Richtiger Umgang mit einem Blutzuckertestgerät

Hallo

Ich habe ein Blutzuckermessgerät von Bayer geschenkt bekommen. Auf der Verpackung steht „Contour“ als Bezeichnung.

Ich habe mal „Spasseshalber“ eine Messung damit gemacht und das Gerät zeigte (nüchtern) 86 mg/dl an. Das ist doch zunächst mal ein guter Wert, oder?

Leider liegen dem Gerät nur 4 Sensoren bei und ich muß wohl neue haben. Bei dem Gerät sind auch so „Lanzetten“ bei, mit denen man den Finger aufstechen kann, damit man eine Blutprobe bekommt.

Muß ich bei jeder entnahme auch eine neue Lanzette nehmen? Oder kann man sie mehrfach verwenden. Ich hätte auch die Möglichkeit die Dinger mit einem Ultraschallgerät zu reinigen. Oder gibts es die Sensoren und Lanzetten ohnehin immer im „Set“, bzw. kosten die Lanzetten nicht so viel?

Ich habe jetzt mal den Zeigefinger zum aufstechen genommen. Finde das aber gerade gar nicht gut *g*
Muß man eientlich zwangsläufig den Finger nehmen? Kann man das nicht auch an weniger empfindlicheren Körperstellen machen? So wie z.B. am Arm oder so?
Wo ist eine gute Stelle?

Als bei mir (vor zwei Jahren) Diabetes festgestellt wurde (Ich glaube Typ II…), mußte ich so einen Test machen. Dazu erstmal so ein Sirup trinken, Blutabnehmen (auch vorher) und dann irgendwie eine oder zwei Stunden später noch einmal.
So einen Test könnte ich doch jetzt für mich selbst auch mal machen.
Gibt es da irgendwelche „Faustformeln“, die ich vielleicht nutzen kann? Das man jetzt z.B. nach dem Essen einen erhöhten Blutzucker hat von sag ich mal 190 und dann irgendwie eine Stunde erneut misst und dann mit einer Formel oder so herausfindet, wie gut sich der Zucker abgebaut hat, bzw. in wie viel Minuten/Stunden der Blutzucker wieder normal sein sollte?
Oder wäre da dieser Spezielle Sirup von nöten?

Zum Schluss hat vielleicht noch jemand einen Tip, wo man günstig diese Teststreifen herbekommt. Vielleicht gibts da ja einen empfehlenswerten Anbieter, oder bekommt man sowas nur in Apotheken?

Vielen Dank für alle Antwroten!!

Gruß
Andreas

Hallo Andreas

Ein Bekannter von mir ist stark zuckerkrank, der muss auch täglich spritzen, ich glaub in de Bauch oder wo auch immer.
Wie das heißt unter welche Kategorie der fällt weiß ich nicht da hab ich keinerlei Ahnung.

Bei meiner letzten Rutineblutuntersuchung sprach ich mit der blutabnehmenden Assistentin darüber.
Prompt wurde mir von ihr sofort ein Messgerät kostenlos rübergeschoben, gleiche Marke wie deins, auch noch mit 4 Teststreifen.

Als ich das meinem Bekannten sagte lachte der lautstark und sagte dass dies so üblich wäre, Kundschaftsbindungen werden so gemacht.

Wenn du dir die Teststreifen in der Apotheke holst kosten die Dinger über 37 €uro, in der Versandapotheke ca 27 €.

Damit hast du dann das Gerät gleichzeitig gut bezahlt. :smile:

Das ist meiner Meinung nach wie das Geschäft mit der Tinte und den billigen Druckern.

(billiger Drucker aber teure Tinte):frowning:

Übrigens zeigte der mir so ein Pickgerät, sieht aus wie ein Kugelschreiber, wo du dich bequem mit anpicken kannst. Auch in den Finger ohne Probleme.
Frag mal danach in der Apotheke, die kennen das bestimmt.

Bei mir stellte sich heraus das ich keinen Zucker habe, brauche also nichts weiter zu unternehmen.

Gruß Ma-kani

Hallo

Ich habe ein Blutzuckermessgerät von Bayer geschenkt
bekommen. Auf der Verpackung steht „Contour“ als Bezeichnung.

Wie nett :wink: Brauchen die neue Patienten? Aber die zur Verwendung des Gerätes erforderliche Schulung haben sie dir offenbar nicht geschenkt. Außerdem werden diese Geräte in erster Linie von Insulin-Abhängigen verwendet.

Ich habe mal „Spasseshalber“ eine Messung damit gemacht und
das Gerät zeigte (nüchtern) 86 mg/dl an. Das ist doch zunächst
mal ein guter Wert, oder?

Spaßeshalber messen ist Unsinn, da sich der Wert ständig ändert.

Muß ich bei jeder entnahme auch eine neue Lanzette nehmen?

Ja, denn sie sollte steril sein. Gebrauchte Lanzetten fördern die Infektionsgefahr.

kosten die Lanzetten nicht so viel?

Sie sind billiger als die Sensoren oder Teststreifen, die Kosten werden von Krankenkassen nur zum Teil übernommen (Zuzahlung).

Ich habe jetzt mal den Zeigefinger zum aufstechen genommen.
Finde das aber gerade gar nicht gut *g*

Ring- oder Mittelfinger nehmen, sie werden nicht so stark belastet wie der Zeigefinger, und ständig wechseln.

Als bei mir (vor zwei Jahren) Diabetes festgestellt wurde
(Ich glaube Typ II…), mußte ich so einen Test machen. Dazu
erstmal so ein Sirup trinken, Blutabnehmen (auch vorher) und
dann irgendwie eine oder zwei Stunden später noch einmal.

Das wäre der richtige Test, auch zur Einstellung der Insulindosis durch den Arzt.

So einen Test könnte ich doch jetzt für mich selbst auch mal
machen.

Nein, erfordert mehrere Blutabnahmen und soweit mir bekannt auch ein Labor. Die Beurteilung der Werte sollte der Arzt vornehmen. Bist du überhaupt ein echter Diabetiker, Typ II? Wurde seither nochmal ein Test beim Arzt durchgeführt?

Gibt es da irgendwelche „Faustformeln“, die ich vielleicht
nutzen kann? Das man jetzt z.B. nach dem Essen einen erhöhten
Blutzucker hat von sag ich mal 190 und dann irgendwie eine
Stunde erneut misst und dann mit einer Formel oder so
herausfindet, wie gut sich der Zucker abgebaut hat, bzw. in
wie viel Minuten/Stunden der Blutzucker wieder normal sein
sollte?

Das lernt man bei der Schulung zur Benutzung der Geräte, NACH Festlegung der Insulindosis durch den Arzt.

Oder wäre da dieser Spezielle Sirup von nöten?

Wenn der Test was aussagen soll: JA.

Zum Schluss hat vielleicht noch jemand einen Tip, wo man
günstig diese Teststreifen herbekommt. Vielleicht gibts da ja
einen empfehlenswerten Anbieter, oder bekommt man sowas nur in
Apotheken?

Bekommt man vom Lieferanten des Gerätes (jedes Gerät hat seine speziellen Teststreifen, Lanzetten) über dessen Niederlassungen, über Medizinhäuser, Apotheken.

Gruß,
p+p

Hallo,
Du hattest auf die Frage geantwortet, dazu hätte ich jetzt
wieder eine Frage.

Als bei mir (vor zwei Jahren) Diabetes festgestellt wurde
(Ich glaube Typ II…), mußte ich so einen Test machen. Dazu
erstmal so ein Sirup trinken, Blutabnehmen (auch vorher) und
dann irgendwie eine oder zwei Stunden später noch einmal.

Das wäre der richtige Test, auch zur Einstellung der
Insulindosis durch den Arzt.

Bei mir ist Diabetes Typ II diagnostiziert worden im Oktober 2010
vom diabetologisch geschulten Hausarzt.
Der hat aber diesen o. a. Test mit Trinken usw. NICHT gemacht. Der
hat nur einfach ein allgemeines Blutbild gemacht und dann gesagt:
Oh Ihr Blutzucker ist nüchtern mit 140 viel zu hoch, sie haben
Diabetes. Dann verschrieb er mir diese Tabletten dagegen: Metformin.

Ein Blutzuckermessgerät sollte ich mir kaufen, sagte er. Habe mir eines
übers Internet gekauft, und zwar Accucheck. Er hat nichts von Gerät und notwendiger Schulung oder so was gesagt. Er meinte auch, ICH sollte mich
schlau machen was man wann und wieviel essen sollte - habe auch hier
im Internet geschaut - naja…

Also MUSS man immer diesen „Trinktest“ von einem Arzt gemacht bekommen
oder kann der die Diagnose anhand eines einmaligen Bluttest stellen?
Danach hat er mich sofort in ein Management-Programm aufgenommen (vllt. muss er für diese Management-Gruppe dann sein Budget nicht belasten?!),
ich muss also demnächst 1 im Vierteljahr zum Blutabnehmen und zur
„In-Augenscheinnahme“ dahin. Einmal war ich jetzt im Januar schon,
Blutzucker war nüchtern wieder zu hoch, der Landzeitwert war angeblich
auch zu hoch. Eine weitere Untersuchung wurde gemacht, ich mußte die
Füße frei machen und er hat mit einer Art „Stimmgabel“ an zwei Punkten
je Bein Stellen an den Knöcheln berührt und mich gefragt ob ich das
bemerken würde - habe ich.
Fertig wars.

Ist DAS SSOO o. k.?

Danke

Grüße
Marie

Hallo

Ich bin jetzt wieder der „Hauptfragesteller“ :smile:
Also diesen Langzeittest - mit dem Sirup trinken - hat er eigentlich kurz nachdem bei mir ein überhöhter Zuckerwert festgestellt wurde gemacht.
Wobei mein Langzeitzucker nicht so hoch war und meine Werte damals nur „leicht erhöht“ war. Vielleicht ist das bei dir viel klarer abzusehen, so das man diesen Test nicht machen brauchte.

Ich habe auch erstmal keine Tabletten bekommen. Erst beim letzten Mal hab ich Tabletten bekommen, weil ich meine Ernährung nicht hinbekommen habe :frowning:

Dieses „Manager Programm“ ist vermutlich das Diabetes-Programm deiner Krankenkasse. Wie das jetzt finanziell läuft weiß ich nicht, aber ich weiß, das es dazu gehört nun jedes Quartal (alle 3 Monate also) zum Blutabnehmen muß und anschließend die Werte besprechen.
Das mit der Stimmgabel am Fuß ist ein Test um zu sehen, ob die Nerven im Fuß noch in Ordnung sind. Denn man sagt ja so schön „Das ist so süss, da fällt dem Diabetiker der Fuß ab“, weil das wohl der Hauptknackpunkt ist.
Laut meinem Arzt ist diese Fußuntersuchung aber nur alle halbe Jahr wichtig (zumindestens bei meinen Werten).

Ein weiterer Punkt ist die Augenuntersuchung. Hier wird die eine Flüssigkeit in die Augen gegeben, die die Iris erweitert, so das der Augenarzt sehen kann, ob die Sehnerven beeinträchtigt sind. Diese Untersuchung sollte einmal im Jahr gemacht werden.

Das mit dem „Müssen Sie sich mal informieren“ ist schon richtig. Die Schulung gibt schon viele Auskünfte. Ich hoffe jedenfalls, das du zu einer Schulung geschickt wirst. Das sind so vier oder fünf Abende, wo du das wichtigste lernst.
Ferner habe ich auch viel Info-Post von meiner Krankenkasse bekommen.
Außerdem habe ich auch noch an einer Schulung meiner Krankenkasse teilgenommen.
Fragen bleiben aber immer offen finde ich…

Hoffe, das ich dir weiterhelfen konnte. Ich denke jeder Arzt handhabt das alles ein bissl anders…

Gruß
Andreas

Hallo,

Als bei mir (vor zwei Jahren) Diabetes festgestellt wurde
(Ich glaube Typ II…), mußte ich so einen Test machen. Dazu
erstmal so ein Sirup trinken, Blutabnehmen (auch vorher) und
dann irgendwie eine oder zwei Stunden später noch einmal.

Das wäre der richtige Test, auch zur Einstellung der
Insulindosis durch den Arzt.

Bei mir ist Diabetes Typ II diagnostiziert worden im Oktober
2010 vom diabetologisch geschulten Hausarzt.
Der hat aber diesen o. a. Test mit Trinken usw. NICHT
gemacht. Der hat nur einfach ein allgemeines Blutbild gemacht und dann
gesagt: Oh Ihr Blutzucker ist nüchtern mit 140 viel zu hoch, sie
haben Diabetes. Dann verschrieb er mir diese Tabletten dagegen:
Metformin.

Hattest du VOR diesem Test für mindestens 12 Stunden nichts gegessen und getrunken? Wenn dem so ist, könnte der Test ein einigermaßen zuverlässiges Ergebnis liefern, zumindest einen Hinweis. Dennoch bleibt der Test mit dem Sirup der zuverlässigste.

Ein Blutzuckermessgerät sollte ich mir kaufen, sagte er. Habe
mir eines übers Internet gekauft, und zwar Accucheck. Er hat nichts :von Gerät und notwendiger Schulung oder so was gesagt. Er meinte
auch, ICH sollte mich schlau machen was man wann und wieviel essen :sollte - habe auch hier im Internet geschaut - naja…

Um die eigenen Werte beurteilen und die Ernährung UND die Medikamentendosierung selbst bestimmen zu können, muß man einiges wissen. Deswegen gibt es auch Schulungen für Diabetiker. Schau dich im Netz mal unter dem Stichwort um.

Also MUSS man immer diesen „Trinktest“ von einem Arzt gemacht
bekommen

nach 2 Jahren wäre eine Wiederholung sinnvoll.

oder kann der die Diagnose anhand eines einmaligen Bluttest
stellen?

Siehe oben.

Danach hat er mich sofort in ein Management-Programm
aufgenommen (vllt. muss er für diese Management-Gruppe dann
sein Budget nicht belasten?!),

Bei diesen Programmen werden Patienten, hier alle Diabetiker, in einen Topf geworfen und ein einheitliches standardisiertes Behandlungsschema durchgezogen, ohne Rücksicht darauf, ob das für bestimmte Patienten tatsächlich die beste Behandlung ist. Das läuft nach Schema „F“ ab. Für den Arzt bringt jeder Patient in so einem Programm mehr und er spart Zeit, weil er einfach einer standardisierten Behandlung folgt.

ich muss also demnächst 1 im Vierteljahr zum Blutabnehmen und
zur „In-Augenscheinnahme“ dahin. Einmal war ich jetzt im Januar
schon,

Blutzucker war nüchtern wieder zu hoch, der Landzeitwert war
angeblich auch zu hoch. Eine weitere Untersuchung wurde gemacht, ich
mußte die Füße frei machen und er hat mit einer Art „Stimmgabel“ an
zwei Punkten je Bein Stellen an den Knöcheln berührt und mich gefragt :ob ich das bemerken würde - habe ich. Fertig wars.

Wie kommt der Arzt auf Langzeitwert? Fanden mehrere Blutabnahmen in festgelegten Zeitabständen statt?
Die Füße wurden untersucht, weil bei Diabetikern Empfindungsstörungen in den Füßen auftreten können, etwa bei falscher oder unzulänglicher Therapie.

Anhand deiner vielen Fragen ist offensichtlich, daß sich dein Arzt wenig um dich kümmert, nicht einmal die wichtigsten Informationen für dich gekiefert hat (Ernährung, Umgang mit dem Gerät und Werte beurteilen) und sich zusätzlich SEIN Leben erleichtert, in dem er dich in das Management-Programm gesteckt hat.

Deswegen würde ich dir empfehlen einen anderen Arzt zu suchen, dich NICHT in ein Management-Programm stecken zu lassen (Menschen sind keine Maschinen!), mache eine Diabetiker-Schulung mit und eine Einweisung zu deinem Gerät, der Hersteller des Gerätes dürfte so etwas anbieten.

Noch ein weiterer Tip: bereits seit 1936 ist bekannt, daß hohe Gaben von Vitamin C, teils kombiniert mit Vitamin A und E, geringere Dosierung, die Auswirkungen von Diabetes stark einschränken und sogar verhindern können, sowie den Bedarf an Diabetesmedikamenten stark senken, weil sie zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beitragen. Das wissen selbst viele Ärzte nicht, denn BIG-Pharma ist verständlicherweise nicht daran interessiert dieses Wissen zu verbreiten.

Gruß,
p+p

Hallo Andreas,

leider habe ich deinen Beitrag erst als zweites gesehen und den anderen zuerst beantwortet.

Also diesen Langzeittest - mit dem Sirup trinken - hat er
eigentlich kurz nachdem bei mir ein überhöhter Zuckerwert
festgestellt wurde gemacht.

Was der korrekten Vorgehensweise enspricht.

Wobei mein Langzeitzucker nicht so hoch war und meine Werte
damals nur „leicht erhöht“ war.
Ich habe auch erstmal keine Tabletten bekommen. Erst beim
letzten Mal hab ich Tabletten bekommen, weil ich meine
Ernährung nicht hinbekommen habe :frowning:

Insulinabhängige Patienten messen nach jeder Mahlzeit, deshalb wurden auch die Geräte entwickelt, damit die Einstellung der Medikation fortlaufend angepaßt werden kann. Vielleicht kannst du dir einmal eines ausleihen, bis du mit der Ernährungseinstellung klar kommst.

Da folgender Tip besonders bei leicht erhöhtem Blutzuckerspiegel besonders erfogversprechend ist, wiederhole ich ihn hier für dich:
Noch ein weiterer Tip: bereits seit 1936 ist bekannt, daß hohe Gaben von Vitamin C, teils kombiniert mit Vitamin A und E, geringere Dosierung, die Auswirkungen von Diabetes stark einschränken und sogar verhindern können, sowie den Bedarf an Diabetesmedikamenten stark senken, weil sie zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beitragen. Das wissen selbst viele Ärzte nicht, denn BIG-Pharma ist verständlicherweise nicht daran interessiert dieses Wissen zu verbreiten.

Dieses „Manager Programm“ ist vermutlich das
Diabetes-Programm deiner Krankenkasse. Wie das jetzt
finanziell läuft weiß ich nicht, aber ich weiß, das es dazu
gehört nun jedes Quartal (alle 3 Monate also) zum Blutabnehmen
muß und anschließend die Werte besprechen.

Diese Programme tun so als sei der Mensch eine Maschine. Jeder Mensch und sein Organismus ist aber anders, ebenso wie die Reaktion auf Medikamente. Hier erfolgt keine individuelle Betrachtung, wie sie sein sollte. Sie kommen aus den USA und wurden von Ulla Schmidt eingeführt, die eng mit Kaiser Permanente, dem größten privaten Krankenhaus- und Krankenversicherungskonzern der USA zusammen arbeitete. Einziges Ziel: Kosten reduzieren. Ob der Patient darunter leidet ist dabei nebensächlich. Meine Ärztin lehnt diese Programme ab, weil sie bei Unverträglichkeit eines Medikaments sogar das Verschreiben eines anderen untersagen.

Ein weiterer Punkt ist die Augenuntersuchung. Hier wird die
eine Flüssigkeit in die Augen gegeben, die die Iris erweitert,
so das der Augenarzt sehen kann, ob die Sehnerven
beeinträchtigt sind. Diese Untersuchung sollte einmal im Jahr
gemacht werden.

Mit obigem Tip kann auch dieser Auswirkung ebenso wie Fußproblemen von Diabetes gegen gesteuert werden.

Fragen bleiben aber immer offen finde ich…

Ja, verständlicherweise. Marie hat man da aber besonders stark in der Luft hängen gelassen.

Gruß,
p+p

Hallo,
danke für die Antwort.

Hattest du VOR diesem Test für mindestens 12 Stunden nichts
gegessen und getrunken? Wenn dem so ist, könnte der Test ein
einigermaßen zuverlässiges Ergebnis liefern, zumindest einen
Hinweis. Dennoch bleibt der Test mit dem Sirup der
zuverlässigste.

Ja - von mir aus, vom Arzt war dazu kein Hinweis erfolgt…

Um die eigenen Werte beurteilen und die Ernährung UND die
Medikamentendosierung selbst bestimmen zu können, muß man
einiges wissen. Deswegen gibt es auch Schulungen für
Diabetiker. Schau dich im Netz mal unter dem Stichwort um.

Mein Arzt sagte, es wäre kein Problem wie hoch der Zucker nun
sei, ich solle DIESE Tablette ssoo einnehmen.

Bei diesen Programmen werden Patienten, hier alle Diabetiker,
in einen Topf geworfen und ein einheitliches standardisiertes
Behandlungsschema durchgezogen, ohne Rücksicht darauf, ob das
für bestimmte Patienten tatsächlich die beste Behandlung ist.
Das läuft nach Schema „F“ ab. Für den Arzt bringt jeder
Patient in so einem Programm mehr und er spart Zeit, weil er
einfach einer standardisierten Behandlung folgt.

Ja - sowas oder sowas ähnliches hatte ich befürchtet… weil er auch
auf meine Einwendungen nicht näher eingingen, dass wenn ich mir die „Füße“ mache, ich schon
einmal wohl irgendwie mit diesen Hornhaut-Schneidern IN den Fuß ge-
schnitten hatte -wohl nichts davon bemerkt habe und mich nur gewundert
hatte, woher denn der Blutfleck im Bad kommt, bis ich draufkam, dass
der wohl von meinem Fuß sein muss, ich schaute den Fuß genau nach und
tatsächlich…

Wie kommt der Arzt auf Langzeitwert? Fanden mehrere
Blutabnahmen in festgelegten Zeitabständen statt?

Nein - es fand nur EINE Bluabnahme statt und er sagte mir ein paar
Tage später teleonisch, dass der „Langzeitwert“ zu hoch sein, es
gibt dafür auch einen speziellen Begriff -fällt mir gerade nicht
ein wie der heißt-, also dieser Wert wäre wohl zu hoch.

Die Füße wurden untersucht, weil bei Diabetikern
Empfindungsstörungen in den Füßen auftreten können, etwa bei
falscher oder unzulänglicher Therapie.

-Siehe oben… ich ahnte schon sowas.

Anhand deiner vielen Fragen ist offensichtlich, daß sich dein
Arzt wenig um dich kümmert,

-beim Arzt rein, ein paar Fragen von mir ein paar Antworten und
diese Beinuntersuchung mit der Stimmgabel - war alles…

nicht einmal die wichtigsten

Informationen für dich gekiefert hat (Ernährung, Umgang mit
dem Gerät und Werte beurteilen) und sich zusätzlich SEIN Leben
erleichtert, in dem er dich in das Management-Programm
gesteckt hat.

Ja - genau SO kam es mir auch vor: „Der Nächste bitte“…

Deswegen würde ich dir empfehlen einen anderen Arzt zu
suchen, dich NICHT in ein Management-Programm stecken zu
lassen (Menschen sind keine Maschinen!), mache eine
Diabetiker-Schulung mit und eine Einweisung zu deinem Gerät,
der Hersteller des Gerätes dürfte so etwas anbieten.

Es ist so, dass ich den auch als „allgemeinen Hausarzt“ seit
ein paar Jahren habe und nicht komplett wechseln will. Wenn
ich jetzt mit der Diabetes zu einem „Facharzt“ gehe, wird
der wohl sauer sein -wegen des entgangenen Verdienstes-…
eigentlich war ich bisher mir ihm zufrieden bis jetzt.

Noch ein weiterer Tip: bereits seit 1936 ist bekannt, daß
hohe Gaben von Vitamin C, teils kombiniert mit Vitamin A und
E, geringere Dosierung, die Auswirkungen von Diabetes stark
einschränken und sogar verhindern können, sowie den Bedarf an
Diabetesmedikamenten stark senken, weil sie zur Regulierung
des Blutzuckerspiegels beitragen. Das wissen selbst viele
Ärzte nicht, denn BIG-Pharma ist verständlicherweise nicht
daran interessiert dieses Wissen zu verbreiten.

DAS ist ja sehr interessant, kannst Du mir die genaue
Kombination von diesen Vitaminen mal geben, würde ich
mir dann in der Apotheke das holen, wird alles zusammen
eingenommen oder zeitlich versetzt die einzelnen Vitaminen.
In letzter Zeit stehen doch diese künstlichen Vitamine
SEHR in der Kritik - hierzu nicht?

Ich wäre Dir dankbar, wenn Du mir noch antworten würdestl.

DANKE

Grüße
Marie

Hallo,
kurzer Nachtrag:
Ich habe seit der Zeit der Diabetes fast immer einen
unglaublich bitteren Geschmack beim Essen - will heißen,
alles was ich esse schmeckt mehr oder weniger bitter.
Was könnte das denn für eine Ursache haben?

Grüße
Marie

Hallo Marie,

Ja - von mir aus, vom Arzt war dazu kein Hinweis erfolgt…

Noch eine Unterlassung deines Arztes…

Mein Arzt sagte, es wäre kein Problem wie hoch der Zucker nun
sei, ich solle DIESE Tablette ssoo einnehmen.

Bei verändertem Blutzuckerspiegel muß die Dosis angepaßt werden, bis das mit der Ernährung in Einklang steht, kann das mehrere Wochen dauern.

Ja - sowas oder sowas ähnliches hatte ich befürchtet… weil
er auch auf meine Einwendungen nicht näher eingingen, dass wenn ich
mir die „Füße“ mache, ich schon einmal wohl irgendwie mit diesen :Hornhaut-Schneidern IN den Fuß geschnitten hatte -wohl nichts davon :bemerkt habe und mich nur gewundert hatte, woher denn der Blutfleck :im Bad kommt, bis ich draufkam, dass der wohl von meinem Fuß sein :muss, ich schaute den Fuß genau nach und tatsächlich.

Deswegen würde ich dir empfehlen einen anderen Arzt zu
suchen, dich NICHT in ein Management-Programm stecken zu
lassen (Menschen sind keine Maschinen!), mache eine
Diabetiker-Schulung mit und eine Einweisung zu deinem Gerät,
der Hersteller des Gerätes dürfte so etwas anbieten.

Es ist so, dass ich den auch als „allgemeinen Hausarzt“ seit
ein paar Jahren habe und nicht komplett wechseln will. Wenn
ich jetzt mit der Diabetes zu einem „Facharzt“ gehe, wird
der wohl sauer sein -wegen des entgangenen Verdienstes-…
eigentlich war ich bisher mir ihm zufrieden bis jetzt.

Dein Hausarzt braucht gar nichts davon erfahren. Geh im nächsten Quartal zu einem Internisten und laß dich dort wegen Diabetes durch-checken und behandeln, sag ihm auch, was bisher geschehen ist und fang nochmal mit A an. Dein Hausarzt würde darüber nur Berichte bekommen, wenn du den Facharzt darum bittest.

Selbst wenn dein HA davon erfährt, was ist dir wichtiger, daß er sich gekränkt fühlt (wegen unzureichender Behandlung wohlgemerkt) oder deine Gesundheit???

Die Geschmacksveränderung könnte mit Diabetes zusammenhängen. Bitte suche dir umgehend einen anderen Arzt!!!

Gruß,
p+p

Also mein Arzt wirkt auf mich auch nicht sonderlich Motiviert. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, das ihn die ganze Sache so überhaupt nicht interessiert - Warum auch. Er ist auf der Arbeit und ich bin die Arbeit :smile:

Mein Arzt sagt mir immer „Sie müssen abnehmen, dann ist auch das Diabetes weg“.
Das ist natürlich nicht so einfach wie er das sagt. Ich bemühe mich auch immer wieder, habe aber auch genauso immer mit Rückschlägen zu kämpfen.
Ich versuche mich jetzt einfach auf eine Halbwegs leckere wie auch gesunde Ernährung umzustellen.

Das mit dem Fuß: In der Schulung würdest du lernen, das du bei Fußverletzungen sehr vorsichtig sein mußt. Scharfe Gegenstände sind fortan TABU!
Also nix mit Messer, Schere oder „Hornhauthobler“. Ab jetzt darfst du nur noch diese Biems-Steine (?) oder so benutzen…

Diabetes ist ne „Modekrankheit“ geworden. Aber deswegen sollte man sie nicht unterschätzen…
Ich habe auch auf den Arzt geschimpft, aber wenn man mal drüber nachdenkt ist es doch im Grunde genommen nur allein meine Sache und meine Schuld :wink:

Das mit dem Vitamin C habe ich auch schon gehört.
Meinem Arzt habe ich davon nichts erzählt. Er bekommt immer dieses blöde „Ja ja“ lächeln, wenn ich was darüber erzähle was im Internet steht…

Gruß
Andreas