Richtige Wärmedämmung DHH Altbau 1928

Liebe/-r Experte/-in,

meine Frau und ich können das Haus (DHH Bj. 1928) ihrer Eltern übernehmen. Allerdings sind umfangreiche Sanierungsarbeiten nötig - neben Fenstern, Heizung und Dachdämmung muss auch die Fassade wärmegedämmt werden.
Wie muss die Fassade (west, nord, süd) richtig gedämmt werden, damit es zum einen richtig ist und zum anderen die diversen Verordnungen erfüllt, die Zuschuss oder zinsgünstiges Darlehen versprechen???

    • Es geht um ein Objekt in Baden-Württemberg - -

Wenn nur ein Dämmstoff mit 16cm Dicke auf die Wand geklebt wird und dann ein Putz drauf kommt ist dies meines Erachtens keine Lösung, denn drunter bildet sich womöglich Feuchtigkeit und irgendwann Schimmel.
Es sollte doch „eine Schicht Luft“ dazwischen kommen, da Luft am besten isoliert und zum anderen die Feuchtigkeit abtransportiert.

Wie ist also der RICHTIGE Aufbau einer Wärmedämmung einer Fassade:

Alte Wand - senkrechte Lattung von oben nach unten um die Luft zirkulieren zu lassen - Dämmstoff (wie dick?) - Putz - Farbe / oder imprägniertes Holz ohne Farbe

Welche Möglichkeiten gibt es mit einer hinterlatteten Holzkonstruktion ? Würde diese ausreichen, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen?

Welche Möglichkeiten sehen Sie als Experten?

Wer stellt nach erfolgter Dämmung / Renovierung den sog. Energiepass aus?
Wie wird die Dämmung auf ihre Wirksamkeit hin geprüft?

Danke für baldige Antworten und frohe und besinnliche Weihnachten wünscht Euch

Heinz

Lieber Haussanierer,

um KFW Mittel beantragen zu können brauchen Sie ein Gutachten vom Energieberater. Dieser wird sie auch entsprechend beraten.

Viel Erfolg beim Sanieren.

Uwe Seinsch

Für ein „richtiges“ Dämmen gibt es keine einmalige pauschale Lösung. Sie hängt von der Art des Gebäudes, bzw. den verwendeten Baustoffen ab - und natürlich von Anspruch, Investition, Entscheidung für natürliche oder künstliche Dämmstoffe und ob Selbstbau oder Fachfirma.

Die Vorgaben können ganz unterschiedlich sein - alleine die KfW-Darlehen unterscheiden in viele verschiedene „Ausbau“-Stufen - auch abhängig vom bisherigen Ist-Bestand.

Je nach Art des Dämmstoffes und der dahinter liegenden Wand kann dieser u. U.auch direkt als Plattenmaterial aufgetragen werden - wenn er „diffusionsoffen“ ist.

Zwischen eine Lattung können Dämmstoff-Matten (z.B. Thermo-Hanf) geklemmt werden. Ein Abstand zur Wand ist dafür nicht nötig. Solche Dämmstoffe müssen aber natürlich eine Verkleidung erhalten. Das kann Holz (in jeder Art) oder ein Gewebe-Putz sein.

Eine „Schicht“ Luft kann tatsächlich gut dämmen. Wenn Sie aber zur „Feuchte“-Abfuhr (die nicht nötig sein sollte) diese nach oben hin offen ausführen - geht der Effekt dieser Trennung weitgehend verloren.

Für Aufnahme des Soll/Ist-Bestandes u.s.w. wenden Sie sich am besten an einen örtlichen Energieberater (googlen). Weitere Infos zu natürlichen Dämmstoffen und Beispiele für Wand-Aufbauten finden Sie bei uns unter:

http://www.oeko-energie.de/produkte/oeko-baustoffe/o…

Hallo Heinz,

viele Fragen! Die gesamt Konstruktion muss berechnet werden! Außerdem kenne ich den Aufbau der vorhandenen Wände nicht, von daher kann ich auch keine Aussage treffen!
Es gibt eine Vielzahl an Förderbedingungen auch hier kann ich aus der Ferne nicht sagen was für Sie das richtige wäre!
Wenden Sie sich an einen gepr. Gebäude-Energieberater mit Bafa-Zulassung und lassen Sie Ihr Haus analysieren!
Er wird Ihnen auch die entsprechenden Vorschläge machen und Sie auch in Fördermaßnahmen beraten! Der Staat fördert übrigens die Beratung die mit einem schriftlichen Gutachten einher geht! Es wäre ratsam gerade jetzt in der Winterzeit auch eine Thermografie machen zulassen um Wärmebrücken und Leckagen genauer zu bewerten! Hier werden auch 4 Aufnahmen mit 100 € von der Bafa gefördert! Gehen Sie auf die Bafa-Seite in die Beratersuche und suchen Sie nach einem Berater in Ihrer Nähe!
Bitte haben Sie Verständnis das ich Ihre Fragen aus der Ferne nicht beantworten kann!
M.f.G. N. Phiesel

Vielen Dank und schöne Weihnachten
wünscht
Heinz Sindlinger
www.mehr-DSL.de / suchen Sie sich was zum Kostensenken aus!

Hallo Heinz,
wenn Sie eine solch umfassende Sanierungsmaßnahme vorhaben, lassen Sie sich von einem Gebäude-Energieberater umfassend beraten. Der berät und berechnet die notwendigen Dämmstärken, die Sie benötigen, um z.B. von der KfW zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse zu bekommen. Im Zuge dieser Berechnungen wird auch der neue Energiebedarf ermittelt und ein Energieausweis erstellt. Um im Programm „Energieefizient Sanieren“ der KfW überhaupt Gelder zu bekommen, sind diese Berechnungen des Energieberaters Grundvoaussetzung, um einen Antrag zu stellen. Er kann auch die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen überwachen.

Weihnachtliche Grüße
Jochen Merx

hallo grüße aus dem ruhrgebiet

und nun zu ihrer frage zur richtigen dämmung erste anforderung an eine fasade ist difusions offenheit
2 schadstoffarm bzw nachhaltig ev wieder verwendbar oder voll reciklingfähig
3kosten günstig

eigendlich könnte man schon bei der ersten überlegung styropor als unmöglich abschreiben

was haben wir noch so zu bieten ? mineralwolle , holzfaser dämmplatten dämmputze schonmal die bessere wahl aber auch kostenträchtig
ich für mich hab da eigene ansichten zur dämmung und deren sinn oder unsinn
fangen wir mal mit der nordseite an / die kälteste seite , hier benötigen sie die dickste dämmung difusion eigendlich gleich null sollte auch so angesehen werden hier benötigen sie innern eine beschichtung die mineralich und anorganisch ist ( kein gipsputz ) am besten ist ein kalkputz
westseite teilweise sonnen beschienen hier benötigen sie eine difusionsoffene bekleidung

südseite ( wenn sonnen beschienen im winter ) am besten eine pfasen verscheibende dämmund ( heist die wärme wander zeit verzögert in die wand ) dämmung ist hier eigendlich nicht notwendig wenn man gute sonnen einstralung voraus setzt derhalb eben die fasen verschiebend dämmung

nun sehe ich sie schon grübeln , das hab ich auch schon hinter mir denn einfach alles gleichdick dämmen bringt nicht nur vorteile zumal die frage der fenster leibungen bzw dämmstärken um festeröfnungen garnicht geklärt wurde

darf ich sie fragen ob innen veränderungen anstehen?? kabel heizung usw dann würde sich ev eine innen dämmung aus kalkperlitputz anbeiten darauf eine wandflächen heizung ( ähnlich bodenheizung) ich würde mich über eine antwort freuen und ev könnten wir dann die diversen punkte nochmal beschreiben oder klären

Vielen Dank und schöne und besinnliche Weihnachten
wünscht
Heinz Sindlinger

Vielen Dank und schöne und besinnliche Weihnachten
wünscht
Heinz Sindlinger.

Vielen Dank und schöne und besinnliche Weihnachten
wünscht
Heinz Sindlinger
[email protected] - mailen Sie mir kurz, ich melde mich, danke!

Hallo Heinz,
die Dämmung von alten Fassaden im Aussenbereich ist nicht einfach, da verschiedene Grundsätze der Ausführung zu beachten sind. Auch die Bezuschussung der Maßnahmen sind in den einzelnen Ländern total unterschiedlich. Deine geschilderten Praktiken sind alle im Grundsatz richtig und zeigen, dass du dich mit der Situation schon gut beschäftigt hast. Leider sind meine Kenntnisse auf dem Dämmsektor besonders im Bereich der Innendämmung angelegt, da ich leider im Aussenbereich bei meinem Haus keine Möglichkeit habe. Ich würde empfehlen, dass du dich vielleicht in den örlichen Handwerkskammern oder Bauämtern nach Bezuschussung erkundigst. Ich möchte auch nicht von hier (Niedersachsen) aus BW schließen.

Viele Grüße aus dem Weserbegland und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht Heiner

Vielen Dank!

Einen guten Rutsch und alles Gute im neuen Jahr 2011
wünscht Ihnen
Heinz Sindlinger

PS: Suchen Sie sich hier etwas „Kostensenkendes“ aus dem Telekommunikationsbereich aus:
http://www.mehr-DSL.de

Hallo Heinz,

eine Fassadendämmung -. alle anderen Arten natürlich auch - sollte immer objektbezogen geplant werden.
Ich würde Dir gerne Tipps geben, wenn Du mir mal 2-3 Ansichten des Hauses zukommen lassen kannst. Schick sie einfach an dachdecker(at)gmx-punkt-com
Ein wichtiger Tipp vorweg: Lass die Finger von allem, was mineralischen Ursprungs ist - z.B. Schafwolle, Ausflockungen etc.
Diese Varianten verzeihen keinen Defekt. Das heisst, eine noch so gute Planung und Umsetzung kann durch einen Wasserrohrbruch zunichte gemacht werden, wenn die Dämmung nass in sich zusammensackt.
Ich habe gerade ein ausgebautes Dachgeschoss begutachtet. Ausgedämmt mit Flocken und leider einem Defekt im Heizungskreislauf. Die Dämmung ist 2 Jahre alt und über gut 8 qm zertsört. Der AUfwand zur erneuten Herstellung wird immens werden - und DAS bei diesem Wetter…

Also wie gesagt - Hilfe gerne, aber nur mit Bilder…
Falls wir vorher nicht mehr voneinander lesen einen guten Rutsch,
Gruß
Frank

Liebe/-r Experte/-in,

meine Frau und ich können das Haus (DHH Bj. 1928) ihrer Eltern
übernehmen. Allerdings sind umfangreiche Sanierungsarbeiten
nötig - neben Fenstern, Heizung und Dachdämmung muss auch die
Fassade wärmegedämmt werden.
Wie muss die Fassade (west, nord, süd) richtig gedämmt werden,
damit es zum einen richtig ist und zum anderen die diversen
Verordnungen erfüllt, die Zuschuss oder zinsgünstiges Darlehen
versprechen???

    • Es geht um ein Objekt in Baden-Württemberg - -

Wenn nur ein Dämmstoff mit 16cm Dicke auf die Wand geklebt
wird und dann ein Putz drauf kommt ist dies meines Erachtens
keine Lösung, denn drunter bildet sich womöglich Feuchtigkeit
und irgendwann Schimmel.
Es sollte doch „eine Schicht Luft“ dazwischen kommen, da Luft
am besten isoliert und zum anderen die Feuchtigkeit
abtransportiert.

Wie ist also der RICHTIGE Aufbau einer Wärmedämmung einer
Fassade:

Alte Wand - senkrechte Lattung von oben nach unten um die Luft
zirkulieren zu lassen - Dämmstoff (wie dick?) - Putz - Farbe
/ oder imprägniertes Holz ohne Farbe

Welche Möglichkeiten gibt es mit einer hinterlatteten
Holzkonstruktion ? Würde diese ausreichen, um die gesetzlichen
Vorgaben zu erfüllen?

Welche Möglichkeiten sehen Sie als Experten?

Wer stellt nach erfolgter Dämmung / Renovierung den sog.
Energiepass aus?
Wie wird die Dämmung auf ihre Wirksamkeit hin geprüft?

Danke für baldige Antworten und frohe und besinnliche
Weihnachten wünscht Euch

Heinz

Liebe/-r Experte/-in,

meine Frau und ich können das Haus (DHH Bj. 1928) ihrer Eltern
übernehmen. Allerdings sind umfangreiche Sanierungsarbeiten
nötig - neben Fenstern, Heizung und Dachdämmung muss auch die
Fassade wärmegedämmt werden.
Wie muss die Fassade (west, nord, süd) richtig gedämmt werden,
damit es zum einen richtig ist und zum anderen die diversen
Verordnungen erfüllt, die Zuschuss oder zinsgünstiges Darlehen
versprechen???

    • Es geht um ein Objekt in Baden-Württemberg - -

tut mir leid - bei BaWü-Förderungen bin ich nicht auf der Höhe, bitte regionalen Energieberater ansprechen.

Wenn nur ein Dämmstoff mit 16cm Dicke auf die Wand geklebt
wird und dann ein Putz drauf kommt ist dies meines Erachtens
keine Lösung, denn drunter bildet sich womöglich Feuchtigkeit
und irgendwann Schimmel.
Es sollte doch „eine Schicht Luft“ dazwischen kommen, da Luft
am besten isoliert und zum anderen die Feuchtigkeit
abtransportiert.

Mit Verlaub, aber das ist bauphysikalische nicht korrekt. Durch die Belüftung wird die Dämmung wieder (teilweise) aufgehoben. Wichtig ist eine Wärmedämmung bzw. Gesamtsystem, das Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann.

Wie ist also der RICHTIGE Aufbau einer Wärmedämmung einer
Fassade:

Alte Wand - senkrechte Lattung von oben nach unten um die Luft
zirkulieren zu lassen - Dämmstoff (wie dick?) - Putz - Farbe
/ oder imprägniertes Holz ohne Farbe

Welche Möglichkeiten gibt es mit einer hinterlatteten
Holzkonstruktion ? Würde diese ausreichen, um die gesetzlichen
Vorgaben zu erfüllen?

Welche Möglichkeiten sehen Sie als Experten?

Wer stellt nach erfolgter Dämmung / Renovierung den sog.
Energiepass aus?

Beratung vor der Maßnahme - Energiepass nachher. Energieberater vor Ort kontaktieren. Geht allerdings nicht zum Nulltarif.

Wie wird die Dämmung auf ihre Wirksamkeit hin geprüft?

Danke für baldige Antworten und frohe und besinnliche
Weihnachten wünscht Euch

Heinz

meine Antworten sind oben im Text

MfG

Hartwig

Hallo Heinz,
die Beantwortung dieser Fragen geht meiner Meinung nach weit über das Maß der hier zu erwartenden Antworten hinaus. Du möchtest einen Wärmeschutznachweis haben.
Den macht Dir dein Sachverständiger so, wie Du ihn brauchst.
Grüße,
Erich.