Richtfest 1x1
Richtfest
1.Richtfest-Termin
•Zum Ende des Rohbaus
•Termin mit Bauherrn/Nutzer abstimmen (ggf. richtet sich der Termin nach besonderen geladenen Gästen/Rednern).
•Zeitpunkt der Terminfestlegung von Projekt/Gästen abhängig (3 Monate vorher mit Vorbereitung/Abstimmung begonnen).
2.Gästeliste
•Erstellen der Gästeliste durch den Bauherrn in Abstimmung mit Architekten (Senatoren, Bürgermeister, Vorstände, Baudezernenten, Bezirksamtsleiter, Mitglieder ehemaliger Wettbewerbsjury, Planervertreter, Firmenvertreter, Bauhandwerker (über Aushang zu informieren, etc.).
•Fortschreiben der Gästeliste bezüglich Absagen/Zusagen. Antworten sollten auf ca. eine Woche vorher erbeten werden.
3.Festlegen des Ablaufes
•Wer begrüßt, wer hält in welcher Reihenfolge Reden, wo finden die Reden statt, wo findet der Richtschmaus statt, welche Uhrzeit.
(Abstimmung zwischen Bauherr, Architekt).
4.Einladung
•Erstellung und Abstimmung der Einladung durch den Bauherrn (Achtung: kann bauherrn-intern sehr aufwendig sein).
•Versand ca. 6 Wochen vor Richtfesttermin, ggf. unformelle Information an wichtige Gäste vorher zur Terminreservierung.
5.Vorbereitung
•Die Abstimmung findet zwischen Architekt und dem Bauherrn (Innerer Dienst, PR), statt.
Die Aufgaben der Architekten-Bauleitung aus dem Gespräch werden in der Baubesprechung/ Besprechung mit dem Rohbauer verfeinert und weitergegeben.
Grundsätzlicher terminlicher Ablauf
− Pressekonferenz cirka 15-30 Minuten (Pressemappe erstellen)
− Reden cirka 45 Minuten
− Essen open end
Einladungen
− Abstimmung
− Versand
− Rückmeldungen
− Baustellenaushang
− Firmenbenennung der Handwerkeranzahl
Presse
− Presse-Einladungen durch PR-Bauherr
− Pressemappe, Namenschilder für Tische, etc durch PR-Bauherr
− Schnittchen/Getränke durch Caterer/Bauherrendienst
− Raum herrichten (Modell, Stühle, Tische, etc.) durch Architekten-Bauleitung/PR-Bauherr (Ort z. B. Baustellenbüro)
− Teilnehmer der Pressekonferenz abstimmen (Vorstand, GF, Architekt,…).
− WC-Wagen
− Reservierungsschilder Richtschmaus
− Licht
− Lautsprecher
Sonstiges
− Ausfallstunden der Handwerker werden nicht gezahlt. Bei kleineren Bauvorhaben bekommen gegebenenfalls die Handwerker und der Polier eine „Tüte“ mit Bargeld. Bei größeren Bauvorhaben ist dies inzwischen nicht mehr üblich. Bei öffentlichen Bauherren ist diese Regelung wegen der wirtschaftlichen Verantwortung nicht möglich
− Es sollte bei dem Menü auf Moslems (kein Schweinefleisch) Rücksicht genommen werden.