Das gehört nicht zum System. Einen Stehfalz gibts bei Blechdeckung,die Blechkanten der Scharen stehen senkrecht hoch und werden miteinander umgebördelt und gefalzt,eben zum Stehfalz.
Das System „rhepanol fk“ arbeitet flach,wie bei Dachbahnen üblich.
Es gibt das klassische System,wie man „nur“ die Randstreifen miteinander verklebt und andrückt.
Oder bei dem mit Klettsystem verlegt man zuerst die Klettstreifen und sichert diese mit Nägeln in der Dachschalung(Windsogsicherung).
Dann wie vorher ausrollen,Überdeckungsstreifen verkleben und die Bahnen quer auf den Klettstreifen anrollen.
Das ist sehr langzeitbeständig, wenn fachgerecht aufgebracht. Aber mir klingt in der Frage durch,als ob man das in Eigenleistung machen will.
Googel mal nach „Rhepanol fk stehfalz“. Steht in der Verlegeanleitung ab Seite 83.
Das ist sehr langzeitbeständig, wenn fachgerecht aufgebracht.
Gefahr sehe ich, wenn das Klett einmal „geklettet“ hat und es dann (weil nicht ganz richtig ausgerichtet) zur Ausrichtung abgezogen wird und nochmals „verklettet“ wird.
Dann wäre sicherlich die Klettwirkung unter 100%. Würde man das feststellen können?
Aber mir klingt in der Frage durch,als ob man das in
Eigenleistung machen will.
Nein, auf keine Fall. Das sollen bitte Fachleute machen.
Das kannte ich noch nicht.
Aber es ist eine reine optische Auwertung des Daches,die Stehfalzprofile haben keinerlei weitere Bedeutung für Dichtung oder Befestigung.
Es soll den optischen Eindruck wie beim Falzdach vermitteln.
Siehe auch Hinweis „Nicht auf gegehbaren Dächern“.