welchen Hintergrund hat es denn eigentlich, daß man den Rhein mit rh schreibt? Wäre das nur der Rhein, würde ich ja nicht fragen. Aber, weil die Rhone, für mich immer so etwas wie der Schwesterfluß, auch mit dieser etwas seltsamen Kombination geschreiben wird, ist die Frage vielleicht schon eher berechtigt. Oder?
welchen Hintergrund hat es denn eigentlich, daß man den Rhein mit rh schreibt?
nach meinen Informationen ist an der rh-Schreibweise des Rheins das Griechische „schuld“: Wie wir aus dem Sprüchlein πάντα ρει (pánta rhei) wissen, heißt ρέιν (rhein) fließen. Auf althochdeutsch heißt hrinan rinnen.
Bei der Rhône verhält es sich anders: Rod heißt auf Keltisch schnell, awn heißt Wasser. Mehr dazu hier auf Französisch: http://www.fleuverhone.com/origine.html.
nach meinen Informationen ist an der rh-Schreibweise des
Rheins das Griechische „schuld“: Wie wir aus dem Sprüchlein
πάντα ρει (pánta
rhei) wissen, heißt ρέιν (rhein) fließen.
Auf althochdeutsch heißt hrinan rinnen.
Hierzu eine Erweiterung.
Auch hinterm Rhein steht ein vorgermanisches, vielleicht illyrisches *reinos, das „Fluss, Strom“ bedeutet.
Zu einem indgermanischen *erei = fließen.
Das „rh“ ist tatsächlich den Griechen zu verdanken.
Das hattest Du lieber Fritz
ja bereits im September 2001 (damals allerdings im Fremdsprachenbrett) nachgewiesen: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Damals ging es um vermutete (und nicht vorhandene) Verbindungen zwischen Rhein, Rhone und Rhodos.
Gruß
Eckard
Der Rhein und die Rhone tragen den gleichen Namen wie die russische Wolga, die in der Antike „Rha“ hieß.
Die meisten Flußbezeichnungen haben einen indogermanischen Ursprung. Es bedeutet „Fluß“, also war kein Name.
Der gemeinsame Ursprung all dieser Flußnamen war indogermanischen Ursprungs, nämlich „ri“, „re“ = fließen.
Auch das Wort „Rhön“ hat dort seinen Ursprung. Deshalb Wasserkuppe.
Und warum ?, rückfragend mit zusammengekniffenen Augen, die
Fäuste geballt!
Conrad, habe ich Dich sehr in Deiner Ehre verletzt??? ))
Na ja, wenn man mal die Beiträge so mit ein wenig Abstand durchliest, könnte man ja vielleicht durchaus den Eindruck gewinnen - also, mit dieser methode griechisch, indogermanisch, transkontinental Lautverschiebung, da läßt sich ja wohl irgendwie alles erkläen und hinbiegen?
Aber, ich ziehe meinen Einwurf hiermit hochoffiziel zurück, und werde in Zukunft nur noch über Dieselmotoren fragen. )))))))))))))