Richtiges lüften und Heizen

Hallo!

Ich habe mich nun schon ein bisschen eingelesen, bin mir aber nicht ganz sicher, ob ich alles richtig verstanden habe…

Es sollte mehrmals täglich Stoßgelüftet werden, wobei möglichst alle Fenster geöffnet werden sollten… Da es momentan kälter draussen wird, brauchen die Fenster nicht mehr so lange geöffnet bleiben… Ich denke, dass dürfte soweit richtig sein, oder?

Wie verhält es sich aber nun mit dem Heizen? Ich habe zwischendurch die Heizung im Wohnzimmer auf Stufe 2 an, soweit ich gelesen habe, sollte ich das aber möglichst vermeiden…
Als Optionen bieten sich, entweder die Türen zu den kälteren Zimmern zu schließen, oder diese Räume auch zu beheizen, ist das so richtig? Oder gibt es andere Möglichkeiten? Ab wann wird der Raumtemperaturunterschied kritisch? Zum Glück heize ich nich nicht lange, wie kann ich nun am besten intervenieren?

Weiterhin ist es so, dass ich die Heizung im Wohnzimmer nur für ein paar Stunden, wenn überhaupt anlasse, weil es mir dann wieder zu warm wird… Ist das zu unterlassen, oder spricht gegen eine solche Beheizung nichts?

Weiterhin frage ich mich, wie um diese Jahreszeit die beste Raumtemperatur aussieht. Bin eigentlich jemand der sehr wenig heizt, sollte ich mir ggf. angewöhnen mehr zu heizen?

Vielen Dank!

Hallo,

wie man richtig heizt hängt auch vom Gebäude ab. So wirst Du einen Altbau mit Bruachsandsteinwänden und einer Deckenhöhe von über 3 Metern anders lüften und heizen als einen Neubau. Wie also sieht Deine Wohnumgebung aus?

Wir haben besagten Altbau und da darf man entgegen der üblichen Handlung nachts die Räume nie auskühlen lassen, weil das wieder Anwärmen der Wände weit aus mehr Energie kostet als die Räume auf einer abgesenkten Temperatur beheizt zu lassen. Das mit dem Lüften sieht auch anders aus.

Gruß,
Alexandra

Ich habe mich nun schon ein bisschen eingelesen, bin mir aber
nicht ganz sicher, ob ich alles richtig verstanden habe…

Es sollte mehrmals täglich Stoßgelüftet werden, wobei
möglichst alle Fenster geöffnet werden sollten… Da es
momentan kälter draussen wird, brauchen die Fenster nicht mehr
so lange geöffnet bleiben… Ich denke, dass dürfte soweit
richtig sein, oder?

Hallo,guten Abend !

Jein,würde ich sagen.
Stoßlüftung(möglichst Gegenzug durch Fenster auf der anderen Hausseite) damit es schnell geht mit dem Luftaustausch.
Warme,feuchte Luft raus, trockene,kalte Luft herein.
Gerade im Winter ist die kalte Luft von draußen erwünscht. Deshalb auch dann lüften,aber kürzer ist ausreichend.

Wie verhält es sich aber nun mit dem Heizen? Ich habe
zwischendurch die Heizung im Wohnzimmer auf Stufe 2 an, soweit
ich gelesen habe, sollte ich das aber möglichst vermeiden…

Stufe „2“ am Thermostatventil ?
Das wäre ca. 18 Grad Raumtemperatur. Wenn das Dir reicht,gibt es dagegen nichts zu sagen.

Als Optionen bieten sich, entweder die Türen zu den kälteren
Zimmern zu schließen, oder diese Räume auch zu beheizen, ist
das so richtig? Oder gibt es andere Möglichkeiten? Ab wann
wird der Raumtemperaturunterschied kritisch? Zum Glück heize
ich nich nicht lange, wie kann ich nun am besten
intervenieren?

Wenn nicht alle Räume beheizt werden sollen,dann Türen zu diesen Räumen zu. Hier würde ich eine geringere Raumtemperatur wählen,aber nicht ganz abschalten,vielleicht zwischen 1 und 2 am Ventil(16-17 Grad). Ist es in diesen Räumen trocken,entsteht dort keine Feuchtigkeit,spricht nichts gegen abgesenkte oder abgeschaltete Raumtemperatur. Aber Tür dann zu,sonst kommt warme Luft aus Nachbarzimmern herein und kann Schäden verursachen.

Weiterhin ist es so, dass ich die Heizung im Wohnzimmer nur
für ein paar Stunden, wenn überhaupt anlasse, weil es mir dann
wieder zu warm wird. Ist das zu unterlassen, oder spricht
gegen eine solche Beheizung nichts?

Bei völligem Abschalten haben die Wände über die Nacht genug Zeit um auszukühlen. Für Behaglichkeit am nächsten Tag muß die Wand erst erneut durch Heizen erwärmt werden.
Es ist sinnvoller,nachts nur abzusenken,nicht ganz abzuschalten.

Weiterhin frage ich mich, wie um diese Jahreszeit die beste
Raumtemperatur aussieht. Bin eigentlich jemand der sehr wenig
heizt, sollte ich mir ggf. angewöhnen mehr zu heizen?

Wenn Du in Deiner Wohnung/Haus keine Sorgen mit Feuchtigkeit,gar Schimmel usw. hast,spricht nichts gegen sparsames Heizen.
Das kann jeder für sich entscheiden. Dem einen reicht 18 Grad,der andere liebt es wärmer und verlangt 22 Grad oder mehr.
Wenn das Haus in Ordnung ist,ausreichend gelüftet wird,gibt es m.E. keine Probleme.

MfG
duck 313