Richtig Ernähren? Faustregeln/Nährwerttabelle

Mahlzeit! :wink:

hab ma ne Frage und war ehrlich gesagt zu faul zum suchen und wollt außerdem ma diese Seite testen, um die efektivität für mich zu bewerten…

Meine eigentliche Frage lautet:

Wie ernähre ich mich richtig??

Suche diverse Seiten im Internet für eine langfristige Ernährungsumstellung.

Bin 27j, 1,83m u wiege 97 kg, von denen ich aber trotz Sport (wenig Ausdauer muss sagen, mehr Muskelaufbau) nich runterkomm.

Nu isses entgültig an der Zeit, meine Ernährung komplett ma zu sanieren und suche nun nach Faustregeln, die beachten muss,…

auch gegebenenfalls ne Nährwerttabelle mit evtl schon kategorisierten Produkten würde mir weiterhelfen…

Danke im vorraus

Beste aller Faustregeln: Wenig Zucker, wenig Fett, viel Gemüse!

Damit kann man im Grunde schonmal nichts falsch machen…

Ansonsten ist „richtige Ernährung“ ein bisschen zu allgemein gefasst…

Ein klasse Einstand für einen Neuling. Respekt! Du bist zu faul, um selbst zu suchen, erwartest aber von Anderen, dass diese die Arbeit für Dich machen. Und wie sind Deine Pläne, wenn das Forum den Test besteht? Dürfen wir damit rechnen, dass Du gelegendlich auch für andere recherchierst, die keine Lust haben, selber zu suchen?

auch grussloss

Hallo,

Beste aller Faustregeln: Wenig Zucker, wenig Fett, viel
Gemüse!

Auf was basiert denn „beste“? Was ist denn wenig, was ist viel?

Gruß
Kati

Hi Eierbär,

um Dir mal ernsthaft zu antworten: Bei dieser philosphischen Frage wirst Du um eigene Information und Bewertung derselben nicht herum kommen. Denn fragst Du 10 Leute, hast Du dann i.d.R. 11 Meinungen.

Meine Meinung: Die Gene eines Menschen von 1982 können keinesfalls an die Änderung der Ernährungsgewohnheiten, besonders nach WWII, angepaßt sein. Es war einfach nicht genug Zeit dazu. Meine Erfahrung zeigt, daß sie höchstwahrscheinlich eine Ernährung vor Nutzung des Feuers erfordern. Dafür gibt es eine Vielzahl von Einzelerkenntnissen, die bisher bloß von Einem in ein völlig logisches Mosaik kombiniert wurden. Will heißen, der Mensch ist ein Tier wie die anderen und sollte nur essen, was in der Natur natürlicherweise vorkommt. Für die Orientierung und Dosierung hat er Nase und Geschmack mitbekommen. Weiß Du nun wie Du Dich richtig ernähren solltest?

Ciao

Hi

Auf was basiert denn „beste“? Was ist denn wenig, was ist
viel?

Ganz einfach,
wenig ist dass, was auf einmal in den Mund passt,
viel fährt man auf einen Wagen.

Shanti!
Leia

Hallo Roland,

Find ich nicht. Man bekommt von allen Seiten Tips aber man weiß nicht, wie man das effektivsten macht. Dazu ist es gut, eine beistehende „Familie“ zu haben. Nur wenn man zB im Religionsbrett mit provokanten Behauptungen kommt und bei Technologie grats immer noch zu teuer ist, da fällt einem die Gutmütigkeit schwer.

salue
peter s

Hi

Auf was basiert denn „beste“? Was ist denn wenig, was ist
viel?

Ganz einfach,
wenig ist dass, was auf einmal in den Mund passt,
viel fährt man auf einen Wagen.

Besser hätte ich es im Leben nicht ausdrücken können. *g*

das Beste: am sinnvollsten im Bezug auf Gesundheit, Wohlbefinden und der Sinnerfüllung von Nahrung

viel/wenig: Dazu hat die DGE eine tolle Ernährungspyramide aufgestellt, falls man sich wirklich unter Wörtern wie „wenig“ nix vorstellen kann. Ansonsten: viel= weit mehr als 50%, wenig: weit weniger als 50%

Faustregel
Hallo Eierbär82,

wenn Du schon nach „Faustregeln“ fragst, dann antworte ich aus dem Buch die „Walleczek Methode“. Da wird tatsächlich nach einer Faustregel gegessen:

Die Faustregel
Eine Hauptmahlzeit sollte folgendermaßen aussehen:

  • Eine Handfläche Eiweiß
  • maximal eine Faust stärkehaltige Kohlenhydrate
  • mindestens zwei Fäuste Gemüse
    Und auch bei Zwischenmahlzeiten immer etwas Eiweiß dazu essen.

Jetzt liegt’s an Dir…

Gruß
Gela

Hallo Eierbär,

eine sehr gute frage, sind doch so gut wie alle ratschläge auf diesem gebiet selten von wisssenschaftlicher evidenz sondern vielmehr eine frage der ideologie:

Menschen haben es seit Jahrtausenden verstanden, sich zu ernähren - auch ohne wissenschaftliche Erkenntnis, allein aus Erfahrung und immer wieder neu erfolgter Anpassung an das Nahrungsangebot, das die Umwelt bot. Entscheidender als die Frage nach dem Gesundheitswert der Nahrungsmittel hat die Lust auf das „aus Erfahrung Gute“ das Essverhalten geprägt. Gute Kartoffeln können jeden Mittag auf dem Tisch stehen und werden dennoch gern gegessen, schlechte hingegen erzeugen schon mit der ersten Mahlzeit Widerwillen beim Essen. Weil rohe Kartoffeln zum Unwohlsein führen, denn sie sind weitgehend unverdaulich, kommt auch kaum jemand auf die Idee, sie in größeren Mengen und regelmäßig roh zu verzehren.

Legt man also die Beobachtung zugrunde, dass in jedem selbst Sensoren angelegt sind für das, was und wie viel ihm gut tun würde, ergibt sich daraus als logische Konsequenz: Die Verantwortung für das eigene Ernährungsverhalten kann man nicht an ausgebildete Fachkräfte delegieren. Eine fundierte Ernährungsberatung kann und muss also „nur“ die Hilfe zur Selbsthilfe zum Ziel haben.

Wer weiß, dass er jeden Abend nach Büroschluss den kompletten Inhalt des Kühlschranks leert und sich danach eher unwohl fühlt, hat die Verantwortung, möglicherweise auch mit fachlicher Unterstützung, sein Verhalten zu ändern. Vermutlich umfassen diese Änderungen noch ganz andere Punkte als den eigentlichen Inhalt des Kühlschranks an die tatsächlichen Bedürfnisse „anzupassen“. Vielleicht hilft schon ein Spaziergang oder ein Bad zur Entspannung, um den Stress des Tages abzulegen, bevor der Kühlschrank geöffnet wird - vielleicht aber auch nicht. Patentrezepte gibt es an der Stelle nicht, nur mutiges Experimentieren und Ausprobieren.

Beides ist schwer fassbar in wissenschaftlichen Studien, wohl aber wichtig für die Erfahrungswelt des Individuums, denn - auch das ist eigentlich eine Binsenweisheit - wer gelernt hat, seine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und in seinem sozialen Umfeld so einzubauen, dass es ihm selbst und der Mitwelt „gut“ damit geht, bleibt oder wird unabhängiger von bunt schillernder Werbung für all die Nahrungsmittel, die im eigentlichen eher überflüssig sind. Kartoffeln, Nudeln, Brot, Käse, Wurst, Milch, Gemüse und Obst - alle Grundnahrungsmittel, die in der Tradition unserer Ernährung einen festen Platz haben, brauchen keine groß angelegten Werbekampagnen. Ein Orientierungsmaßstab für die Praxis kann also sein: Je aufwändiger die Werbung für ein Produkt, desto überflüssiger ist es auf dem Teller. Um dennoch ein Bedürfnis dafür zu wecken, bedient sich die (Lebensmittel)werbung unserer Träume und Fantasien von einer perfekt-glücklich-gesunden-fitten Welt, in der eben nur die eine Margarinemarke das Frühstück gut macht.

gesamter weiterführender text hier:

http://www.optipage.de/moderneernaehrung.html

http://www.cicero.de/97.php?ress_id=9&item=2656&do=c…

strubbel
E:open_mouth:)

Um mal ne kurze und knappe antwort zu geben, so mache ich es im mom mit guten erfolgen:

Viel Obst und gemüse, wenig Kohlenhydrate (Sprich Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis etc.) und regelmäßig Fleisch oder Fisch.

Und ganz wichtig ich versuche die Kohlenhydrate vor 19:00Uhr zu essen und danach eher auf Eiweiß zurückzugreifen.

Mir hilft es, dir vielleicht auch, achja und was auch dazu gehört ganz klar viel Sport und halt auch Ausdauer.