Richtiger Moped Reifen

Ich hoffe, dass dieser Beitrag hier richtig ist, sonst bitte verschieben.

Folgender Fall:
Person X fährt einen kleinen 50er Roller (Honda) eines älteren Baujahrs. Vor gut einem Jahr (04/2008) hat er sich in der Fachwerkstatt bei Honda einen neuen Hinterreifen draufziehen lassen. Jetzt hat Person X durch Zufall gesehen, dass ein falscher Reifen aufgezogen wurde und dieser gar nicht gefahren werden darf.
Daraufhin ist Person X mit der Rechnung in die Fachwerkstatt gefahren und der Mechaniker meinte, dass er den richtigen Reifen draufgezogen hätte. In seiner Anleitung auf dem PC steht, dass er den richtigen Reifen eingebaut hat. Allerdings steht in der ABE und auch auf der Hondaseite im Internet bei den Reifen eine andere Grösse.
Für einen günstigen Preis (ca.50€) bot der Mechaniker an, einen neuen mit den Werten der Betriebserlaubnis einzubauen.

Nun die Fragen.
Wer ist nun im Recht? Kann Person X darauf bestehen, dass die Honda Werkstatt auf ihre Kosten einen neuen Reifen einzubaut? Ist die Sache schon „verjährt“? Wenn Person X von der Polizei angehalten wird, ist er ja trotzdem Schuld und muss bezahlen und bekommt die Punkte.
Wie würdet ihr vorgehen?

Hi,

hat Person X auch mal geprüft ob der Reifen für seinen Roller freigegeben wurde.

Mal auf der Homepage des Reifenherstellers schauen, bevor der arme Reifenhändler auf das Schafott geführt wird.

Q-Gruß

hallo,
genaugenommen ist der halter dafür verantwortlich, dass sich das fahrzeug in einem ordnungsgemäßen zustand befindet. nach dem werkstatt-termin musst man sich vergewissern, ob alles ordnungsgemäß ist. nach einem vergleich der abe oder zulassung des kfz wäre der fehler sofort bemerkt worden. und bei einer kontrolle … unwissenheit schützt nicht vor strafe.
hauptmann

Ich hoffe, dass dieser Beitrag hier richtig ist, sonst bitte
verschieben.

Folgender Fall:
Person X fährt einen kleinen 50er Roller (Honda) eines älteren
Baujahrs. Vor gut einem Jahr (04/2008) hat er sich in der
Fachwerkstatt bei Honda einen neuen Hinterreifen draufziehen
lassen. Jetzt hat Person X durch Zufall gesehen, dass ein
falscher Reifen aufgezogen wurde und dieser gar nicht gefahren
werden darf.

Prüfen, ob die Quelle zuverläsig ist. Ggf. würde ich sogar mal beim TÜV oder der Dekra vorbeifahren, die können das auf jeden Fall feststellen.

Daraufhin ist Person X mit der Rechnung in die Fachwerkstatt
gefahren und der Mechaniker meinte, dass er den richtigen
Reifen draufgezogen hätte. In seiner Anleitung auf dem PC
steht, dass er den richtigen Reifen eingebaut hat. Allerdings
steht in der ABE und auch auf der Hondaseite im Internet bei
den Reifen eine andere Grösse.
Für einen günstigen Preis (ca.50€) bot der Mechaniker an,
einen neuen mit den Werten der Betriebserlaubnis einzubauen.

Wenn der Reifen wirklich nicht gefahren werden darf und hoffentlich noch die Rechnung mit Angabe des Reifentyps vorliegt, wird er den Reifen wohl auf seine Kosten tauschen müssen.
Ansonsten würde ich die zuständige Handwerkskammer/Innung einmal informieren und über die Druck machen. Letztendlich verliert der Roller durch den falschen Reifen sogar die Betriebserlaubnis und den Versicherungsschutz. Das werden die nicht lustig finden.

Nun die Fragen.
Wer ist nun im Recht? Kann Person X darauf bestehen, dass die
Honda Werkstatt auf ihre Kosten einen neuen Reifen einzubaut?

s.o.

Ist die Sache schon „verjährt“? Wenn Person X von der Polizei
angehalten wird, ist er ja trotzdem Schuld und muss bezahlen
und bekommt die Punkte.

Der Halter und der Fahrer sind für den einwandfreien Zustand verantwortlich. Bußgeld und Punkte bekommen die.

Die Werkstatt ist dran, wenn es aufgrund des falschen Reifens zu einem Unfall kommt, aber nicht für Bußgelder/Strafe, sondern für Schadensersatz, Schmerzensgeld etc.

Wie würdet ihr vorgehen?

s.o.

Grüße

Holygrail