Richtiger lebenswandel

Hallo zusammen

Ich wende mich nun mal dieses forum weil bei den anderen erhält man dumme antworten und weniger nützliche ratschläge bei fragen.

So nun meine frage. Ich möchte gern mein leben ändern und statt party, trinken, feiern mal was für mich und meine gesundheit tun. Ich habe selbst bemerkt wie ich vor.mich hinlebe, träge und faul werde. Ich betreibe zwar mit meinem hund hundesport, doch selbst da merke ich das ich nach paar minuten außer atem bin.

Jetzt habe seit einer woche angefangen jeden tag joggen ( so lang es momentan geht). 2x die woche schwimmen und einmal die woche sauna. Doch mit der ernährung komm ich nicht klar. Gerade durch wöchentliche wechsel schichten, haben sich einige kilos angesetzt.

Habt ihr mir tipps was man bei der ernährung beachten sollte? Gerade bei den schichten, was kann ich wann essen.?

Vielen dank schonmal

Hallo!

Vorweg: Ich finde es toll, dass du bewusster leben willst und tatsächlich angefangen hast,Dinge zu ändern. Das ist toll!

Zu Deiner Frage: So ganz ohne weitere Informationen ist es schwierig und aufwändig, dir einen Rat zu geben.

  • Was für Schichten arbeitest du denn und warum gestaltet es sich da schwierig mit dem Essen?

  • Was isst du denn bislang so?

  • Kannst du kochen oder verwendest du vorwiegend Fertiggerichte?

  • Hast du auf der Arbeit die Möglichkeit, Essen heiß zu machen, also bspw. ne Mikrowelle?

Wenn du ein paar Dinge erläuterst, können wir dir besser helfen.

Gruß, SotA

Hallo!

Jetzt habe seit einer woche angefangen jeden tag joggen ( so
lang es momentan geht). 2x die woche schwimmen und einmal die
woche sauna. Doch mit der ernährung komm ich nicht klar.
Gerade durch wöchentliche wechsel schichten, haben sich einige
kilos angesetzt.

Habt ihr mir tipps was man bei der ernährung beachten sollte?
Gerade bei den schichten, was kann ich wann essen.?

Ja, den Tipp hab ich. Der hat drei Aspekte:

  1. Die Sache so unkompliziert wie möglich machen.
  2. Auf sein Gewicht achten, dabei sich aber sein Essverhalten nicht sinnlos versauen durch Diäten und andere Dummheiten.
  3. Das Gewicht verringern, aber nicht die Lebensfreude.

Entsprechend ist das WANN und das WAS nicht so wichtig wie das ganz simple WIEVIEL.
Du kannst deinen durchschnittlichen Kalorienumsatz berechnen. Dazu addierst den Kalorienverbrauch deines täglichen Ausdauersports dazu. Dann hast deinen täglichen Kalorienumsatz.

Dann legst fest, wieviel Kilo du im Monat runterbringen willst und rechnest sie in Kalorien um (1 Kilo ist ca. 7500 kcal).
Wenn du nun 2 Kilo pro Monat abnehmen willst, dann bleibst eben (durchschnittlich) pro Tag 500 kcal unter dem Kalorienumsatz.
Das ist alles. Langfristig kommt man damit wunderbar hin. Das weiß ich von mir selbst, aber auch von allen anderen, die es so machen.

Am Anfang ist die Rechnerei a bissl nervig, aber wenn man einmal grob die Kalorien der meisten Sachen kennt, die man isst, dann läufts von allein und wird zu einer Selbstverständlichkeit, dass man abschätzt, wie viel man zu sich tun.

Gruß
Tyll

Hallo,

So nun meine frage. Ich möchte gern mein leben ändern und
statt party, trinken, feiern mal was für mich und meine
gesundheit tun. Ich habe selbst bemerkt wie ich vor.mich
hinlebe, träge und faul werde.

Löblich - aber der Rest gehört in Maßen auch dazu.

Ich betreibe zwar mit meinem
hund hundesport, doch selbst da merke ich das ich nach paar
minuten außer atem bin.

Na ja, aber wenigstens tust du schon mal was.

Jetzt habe seit einer woche angefangen jeden tag joggen ( so
lang es momentan geht). 2x die woche schwimmen und einmal die
woche sauna. Doch mit der ernährung komm ich nicht klar.
Gerade durch wöchentliche wechsel schichten, haben sich einige
kilos angesetzt.

Prima, aber übertreib es nicht. Von „nie“ auf „jeden Tag“ kann schon mal eine Belastung sein - für Gelenke, Kreislauf und in Stress ausarten. Vielleicht reicht auch 3 mal die Woche und dafür etwas mehr Abwechslung.

Wie alt, groß und schwer bist du zzt.?

Habt ihr mir tipps was man bei der ernährung beachten sollte?
Gerade bei den schichten, was kann ich wann essen.?

Was isst und trinkst du jetzt - und wie viel wovon?
Welche Möglichkeiten hast du bei der Arbeit - mitnehmen, Pausen, Essen zubereiten?
Hast du Vorlieben oder Abneigungen gegen bestimmte Lebensmittel?

Ein zu starkes Einschränkung wird oft nicht durchgehalten. Man sollte seine Ernährung dauerhaft umstellen auf eine Art, die man auch beibehalten kann. Natürlich dabei auf Gesundheit und Nährstoffe und Energiegehalt achten. Aber je nach Zusammenstellung muss man dabei nicht ständig zählen und wiegen.

Vielen dank schonmal

Gerne - und fröhliche Weihnachten.

Gruß Maren

Servus,

da Du den Begriff „Lebenswandel“ ins Spiel bringst, darf ich Dir die Regel an die Hand geben, die in den 1960er Jahren im Schwäbischen hieß:

„Iss ond trink, solang Dirs schmeckt -
zwoi Mol scho ischs Geld verreckt!“

Diese Regel ist nicht so banal, wie sie auf den ersten Blick aussieht; sie enthält nämlich auch: „Nicht aus Langeweile, aus Gewohnheit, aus Müdigkeit oder zum Trost etc. etc. essen!“

Falls Du ein Auto haben solltest: Verkauf es, das bringt viele schöne Entrecôtes. Die vielen kleinen Bewegungen, die man ohne Auto hat, reichen für einen ausgeglichenen Energiehaushalt selbst bei Bürotätigkeit völlig aus, falls man nicht die komplette Freizeit auch noch sitzend oder liegend verbringt.

Mehr ist da nicht dran.

Übrigens: Gute Fahrradanhänger kommen aus Bielefeld - es ist hie und da eigenartig, was für banale Dinge unsere chinesischen Freunde noch nicht auf die Reihe kriegen.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Hallo,

angemessen essen. Keine Nüsse abends zum Knabbern, kein Schoko.
Nur und in Maßen Frühstück, Mittag, Abendessen und gut ist.
Wenn Du trotzdem zunimmst, dann das gleiche in geringeren Mengen.
Nach meinen Erfahrungen ist die einzig wirksame Methode zum Ab- oder nicht zunehmen schlicht weniger von dem essen, was man sonst auch ißt und jedenfalls das abendliche Naschen weglassen.

Gruß, Paran

Ist eigentlich ganz einfach : Verzicht auf „fastfood“ (McD, etc.) und Fertiggerichte (nach Möglichkeit) sowie „Knabberzeug“, „gezuckerte Limonaden und Getränke (Cola & Co)“ und überflüssige Süßigkeiten sowie auf Bier und sonstigen Alkohol in größeren Mengen genügt völlig.
Ansonsten iß und trink, was und wieviel Dir Freude macht.
Auf längere Sicht („auf die Schnelle“ geht gar nix) wird Dein Körper durch den regelmäßigen „Sport“ beginnen, das „überflüssige Körperfett“ in Muskulatur umzuwandeln (was anfänglich sogar eine leichte Gewichtszunahme zur Folge haben kann), woraus sich wegen der größeren Muskelmasse ein gesteigerter „Kalorientagesgrundumsatz“ ergibt, sodaß Du,sofern Du nicht gleichzeitig auch die zugeführte Kalorienmenge erhöhst, automatisch abzunehmen, bzw. das Körperfett zu verbrennen beginnst.
Wichtig ist, daß Du nach „körperlicher Anstrengung“ das entstehende „Hungergefühl“ nicht gleich durch „Zucker- und Fettzufuhr“ bekämpfst, sondern Deiner Muskulatur Zeit gibst (der "Hunger sollte nach etwa 13 - 20 Minuten einem Gefühl der Sattheit weichen), die benötigten „Mehrnährstoffe“ aus der Verbrennung des „eingelagerten Körperfettes“ zu gewinnen.
Generell wäre zu empfehlen, die Ernährung auf „weniger Fleisch“, dafür mehr „Obst und Gemüse“ sowie „weniger Chemie“, dafür mehr „Natur“ und „weniger Alkohol, Zucker und Fett“, dafür „mehr Mineral- und Nährstoffe“ umzustellen.
Es empfiehlt sich, die „Inhaltsangaben“ auf den einzelnen Verpackungen beim Einkauf einmal etwas genauer zu betrachten, Du wirst Dich wundern, was so alles als „gesund“ beworben wird oder diesen Anschein erweckt, obwohl das genaue Gegenteil der Fall ist.
Anleitungen zur „Decodierung“ dieser „Inhaltsangaben“ findest Du im Netz zuhauf…

Gruß
nicolai

Auf längere Sicht („auf die Schnelle“ geht gar nix) wird Dein
Körper durch den regelmäßigen „Sport“ beginnen, das
„überflüssige Körperfett“ in Muskulatur umzuwandeln

Wie das? Und wenn das geht, kannst Du auch Stroh zu Gold machen?

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Da ich der Art und Weise Deiner Fragestellung entnehmen zu dürfen vermeine, daß Dir ohnehin nicht an einer exakten und korrekten medizinischen Erläuterung von Muskelgewebsaufbau, Kaloriengrundumsatz und Körperfettverbrennung, bzw. den sich zwischen diesen Dingen ergebenden Zusammenhänge gelegen ist, solltest Du Dich mit der Antwort begnügen, daß ich den Begriff „umwandeln“ gewählt habe, um „das einfach grob, simpel und leicht verständlich formuliert zu haben“…

Gruß
nicolai

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Ansonsten iß und trink, was und wieviel Dir Freude macht.

Nun, das halte ich so für keinen guten Tipp - ohne zu wissen, was dem anderen „Freude“ macht.

Auf längere Sicht („auf die Schnelle“ geht gar nix) wird Dein
Körper durch den regelmäßigen „Sport“ beginnen, das
„überflüssige Körperfett“ in Muskulatur umzuwandeln (was
anfänglich sogar eine leichte Gewichtszunahme zur Folge haben
kann),

Das wird häufig überschätzt - sowohl der Muskelaufbau als auch der zusätzliche Energieverbrauch. Selbst mit Kraftsport im normalen Bereich - und ohne „Präparate“ - wird der Muskelzuwachs gewichtsmäßig im gemäßigten Bereich liegen, und nicht in ein paar Monaten passieren. Bei Frauen noch geringer als bei Männern.
Dass Körperfett nicht in Muskulatur umgewandelt wird, wurde ja bereits geschrieben.

Wichtig ist, daß Du nach „körperlicher Anstrengung“ das
entstehende „Hungergefühl“ nicht gleich durch „Zucker- und
Fettzufuhr“ bekämpfst, sondern Deiner Muskulatur Zeit gibst
(der "Hunger sollte nach etwa 13 - 20 Minuten einem Gefühl der
Sattheit weichen), die benötigten „Mehrnährstoffe“ aus der
Verbrennung des „eingelagerten Körperfettes“ zu gewinnen.

Man sollte nach intensivem Training innerhalb von 30-max. 60 Minuten dringend Eiweiß und eine gewisse Menge an gesunden KH aufnehmen, damit die Muskulatur auf- und nicht abgebaut wird.

Generell wäre zu empfehlen, die Ernährung auf „weniger
Fleisch“, dafür mehr „Obst und Gemüse“ sowie „weniger Chemie“,
dafür mehr „Natur“ und „weniger Alkohol, Zucker und Fett“,
dafür „mehr Mineral- und Nährstoffe“ umzustellen.

Was genau heißt „weniger Fleisch“? Weniger wovon? Auf welcher wissenschaftlichen Grundlage basiert das - außer auf den Aussagen der DGE?

Es empfiehlt sich, die „Inhaltsangaben“ auf den einzelnen
Verpackungen beim Einkauf einmal etwas genauer zu betrachten,
Du wirst Dich wundern, was so alles als „gesund“ beworben wird
oder diesen Anschein erweckt, obwohl das genaue Gegenteil der
Fall ist.
Anleitungen zur „Decodierung“ dieser „Inhaltsangaben“ findest
Du im Netz zuhauf…

Am besten man kauft nichts, wofür in irgendeiner Art Werbung gemacht wird. Qualität braucht keine Print- und TV-Werbung.

Da ich der Art und Weise Deiner Fragestellung entnehmen zu
dürfen vermeine, daß Dir ohnehin nicht an einer exakten und
korrekten medizinischen Erläuterung von Muskelgewebsaufbau,
Kaloriengrundumsatz und Körperfettverbrennung, bzw. den sich
zwischen diesen Dingen ergebenden Zusammenhänge gelegen ist,
solltest Du Dich mit der Antwort begnügen, daß …

Quatscht Du immer so geschraubt oder hattest Du da Deinen
„Ich - spiel - heute - mal - den - Gebildeten“ - Tag :wink:

… den Begriff
„umwandeln“ gewählt habe, um „das einfach grob, simpel und
leicht verständlich formuliert zu haben“…

Gut gedacht, schlecht gemacht. „Fett ab - / Muskulatur aufbauen“ wäre ähnlich vereinfacht gewesesen, ohne gänzlich falsch zu sein.

Frohes Fest

Quatscht Du immer so geschraubt oder hattest Du da Deinen
„Ich - spiel - heute - mal - den - Gebildeten“ - Tag :wink:

…gewöhn´ Dich dran - wenn ich schon nichts für die „Fitness meines Körpers“ tue, dann muß ich zumindest die „Muskulatur meines Sprachschatzes“ ein wenig im Training halten…

:wink: Gruß :smile:)
nicolai

Das wird häufig überschätzt - sowohl der Muskelaufbau als auch
der zusätzliche Energieverbrauch. Selbst mit Kraftsport im
normalen Bereich - und ohne „Präparate“ - wird der
Muskelzuwachs gewichtsmäßig im gemäßigten Bereich liegen, und
nicht in ein paar Monaten passieren. Bei Frauen noch geringer
als bei Männern.

…was durch die Formulierung „auf die Schnelle geht gar nix“ eigentlich hinreichend angemerkt sein sollte…

Dass Körperfett nicht in Muskulatur umgewandelt wird, wurde ja
bereits geschrieben.

…und auch von mir „erklärend“ beantwqortet wurde…

Was genau heißt „weniger Fleisch“? Weniger wovon? Auf welcher
wissenschaftlichen Grundlage basiert das - außer auf den
Aussagen der DGE?

…auf der von mir „unterstellten“ Durchschnittsernährung des mitteleuropäischen Durchschnittsbürgers, eine „Vermutung“, die sich für mich anhand der Fragestellung des OP ergibt.

Am besten man kauft nichts, wofür in irgendeiner Art Werbung
gemacht wird. Qualität braucht keine Print- und TV-Werbung.

Was „nicht beworbene Billigmarken“ noch lange nicht „besser“ oder „beworbene“ Produkte „schlechter“ macht; (teilweise und ohnehin reichlich mangelhafte) Auskunft darüber kann man den auf den Verpackungen angebrachten „Inhaltsstoffangaben“ entnehmen, wobei entsprechende „Vorinformation“ über deren Aussagekraft und Korrektheit (auf diversen „sites“ im Netz oder beispielsweise grob vereinfacht hier : http://www.youtube.com/watch?v=B70CdN0aI4o) empfehlenswert erscheint…

Gruß
nicolai

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