Hallo,
Aber wenn ich nur auf Bedarf heize, werden die Wände dann
warm, weil laut versch. Quellen kann die Lutf z.B. 24°C haben
und der Person ist es trotzdem kühl, weil die Wände „Kälte
abstrahlen“?
das mit dem „Kälte abstrahlen“ ist natürlich eher Nonsens.
Überhaupt wird der Strahlungsanteil wohl oft überbewertet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz
Vor allem wenn man bekleidet ist, macht der Wärmeverlust des
Körpers durch Stahlungswärme nur einen eher vernachlässigbaren
Teil aus.
Die Behaglichkeit wird IMHO viel mehr durch die 2 Effekte bestimmt:
1)Ungünstige Wärmeverteilung
Durch die kalten Wände kommt es eher zu einer deutlichen
Schichtung der Luft im Raum. Am Boden ist es dann unter
Umständen um mehrere Grad kälter als in Höhe des Kopfes.
Thermomer werden aber eher selten unten aufgehängt.
Dieses Problem wird durch Fußbodenheizung sehr gut behoben
2)Im Winter liegt die Wohlfühltemp. sowieso durch die geringere
Luftfeuchte sowieso deutlich höher.
Während im Sommer bei 27°C im Zimmer schwüle Hitze vorherrscht,
möchte man im Winter bei der gleichen Temp. noch nicht mal
den Oberkörper frei machen, weil man sonst leicht fröstelt.
Ich habe dieses Thema eröffnet, weil mir in meinem Zimmer
aufgefallen ist , (unser Haus hat drei Stockwerke, ich
wohne in einem Zimmer im Obersten, über mir kein Dachboden,
das Haus ist Baujahr 1980 glaube ich, und es sind
Isolierfenster+ 12cm Aussenwand dämmung drauf), dass wenn es
Abends in meinem Zimmer 20°C habe und dann die Heizung
ausschalte und ins Bett gehe, habe ich morgens beim Aufstehen
noch 16-17°C!!! Rolläden unten!
Ist das normal?
Ja, ist ok. Ohne Isolierung wäre es paar grd. kälter.
Besser ist es aber, abends schon paar h vor dem Schlafen gehen
die Heizung abzudrehen (außer, du hast noch was vor und die
Frau friert so 
Mit elektronischen Thermostaten kann man das gut regeln.
Dann ist es auch möglich, früh schon eine h vorm Aufstehen
wieder aufzuheizen, ist einfach angenehmer 
Gruß Uwi