Habe mich letztes Jahr in Bonn einer OP unterziehen müssen.Hatte eine Haglund-Ferse mit einer riesigen Entzündung drin.Achillissehne wurde vom Fersenknochen gelöst,der länge nach geteilt um dann den darunterliegenden Fersenknochen abzufräsen.Es hatte sich dort eine riesige Entzündung gebildet.Da diese OP so schwerwiegend war und die Entzündung so schwer,hat man mir danach Blut abgenommen um zu testen,ob da eventuell auch Rheuma dahintersteckt.Im Blut konnten keine Spuren entdeckt werden.Jetzt habe ich seid geraumer Zeit auch Beschwerden in den Händen.Ich wache nachts auf,da meine Hände sehr stark angeschwollen sind.Meistens stehe ich kurz auf und bade meine Hände kurz in warmen Wasser.Außerdem merke ich,dass ich meine Hände schwieriger zur Faust ballen kann.Als wenn sich ein Widerstand in der Hand befindet.Nun war ich bei meiner HA,die tippte jetzt wieder auf Rheuma.Im August habe ich nun einen Termin bei einen Rheumatologen.Mein Hausärztin sagte,dass es sein kann,dass ich Rheuma habe,welches im Blut nicht feststellbar ist.Wer hat schon mal davon gehört?Wer kennt sich aus?
.Nun war ich bei
meiner HA,die tippte jetzt wieder auf Rheuma.Im August habe
ich nun einen Termin bei einen Rheumatologen.Mein Hausärztin
sagte,dass es sein kann,dass ich Rheuma habe,welches im Blut
nicht feststellbar ist.Wer hat schon mal davon gehört?Wer
kennt sich aus?
Gewöhnlich tippt man nicht auf, sondern diagnostiziert. Mit Ihrer Beschreibung kann man wenig anfangen. Rheuma ist ohnehin eine Krankheitsgruppe mit den unterschiedlichsten Symptomen. Und „dicke Hände nachts“ bringt in diagnostischer Hinsicht leider gar nichts.
Entzündliche rheumatische Prozesse lassen sich durchaus im Blut nachweisen, es sind aber teure Methoden, die sich Ihre Hausärztin gar nicht leisten kann. Sie werden wohl auf den Rheumatologen warten müssen.
Hallo,
es gibt verschiedene Rheumaarten. Ich selber habe eine Art Weichteilrheuma, keine positiven Rheumamarker und auch nicht sonderlich erhöhte Entzündungswerte.
Lg
Brenna
es gibt verschiedene Rheumaarten.
Ich glaube, das habe ich geschrieben
Ich selber habe eine Art
Weichteilrheuma, keine positiven Rheumamarker und auch nicht
sonderlich erhöhte Entzündungswerte.
Also eine Fibromyalgie. Das ist ein komisches Rheuma. Man kann genau definierte Druckpunkte nachweisen (12 müssen es mindestens sein), es kommt praktisch nur bei Frauen vor und (behaupten böse Leute) mit Erteilen des Rentenbescheides verschwindet die Krankheit.
Es gibt durchaus Rheumaarten die nicht im Blut nachweisbar sind. Ein Beispiel wäre eine Psoriasis-Arthrits, also Schuppenflechte plus Rheuma. Allerdings gibt es noch viele andere Marker um eine genauere Diagnose stellen zu können. Der Rheumafaktor ist nicht der einzige Wert, aber eben der Wert den die Hausärzte gerne als einzigen Wert abnehmen. Die anderen sind denen oft zu teuer od. übersteigen deren Budget, wie schon ein andere User hier schrieb. Also erstmal die Untersuchungen bei einem internistischen Rheumatologen durchführen lassen.
Ich sehe es zwar auch so, dass die Diagnose Fibromyalgie od. Weichteilrheuma oft leichtfertig gestellt wird und eher eine Verlegenheitsdiangose ist, aber mich wundert dass überhaupt Entzündungswerte erhöht sind. Das soll doch eine nichtentzündliche Erkrankung sein. Ich würde mir lieber bei einem anderen Arzt noch eine zweite Meinung einholen.
Ich sehe es zwar auch so, dass die Diagnose Fibromyalgie od.
Weichteilrheuma oft leichtfertig gestellt wird und eher eine
Verlegenheitsdiangose ist, aber mich wundert dass überhaupt
Entzündungswerte erhöht sind. Das soll doch eine
nichtentzündliche Erkrankung sein.
Man kann Ärzte auxch nerven. Von entzündlichen Erscheinungen ja oder nein war im UP keine Rede, die haben Sie erfunden. Wollen wir uns nicht lieber auf das UP beziehen?
Hallo
Es soll böse Zungen geben, die behaupten dass es Weichteilrheuma nicht gibt.
Während meiner Ausbildung in der Rheumatologie in der Schweiz habe ich mehere hunderte Personen gesehen mit „Weichteilrheuma“. 99,5% Frauen und fast jeder Patient war beschwerdegelindert, nachdem ein Psychiater sind darum kümmerte. Wer weiss was dahinter steckt.
Ich will keinem was wirklich böses, aber an diese Erkrankung kann ich momentan nicht so glauben.
Anja
Hallo Jutta,
habe seit 1972 chronische Polyarthritis(Rheuma).
Mein Rheumafaktor ist praktisch null aber mein CCP-Wert extrem hoch.
Kann der Rheumatologe feststellen.
LG Vera