Hallo,
bin gerade in einer Internetcommunity auf eine Gruppe gestoßen, die den Titel „Ey, seit wann sind die zusammen? - Wer? …Ja, deine Augenbrauen.“ trägt, und frage mich gerade ob das letzte Komma nach dem „Ja“ dahin gehört, und ob mir einer die Regel dazu kurz zitieren kann ?
lg
Hallo Felix,
Leider kann ich dir die Frage nicht beantworten. Wenn ja hier genauso gebraucht und betont wird wie na, würde ich kein Komma setzen, glaube aber in Romanen u.ä. da meist eins gesehen zu haben. Mal abwarten, was die Leute dazu sagen.
Aber eine ganz andere Sache:
Dein Benutzername hier geht wirklich gar nicht! Hier sind sicherlich alle tollerant gegenüber lächerlichen, lustigen Benutzernamen, welchen mit Sonderzeichen oder komischen vllt. abstoßenden Bezeichnungen (wie „magenbluten“, so hieß hier jmd.)…
Aber dein Spitzname hier macht das Layout kaputt, weil er riesige Abstände erzeugt. So geht das nicht. Schlimm genug, dass die im StudiVZ schon überhand nehmen.
Folgender Vorschlag:
Änder deinen Namen (nimm dieses Smiley raus)! Falls das nicht möglich ist, werde ich deine Frage löschen, entweder 24 Std. nach einer hilfreichen Antwort auf deine Frage oder nachdem du die Antwort gelesen und bestätigt (also ein „Danke!“ oder „Ah, jetzt ist alles klar!“ oder sowas) druntergeschrieben hast.
Weitere Fragen oder Kommentare unter dem Benutzernamen werd ich im Interesse der Übersichtlichkeit sofort löschen.
Ich hoffe, das verstehst du.
Gruß,
Ich bitte dies zu entschuldigen, da ich mich nur schnell mit meinem Facebook Account verlinkt habe, um mich nicht neu registrieren zu müssen. Ich habe den Namen natürlich sofort umgeändert !
Aber danke schonmal für die Antwort, bin eigentlich der selben Meinung, also da das „ja“ ja eigentlich schon wie ein „na“ gebraucht wird … Aber sicher bin ich mir leider nicht
Nochmal entschuldigung wegen des Namens, habe nicht gewusst das diese Sonderzeichen solche Probleme bereiten !
Lg
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Okay, Entwarnung. ^^
Ich habe von Christopher (auch ein „aktivulo“ hier im Brett) eine Nachricht bekommen, dass man als Moderator die angezeigten Benutzernamen in den Artikel ändern kann. Das hätte ich nicht gedacht. Hab das Smiley (toller deutscher Ausdruck: „Lächlein“!) rausgenommen. Nun ist alles in Butter und der Artikel kann auch bleiben. ^^
Ich wusste übrigens auch nicht, dass man einfach mit seinem Facebook-Account hier schreiben kann. Was es nicht alles gibt!
Grüße,
Dativ Plural
die angezeigten Benutzernamen in den Artikel ändern kann.
Sorry, aber der Dativ Plural von „Artikel“ lautet immer noch „Artikeln“!
die angezeigten Benutzernamen in den Artikel ändern kann.
Sorry, aber der Dativ Plural von „Artikel“ lautet immer noch
„Artikeln“!
Etschuldigug, Herr Eumalklug, aber ich lese meie Beträge vorm Abschicke gewöhlich icht och mal durch. Da ka es scho mal vorkomme, dass mir ei Vertipper etgeht. Du musst icht jedesmal jede darauf hiweise, dass er sich vertippt hat, grad wo’s – wie hier – wirklich eideutig ist. Bei Deker weiter obe hast du’s auch icht geta ud der hatte sehr viel mehr Tippfehler i seiem Text. :-p
Wir sid icht so dumm, für wie du us hältst. Was du hier abziehst, grenzt scho fast a Trollerei, we’s öfter vorkomme würde.
P.S.: Zur Strafe musstest du diese Kommetar u ohe de Buchstabe „“ lese.
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Hier könntest Du aber anstelle des Kommas sogar einen Punkt setzen. Wie bei „Ja, ich glaube Dir.“ wäre auch möglich: „Ja. Ich glaube Dir.“ Hier wird also eigentlich ein Punkt durch ein Komma substituiert. Und eigentlich sind es zwei getrennte Sätze, die da unbedingt, zumindest durch ein Komma, optisch voneinander getrennt werden MÜSSEN! Das wäre dann auch die Regel, nach der Du fragst.
Grundsätzlich kann man sich vielleicht merken, daß die Interpunktion der Verständlichkeit dienen soll!!
Pardon, aber ebenjener Fehler begegnet mir leider des Öfteren. Zugrunde liegt ihm zunächst schon der häufig fehlerhafte Nominativ Plural des Substantives. „Trüffel“ wird aber bereits hier korrekterweise zu „Trüffeln“, ebenso wie „Kartoffel“ zu „Kartoffeln“.
Die fehlerhafte Form konnte man gestern abend im ZDF hören. Da wurde wirklich von „den Trüffel“ (gemeint war die Mehrzahl) berichtet. Und hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,703… kann man das, was ich meine, in der 2. Zeile sehen.
Hallo Uwe,
Du verstandst die Antwort miss. Also die Bedeutung und Intention des Satzes „Ja(,) deine Augenbrauen!“ — damit ist nicht gemeint: „Ja, du hast Recht. Deine Augenbrauen.“ oder „Ja, ich habe dich verstanden. Deine Augenbrauen.“; das ging nicht so ganz aus der Ursprungsfrage hervor, deswegen hatte ich das auch noch mal nachgefragt und auch gefragt, ob die Betonung in etwa wie bei „Na deine Augenbrauen!“ sei. Das wurde mir bestätigt.
Das Wörtchen „ja“ wird in diesem Satz also nicht affirmativ benutzt, sondern ist eher eine satzeinleitende Partikel, genau wie „na“ in meiner Gegenfrage. Mir scheint, es wird damit ausgedrückt, dass der Sprecher denkt, der Hörer sollte etwas eigentlich wissen. Daher folgt auf „ja“ auch keine Sprechpause.
Daher kann danach auch kein Punkt stehen, da das den Sinn verzerren würde. Die Frage nach dem Komma ist sehr berechtigt. Ich würde keins setzen, da man nach „ja“ in der beschriebenen Lesart keine Pause machen kann. Mag aber sein, dass der Duden das anders sieht.
Grüße,
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Pardon, aber ebenjener Fehler begegnet mir leider des Öfteren.
Zugrunde liegt ihm zunächst schon der häufig fehlerhafte
Nominativ Plural des Substantives. „Trüffel“ wird aber bereits
hier korrekterweise zu „Trüffeln“, ebenso wie „Kartoffel“ zu
„Kartoffeln“.
Ja, bei einigen Wörtern passiert das. Das liegt daran, dass manche Leute implizit nicht wissen, zu welcher Deklinationsklasse „Trüffel“ gehört und dann unterbewusst die falsche Form benutzen. Vermutlich wurde „Löffel“ oder so als Vorbild gewählt. Am Nominativ Singular des Wortes ist nicht erkennbar, wie der Plural heißen muss, man kann das nur wissen, wenn man die Pluralform irgendwann schon einmal gehört habe. Da ich keine Trüffel esse (weder die Pilze noch die Pralinensorte), hätte ich spontan „die Trüffel“ auch nicht als falsch empfunden, ganz ehrlich. Wenn du das gerne als geistiges Armutszeugnis für sächsische Grundschulen auslegen möchtest, gerne.
Da das Wort nun nicht sooooo häufig ist, ist es doch nur nachvollziehbar, dass viele mangels Input nicht wissen, wie der korrekte Plural lautet. Möglicherweise wird das Wort (weil’s meist eh in der Mehrzahl steht) auch als Maskulinum aufgefasst, vllt. schafft das dann die Parallele zu „Löffel“.
Es ging aber nicht um eine falsche Form eines Wortes, sondern um einen Vertipper. Du kannst dir sicher sein, dass ich als Linguist schon weiß, wie man die alltäglichsten Wörter dekliniert. Außerdem bezweifle ich, dass irgendwer im Plural „den Artikel“ sagen würde. Es war ein Tippfehler, mehr nicht.
Keinen Dank für deinen pedantischen Korrekturausbruch,
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Hallo, André,
Das Wörtchen „ja“ wird in diesem Satz also nicht affirmativ
benutzt, sondern ist eher eine satzeinleitende Partikel,
Die Frage nach dem Komma ist sehr
berechtigt. Ich würde keins setzen, da man nach „ja“ in der
beschriebenen Lesart keine Pause machen kann. Mag aber sein,
dass der Duden das anders sieht.
das tut er nicht, siehe Band 9 Richtiges und gutes Deutsch:
„Kein Komma steht, wenn sich die Interjektion eng an den folgenden Text anschließt und nicht hervorgehoben ist:
O wunderbares, tiefes Schweigen! Ach geh doch! Ja wenn sie nur käme! …“
Gruß
Kreszenz
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