RFID in der Produktion

Hallo Euch allen!

Bin wieder an die Grenzen meines Wissens angelangt und hoffe durch Euch meinen Wissenshorizont um ein kleines bisschen zu erweitern. :wink:

Welche (sinnvollen) Daten können alles im Produktionsprozess in einen RFID-Chip, welches sich an einer Ware befindet gespeichert werden?

Grüße und Dank!

Euer Ralfi!

Kommt darauf an
Hallo Ralfi,

manche unserer Kunden nutzen den RFID-Datenträger (MDS = Mobiler Daten-Speicher) nur für die Ident-Nummer, manche speichern jeden Arbeitschritt (Station, Uhrzeit, Ausgeführt, …) darauf ab und nutzen die bis zu 32 kByte aus. Damit ist z.B. auch ein dezentraler Betrieb ohne zentrale Datenbank in Grenzen möglich, weil der Datenträger alle relevanten Fertigungsinformationen am Objekt trägt.

Gruß

Stefan

Danke, Stefan!

Könntest du dieses „…“ weiter ausführen?

Ich habe bis jetzt folgende Punkte mir ausgedacht:

  • Warengewicht
  • Artikelanzahl
  • Preis
  • Lieferant (Absender)
  • Artikelherkunft
  • Warenschicksal (=Wo soll Ware hin)

Könntest Du diese Liste ergänzen und/ oder korrigieren?

Vielen Dank!

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Hallo Euch allen!

Welche (sinnvollen) Daten können alles im Produktionsprozess
in einen RFID-Chip, welches sich an einer Ware befindet
gespeichert werden?

Hallo Ralfi,
ich weiss nicht ob in der Automobilindustrie die RFIDs eingesetzt werden die Du meinst, aber ich kenne für die Autoproduktion.
Typ
Land
Motorisierung
Farbe
Polsterfarbe
Sonderausstatungen
und einige Informationen zum Produktionsdurchlauf (Zählpunkt X wann erreicht, wann verlassen), Fehler…

Gruss

Karsten

Hallo

in diesem Fachforum sind sicher Fachleute zu diesem Thema anzutreffen
http://www.forum-speditionen.de/board.php?boardid=71

Grüße

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Hallo,
Die Pkte die Du angeführt hast kann man natürlich speichern, ab wer soll was mit den Daten anfangen??
Was macht die Produktion mit dem Preis? Interessiert es Produktion wer den Artikel geliefert hat? …

Bedenke, dass so ein RFID - Label auf Produktebene noch relativ teuer ist. Demnach sollte darauf geachtet werden, dass auch Informationen gespeichert werden, die auch der Kunde im Prozess verwenden kann. Er sollte Dir schließlich auch den Transpoonder zahlen.

Hier ein Beispiel Automobil:

  1. Glied der Versorgungskette: Dieser speichert seine Prozessdaten (z.B: Spritzgussparameter) auf den Transponder und verschlüsselt diese, denn diese Daten sollen nur für seine Lesegeräte lesbar sein. Nicht verschlüsselt speichert er Artikelnummer, Bestellnummer seines Kunden und seine interne Chargennummer.
  2. Glied: Artikel- und Bestellnummer automatisieren den Wareneingang. Durch die Artikelnummer könnte z.B: der Arbeitsplan und Stückliste referenziert werden. Hier auch wieder Prozess- Warenausgangsdaten und interne Chargennummer.

Das zieht sich durch bis zum OEM.
Sollte jetzt ein Feldschaden auftreten, wird das n.i.O. Teil ausgelesen. Gelesen werden alle internen Chargennummern. Somit kann ich als Sofortmaßnahme alle Teile in der Datenbank sperren welche eine dieser Chargennummern beinhaltet. Kommt ein FZG in die Werkstatt, z.B.: zum, Service, passiert es ein Gate welches widerum die Chargennumern ausliest. Das FZG meldet sich dann, ob eine dieser S/C-Nummern enthält - Teil wird ausgetauscht.

Zwischenzeitlich treffen sich Projektbeteiligte der Firmen und lesen ihre Prozessdaten aus. I.d.R. kann hier der FEhler lokalisiert werden.

Das gleiche Prinzip funktioniert auch innerhalb eines Unternehmens. Also nicht entlang der SC sondern zwischen den einzelnen Arbeitsstationen.

Aber denke immer daran, gestalte den Transponder inhaltlich so, dass er auch verkauft werden kann, denn in einem offenen Transponderkreislauf wird so eine Geschichte nicht rentabel sein. (Wenn die Kosten alleine von einem Unternehmen zu tragen sind).

Grüße
Mario
Grüße
Mario

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