Rhabarber

Hallo,

ich habe gelesen, dass man ab Juli keinen Rhabarber mehr essen soll, da vermehrt Oxalsäuren enthalten sind. Ist das wirklich so? Oder hängt das vom Rezept ab?

Viele Grüße

BERND

Ab Blütenbeginn steigt der Oxalsäure Gehalt
@

Hi :smile:

Ab Blütenbeginn steigt der Oxalsäure Gehalt, der auch zuvor schon in kleineren Mengen im Rhabrber enthalten ist und dem Körper da bereits kaum zuträglich ist.

Wenn du keine Nierensteine möchtest, lässt du die Fingerchen davon - wenns blüht…

Alles Liebe
mfg.
W:smile:

Wie der Koch schon sagt, spätestens ab Blütebeginn ist mit höherem Oxalsäuregehalt zu rechnen.
Ferner: Die Blattansätze, die Stielschalen, enthalten vermehrt Oxalsäure, grüner R. mehr als rotfleischiger.

Benötigt man R.-saft, kann man die Säure mit Kalk ausfällen.

dalga

Hallo Bernd,

Ist das wirklich
so? Oder hängt das vom Rezept ab?

das stimmt schon. Weder gesundheitlich, noch geschmacklich ist das dann besonders günstig.

Gandalf

Hallo,
Du kannst die Säure mit Natron neutralisieren.

Schau mal in die Packungen, meist sind Rezepte dabei.

Gruß Volker

Hallo,

Du kannst die Säure mit Natron neutralisieren.

Das nutzt aber nichts. Denn Na-Oxalat ist gut löslich, im Magen wird dann die schwächere Oxalsäure wieder freigesetzt und in den Stoffwechsel aufgenommen.
Man sollte Rhabarber nur selten essen und dann in kleinen Mengen.

Gruß
BeLa

Hallo BeLa,

Das nutzt aber nichts. Denn Na-Oxalat ist gut löslich, im
Magen wird dann die schwächere Oxalsäure wieder freigesetzt
und in den Stoffwechsel aufgenommen.
Man sollte Rhabarber nur selten essen und dann in kleinen
Mengen.

Chemisch durchdrungen habe ich es nicht, nehme also an, dass Du Recht hast.

Aber es geht m.M.n. darum, dass der saure Geschmach gemildert wird.

Und das geht tatsächlich mit Natron.

Gruß Volker

Hallo Volker,

Das nutzt aber nichts. Denn Na-Oxalat ist gut löslich, im
Magen wird dann die schwächere Oxalsäure wieder freigesetzt
und in den Stoffwechsel aufgenommen.
Man sollte Rhabarber nur selten essen und dann in kleinen
Mengen.

Chemisch durchdrungen habe ich es nicht, nehme also an, dass
Du Recht hast.
Aber es geht m.M.n. darum, dass der saure Geschmach gemildert
wird.
Und das geht tatsächlich mit Natron.

Das stimmt allerdings.

Gruß
BeLa

Hallo Volker,

Du kannst die Säure mit Natron neutralisieren.

wie BeLa schon schrieb, ändert das günstigstenfalls den Geschmack, die ungesunde Wirkung der Oxalsäure bleibt davon unberührt.
Die Regel, daß nach Johannis kein Rhabarber mehr geerntet werden soll hat schon ihren Sinn.
(Hoffentlich kommt jetzt keiner mit dem Vorschlag, das Oxalat mit Permagnat wezutitrieren!)

Gandalf

Hallo Gandalf,

Geschmack, die ungesunde Wirkung der Oxalsäure bleibt davon
unberührt.

Dass die Oxalsäre regelrecht ungesundt ist, war mir nicht bekannt, Danke für diese Info.

Da ich Rhababer nicht so gerne sooo sauer mag, verwende ich schon Notron, allerdings essen wir seehr selten Rhababer.

Die Regel, daß nach Johannis kein Rhabarber mehr geerntet
werden soll hat schon ihren Sinn.

Viele „Bauernregeln“ haben tatsächlich einen guten Grund, man sollte sie durchaus ernst nehmen, ähnlich den Warnungen im Gebirge oder an der See von den Einheimische, die einen vor einem Ausflug abraten.

(Hoffentlich kommt jetzt keiner mit dem Vorschlag, das Oxalat
mit Permagnat wezutitrieren!)

Ok., ich suche meinen Jander-Blasius wieder raus, dann können wir natürlich eine Chemie-Küche aufmachen :wink:

Gruß Volker

Gandalf