderem Galeria Kaufhof, Real,
Praktiker, Mediamarkt und Saturn angehören, benutzt RFID nicht
nur in der Warenlogistik und als Barcode. Die kleinen Chips
werden ohne Hinweis auch in den KundInnenkarten der
Metro-Future-Stores versteckt.
Wurden bei einem Test.
(Inzwischen hat Metro diese Karten wieder ausgetauscht -
wegen massiver Proteste)
Ja, Du sagst es. 
Ich denke immer noch, daß da Panikmache die größte Rolle
spielt.
Aber es wird noch auf viel höherer Ebene über die Verwendung
von RFID-Chips nachgedacht: So spielt die Europäische
Zentralbank ernsthaft mit dem Gedanken, ab 2005 RFID-Chips in
ihre Geldscheine einweben zu lassen.
Ist das nicht schon längst Schnee von gestern?
Möglich ist auch, dass
demnächst in Kredit- und Versichertenkarten oder Ausweisen
»Spy-Chips« versteckt sind, so dass deren InhaberInnen
jederzeit lokalisierbar werden.
1.) Nein, ‚versteckt‘ würde gegen das Datenschutzgesetz verstoßen. 
2.) Lokalisierbar, sobald man sich einem entsprechenden lesegarät auf wenige Zentimeter nähert.
Gerade im Zusammenhang mit
Sicherheitsbestrebungen zur Bekämpfung des internationalen
Terrorismus beziehen viele Regierungen Möglichkeiten wie die
Integration von RFID-Chips in Ausweise in ihre Überlegungen
mit ein.
Ja, gerade in den USA kann ich mir das gut vorstellen.
Die Daten auf Pässen oder Versichertenkarten wären
dank tragbarer Lesegeräte allen, die ein solches besitzen,
zugänglich. Im Vorbeigehen könnten dann Krankheitsgeschichte
oder Bargeldguthaben der Mitmenschen ergründet werden.
(Siehe hier:
http://www.uni-koeln.de/phil-fak/philtrat/58/s10.html )
Richtig! Deshalb glaube ich nicht an die Durchführbarkeit in Deutschland. 
Was geht mit dem Chip, was mit dem Handy nicht leichter geht?
Oh, unter anderem kann ich das Handy abstellen - den Chip
nicht.
Dafür ist es über kilometer zu orten, der Chip nur über Zentimeter.
Aber mehr dazu findest Du z.B. hier:
http://stoprfid.foebud.org/htm/faq.html#frage3.6
Zum Thema Chipsons und implantierte RFID-Chips:
Warum wieder SF? Du bringst Quellen, die auf möglichen Mißbrauch aufmerksam machen und mischst das mit Phantasieen aus anderen Quellen, die der Physik widersprechen. Hältst Du das für seriös?
Als vor einigen Monaten der spektakuläre Fall der „Chipsons“ -
die Mutter einer sechsköpfigen Familie in Florida wollte die
Chips für ihre Kinder haben
Ja, ich glaube sogar, daß eine Mutter aus Florida so etwas wollte. Ich wollte ein auto, das auf 10 000 Kilometer zwei Tropfen Milch verbraucht. Das werde ich nicht bekommen, weil die Energiemenge, die in zwei tropfen Milch enthalten ist, ein Auto nicht 10 000 Kilometer weit bewegen kann. Die Naturgesetze stehen dagegen.
Genau so geht es der Mutter aus Florida. Sie kann nicht bekommen, was sie gern hätte, weil sie unmögliches wünscht.
- bekannt wurde, runzelten einige
Senatoren im US-Kongress die Stirn und fingen eine Diskussion
an, ob hier eine spezielle Gesetzgebung notwendig sei.
Ist das nicht traurig? Und da regt sich hier noch jemand über die Pisa-Studie auf. Die selben Sentoren würden vermutlich auch Visa für Aliens drucken lassen.
Mittlerweile aber ist VeriChip bereits in Lateinamerika aktiv.
Katherine Albrecht berichtete, dass dort 2.700 Personen sich
den RFID-Chip haben implantieren lassen, um sich auf diese
Weise vor Entführungen schützen zu können.
Es haben auch schon Leute Grundstücke auf dem Mond und Mars gekauft. Daß da tausende Leute Geld für nichts ausgeben, was soll das zeigen? Daß das Geld in Bildung besser angelegt gewesen wäre?
Der RFID-Chips ist
allerdings nur der Beginn, in Aussicht gestellt werden auch
implantierbare Chips, die dann auch die Lokalisierung durch
Satelliten ermöglichen.
Ich betone das noch ein letztes mal, das ist nicht möglich!
Wenn Du eine solche Information von einer beliebigen Quelle bekommst, stufe die Quelle einfach als unseriös ein. Einen Satelliten, der Millonen implantierbare Chips, die elektromagnetische Wellen aussenden anhand dieser Wellen ortet, wird es nie geben. Nicht, weil das ohnehin unsinnig ist, sondern wegen ‚technischer Schwierigkeiten‘. 
Mist, jetzt ist dieser Artikel schon wieder total ausgeufert.
Macht ja nichts. Wenn das nötig ist, läßt es sich halt nicht vermeiden. 
*Seufz*.
Liebe Grüße
von der Stefanie
Danke. 
Ich fasse mal zusammen. Ich halte Deine Befürchtungen für übertrieben, weil einiges davon technisch nicht machbar ist. Physik und Mathematik liefern die einzigen Gesetze, gegen die man nicht verstoßen kann.
Einige von den Horrorvisionen (Chipsons) wollen aber gerade das vermitteln. Wir können die Hexenjagd abblasen, weil es keine Hexen gibt.
Auch von mir liebe Grüße, Rainer