Richtig oder Falsch ?

Der parteilose Wirtschaftsminister Werner Müller hat sich in der Bundesregierung unbeliebt gemacht. Seine Kabinettskollegen hauen ihm den Vorschlag, auch die Kranken- und Pflegeversicherung durch private Vorsorge zu ergänzen, um die Ohren.

Gruß
Markus

Seine Kabinettskollegen hauen ihm den Vorschlag, auch die Kranken- und Pflegeversicherung durch private Vorsorge zu ergänzen, um die Ohren.

Und das ist auch gut so !!!
Jana

hi markus,

er hat heut 2fach dresche bekommen. zum einen dafür (s.o.) wie ich so in der form zurecht finde, denn das modell der RV ist schon sch… weil nicht weitreichend!

das schlechte nun noch auf schon schlechte zu übertragen wäre doppelt fatal!

zu unrecht dresche bekam er (m.E.) für die meinung, das wirklich arbeitsunwilligen die unterstützung bis aufs existenzminimum gekürzt werden muss! ich kenne höchstpersönlich 3 leute in meinem entfernten bekanntenkreis die sagen 1.400 ALU bei NULL stunden arbeit sind besser als ggf. 1.800 - 2.500 für 160h im monat … und das ist leider auch verständlich, wohnung zahlt das wohngeld, den hund das sozialamt, da hat man echt zu tun, die freizeit totzuschlagen … :wink:

DIES SOLLTE KEIN ANGRIFF AUF WIRKLICH ARBEITSLOSE SEIN, ICH KRITISIERE NICHT DIEJENIGEN DIE SICH GGF. DAS SYSTEM ZU NUTZE MACHEN, SONDERN DAS SYSTEM ALS SOLCHES!

das machte auch der müller und dafür bekam er heut zu UNrecht dresche von münte. & co.

gruss

showbee

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hi markus,

er hat heut 2fach dresche bekommen. zum einen dafür (s.o.) wie
ich so in der form zurecht finde, denn das modell der RV ist
schon sch… weil nicht weitreichend!

das schlechte nun noch auf schon schlechte zu übertragen wäre
doppelt fatal!

zu unrecht dresche bekam er (m.E.) für die meinung, das
wirklich arbeitsunwilligen die unterstützung bis aufs
existenzminimum gekürzt werden muss! ich kenne
höchstpersönlich 3 leute in meinem entfernten bekanntenkreis
die sagen 1.400 ALU bei NULL stunden arbeit sind besser als
ggf. 1.800 - 2.500 für 160h im monat … und das ist leider
auch verständlich, wohnung zahlt das wohngeld, den hund das
sozialamt, da hat man echt zu tun, die freizeit totzuschlagen
:wink:

DIES SOLLTE KEIN ANGRIFF AUF WIRKLICH ARBEITSLOSE SEIN, ICH
KRITISIERE NICHT DIEJENIGEN DIE SICH GGF. DAS SYSTEM ZU NUTZE
MACHEN, SONDERN DAS SYSTEM ALS SOLCHES!

das machte auch der müller und dafür bekam er heut zu UNrecht
dresche von münte. & co.

gruss

showbee

Hallo showbee,

so sehe ich das auch, nur wie ändern?

Markus

OFFTOPIC
hi markus,

bekommst du eigentlich nie die meldung:
Der Artikel enthält kaum eigenen Text. Der zitierte Anteil beträgt 96%. Bitte zitiere nur den Teil, auf den du dich direkt beziehst!

dein endlos zitieren stört ein wenig :smile:
grüße, rené

Was kriegst’n dafür, daß du hier den selbsternannten Sheriff raushängen läßt? Ganz oben gibt’s so’n Brett, das heißt Anregungen, Lob & Kritik. Geh da zu Mami und beschwer dich.

Der parteilose Wirtschaftsminister Werner Müller hat sich in
der Bundesregierung unbeliebt gemacht. Seine Kabinettskollegen
hauen ihm den Vorschlag, auch die Kranken- und
Pflegeversicherung durch private Vorsorge zu ergänzen, um die
Ohren.

Hi,

Naja, aber eigentlich sollte doch jeder für sich selbst verantwwortlich sein, oder?
Aber bald braucht man da eh nicht mehr darüber zu diskutieren. Bei den ständig steigenden Beiträgen wird vielleicht eine private günstiger, und was sind schon für einen gutverdieneneden Deustchen 500 DM im Monat?

Wer es sich leistn kann, machts privat.

Beth

welche laus ist dir denn über die leber gelaufen?
aber vegiß es, bevor das hier in eine endlosdiskussion ausartet, geb ich schnell meinen selbstgebastelten Sheriffstern *stolz* ab und geh zu mami :smile:
dir auch einen schönen abend
cu, rené

Der parteilose Wirtschaftsminister Werner Müller hat sich in
der Bundesregierung unbeliebt gemacht. Seine Kabinettskollegen
hauen ihm den Vorschlag, auch die Kranken- und
Pflegeversicherung durch private Vorsorge zu ergänzen, um die
Ohren.

Eine Forderung stellen ist das eine, die Konsequenzen durchdenken offenbar etwas ganz anderes.

Müllers Vorschlag war, den Arbeitgeberanteil an der Krankenversicherung als Lohnanteil dem Arbeitnehmer auszuzahlen, der davon eine private Krankenversicherung finanzieren muß.

Die Konsequenzen:
Da nicht bekannt ist, zu welchen Konditionen der Arbeitnehmer seine private Krankenversicherung abschließt (je nach Anbieter, Umfang, Alter und Geschlecht der Arbeitnehmer variiert das gewaltig), wird der Arbeitgeberzuschuß zum steuerpflichtigen Einkommen - damit ist ein Großteil des Zuschusses bereits weg.

Durch den Zwang zu einer privaten KV wird gegen den Grundsatz der Gleichstellung von Mann und Frau verstoßen (in der gesetzlichen KV zahlt jedes Mitglied den gleichen prozentualen Betrag, ohne Rücksicht auf das Geschlecht).

Im Behandlungsfall kommt es zum Streit zwischen gesetzlicher und privater KV, welche der Kassen die Kosten der Behandlung übernimmt (es gibt erhebliche Leistungsdifferenzen z.B. bei Zahnbehandlung oder Brillen).

Mit Wegfall des Arbeitgeberanteils an der Krankenversicherung gehen den Krankenkassen die Hälfte der Einnahmen verloren. Ein Zusammenbruch der gesetzlichen Krankenkassen wird dadurch noch wahrscheinlicher.

Das Müllersche Konzept widerspricht in seinen Konsequenzen zutiefst den Zielsetzungen für den Arbeitsmarkt. Seitens der Arbeitgeber werden Niedriglohngruppen gefordert, außerdem soll der Anteil von Teilzeitarbeitnehmer deutlich heraufgesetzt werden. Beide Gruppen verfügen dadurch über weniger Einkommen und können sich die konstanten Beträge einer privaten Krankenversicherung nicht leisten (eine private KV kostet z.B. 400 DM, egal ob ich 3500 DM netto habe oder 2000 DM netto; eine gesetzliche KV nimmt zwischen 13 und 14 Prozent - inkl. Arbeitgeberanteile - vom Gehalt, d.h. die absoluten Beträge sinken bei geringerem Einkommen).

Größte Nachteil jedoch ist: Gesundheit kann sich nur noch leisten, der es auch bezahlen kann. Der Solidargedanken der Gesellschaft wird eindeutig unterlaufen.

Die Müller-Forderung ist IMHO ziemlicher Käse. Ich bleibe vorerst bei meiner Forderung: Auflösung aller Krankenkassen und Überführung der Versicherten in eine einzige Krankenkasse, Vereinfachung und Zentralisierung des Verwaltungsapparates, unabhängige übergeordnete Kontrollinstanz, und vor allem: Kontrolle der durch den Arzt erbrachten Leistungen durch den Patienten, wie es jetzt schon bei privaten KV der Fall ist.

Grüße
Siegfried

die sagen 1.400 ALU bei NULL stunden arbeit sind besser als
ggf. 1.800 - 2.500 für 160h im monat … und das ist leider
auch verständlich, wohnung zahlt das wohngeld, den hund das
sozialamt, da hat man echt zu tun, die freizeit totzuschlagen
:wink:

Ist aber kein wirkliches Problem, denn ALU-Mißbrauch kann man nur kurzfristig begehen, da jeder ALU nur begrenzt bekommt. Jahrelang kann man Sozialhilfemißbrauch und Steuerbetrug begehen.

Och…beth…
dem Marcus muß man das immer mal wieder sagen :wink: dann klappt das wieder mal 2 - 3 Tage und dann sagen wirs ihm wieder *gg*.
Wenn du einfach solche offtopic-beiträge nicht kommentierst, wird auch keine wilde diskussion daraus. Ich habe auch schon einen solchen Hinweis gegeben und dafür vom Marcus ein Dankeschön und das Versprechen der Besserung erhalten. Das diese vollzitate schwer lesbar sind, mußt du selbst zugeben. Wenn man mal ganz freundlich darauf zeigt und um Änderung bittet, dann geht davon die welt nicht unter.

Also: Keep cool…

Guten Morgen
Daniel Scholdei

Hallo Rene,

sorry ich versuche mich daran zu halten.
Gruß

Markus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

Naja, aber eigentlich sollte doch jeder für sich selbst
verantwwortlich sein, oder?
Aber bald braucht man da eh nicht mehr darüber zu diskutieren.
Bei den ständig steigenden Beiträgen wird vielleicht eine
private günstiger, und was sind schon für einen
gutverdieneneden Deustchen 500 DM im Monat?

Wer es sich leistn kann, machts privat.

Beth

Hallo Beth,

du hast recht, das normalerweise jeder für sich verantwortlich sein sollte. im bereich der privaten krankenversicherung (abhängig vom alter) ist es teilweise schon so, das man zwar ein wenig mehr bezahlt, aber die leistung viel höher sind als in der gesetzlichen. ich kann da nur für mich sprechen, aber 500 DM sind für einen familienvater viel geld. du hast recht, bei anderen ist das wenig. die schere geht halt immer weiter auseinander.

gruß

markus

Hallo Siegfried,

generell bin ich für mehr eigenverantwortung der bürger. in diesem fall muß ich dir recht geben, der beitrag zur kv würde versteuert, es bliebe nicht viel übrig. die schere ging noch weiter auseinander.
in sachen kontrolle bin ich auch deiner meinung. soweit ich mich erinnenrn kann, wollten oder sollten die gesetzlichen diesen nachweis auch einmal erbringen - zuviel verwaltungsaufwand - abgelehnt.
eine auflösung der krankenkassen in eine einzige krankenkasse finde ich nicht so gut. mein vorschlag wäre, die krankenkasse dahingehend zu bringen, wie ein wirtschaftunternehmen handeln und wirtschaften zu müssen. heute habe ich den eindruck das wenn die krankenkassen geld brauchen, schreien sie und machen jeden für die kosten verantwortlich, nur nicht sich selbst.

gruß

Markus

Hallo Daniel,

du hast ja recht. ich will mir mühe geben.

Markus

und das versprechen gibt er mit nem vollzitat *gg*
Moin,

das o.T. hat leider nicht mehr in den Titel gepasst.

Sorry auch dafür, daß ich jetzt schon wieder antworte, aber das konnte ich mir nicht verkneifen *ggg*

sehr amüsierte Grüße
Daniel

Hallo,

generell bin ich für mehr eigenverantwortung der bürger.

das ist bei der krankenversicherung aber immer so eine Sache. Schließlich funktioniert das ganze ja nur, weil eben gerade chronisch kranke und intensivmedizinisch Versorgte aus den eingezahlten Versicherungsbeiträgen selbst wenn die KV das Geld angelegt hätte, niemals die Behandlung bezahlen könnten. Daher bleibt bei der KV wohl bloß das Solidarprinzip, welches aber durch den Abschluß von privaten KV ausgehebelt würde.

ich denke, daß hier einigkeit unter uns besteht.

in sachen kontrolle bin ich auch deiner meinung. soweit ich
mich erinnenrn kann, wollten oder sollten die gesetzlichen
diesen nachweis auch einmal erbringen - zuviel
verwaltungsaufwand - abgelehnt.

wohl weil man da so manchen skandal feststellen könnte *ohnedenhintergrundzuwissen*

eine auflösung der krankenkassen in eine einzige krankenkasse
finde ich nicht so gut. mein vorschlag wäre, die krankenkasse
dahingehend zu bringen, wie ein wirtschaftunternehmen handeln
und wirtschaften zu müssen.

das wird aber nur partiell möglich sein, da sonst die KK alle „teueren“ Mitglieder eben mit höheren (individuellen) Beiträgen belasten müßte, oder aber eben kündigt. Dann wären wir wieder bei den Ungerechtigkeiten, die auch die private KV jetzt schon anwenden - gerade weil diese wirtschaftlich arbeiten müssen.

heute habe ich den eindruck das
wenn die krankenkassen geld brauchen, schreien sie und machen
jeden für die kosten verantwortlich, nur nicht sich selbst.

das ist wohl wahr. ein richtig gutes Konzept habe ich noch nie gehört.

Gruß
Daniel

Hallo Daniel,

wohl war was du schreibst. ich bin ehrlich auch überfragt, was eine gute lösung wäre. solidarisch sollte es schon bleiben. andersrum, so wie jetzt geht es aber auch nicht mehr. was ist zu tun?
Gruß

Markus

Hallo,

ich denke schon, daß der bisherige Ansatz soo schlecht nicht ist. Was jedoch von Nöten wäre, wäre ein wenig mehr „Wirtschaftlichkeit“ dahinter. Dem System an sich fehlt Geld. Die Beiträge der Versicherten werden ja derzeit sofort wieder ausgegeben. Hier müßte - ohne daß ich über entsprechende Kenntnisse verfüge - der Zwischenschritt des Wirtschaftens dazukommen. Jede Lebensversicherung arbeitet mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. Klar sind hier andere Voraussetzungen gegeben, aber dafür haben wir ja unsere BWL’er :wink:.

Vielleicht kommt ja noch ne Idee.

Mein latein reicht leider auch nur um festzustellen, daß sich was ändern muß.

Gruß
Daniel

keiner Lobt micht!
o.T.