Riester-Banksparplan oder Riester-Rentenvers.?

Hallo zusammen,

bei einer unterhaltung mit einer Freundin (2 Ki) und ihrem LG kam auch Riester zur Sprache. sie schwankt zwischen R.-Banksparpl. u. R.-Rentnvers… Vom Fond-Riester wurde ihr abgeraten (pers. Freund der sogar bei der Bank schafft), da ansch. durch die Garantie, früher oder später nur sicheren Dienst nach Vorschrift gemacht werden würde.er sieht diese Form für Riester als ungeeignet.
Was ist jetzt besser Riester-Banksparplan oder Riester-Rentenvers.?
Eventuell jeweils Vor- und nachteile!
Danke schon iom voraus.

Viele Grüße

Hallo,
die Vor- und Nachteile sind vielfältig das kann man nicht einfach hier kurz abschließend klären.
Am Besten ist immer, man eignet sich entsprechendes Wissen selber an, dann ist man weniger auf Andere angewiesen.
Vorteil Banksparplan: KEINE Kosten, man kann also keinen schlechten Vertrag abschließen, der durch die hohen Kosten gar nichts bringt.
Vorteil klassische Versicherung: FALLS man eine gute Versicherung erwischt hat, KÖNNTE man mehr Rendite bekommen als beim Banksparplan.

Beim Banksparplan kann man also nichts falsch machen, verschenkt aber eventuell ein bisschen Rendite.

Das Argument gegen Fondssparpläne bei Riester habe ich nicht verstanden (du glaube ich auch nicht), ich habe jedenfalls eine Fonds-Riester.

Bevor deine Freundin so eine wichtige Entscheidung trifft (da hängen mehrere 1000€ von ab), sollte sie sich möglichst viel Wissen selbst aneignen. So ein Forum wie hier ist schon mal eine Hilfe, kann aber nie die eigene Entscheidung ersetzen.

Gruß
Granini

Vorteil Banksparplan: KEINE Kosten, man kann also keinen
schlechten Vertrag abschließen, der durch die hohen Kosten gar
nichts bringt.

Naja, so vereinfacht sollte man das nicht ausdrücken. Kosten kann es schon geben, die sind aber verschwindend gering (ca. 10 Euro im Jahr). Es gibt aber auch bessere und schlechtere Banksparpläne. Und das kann auch schon mal locker 1% - 1,5% weniger Rendite bedeuten. Das ist dann so ähnlich, wie wenn man einen guten oder schlechten Versicherer auswählt.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil eines Banksparplanes ist meines Erachtens seine Flexibilität. Ich kann es mir nach ein paar Jahren anders überlegen und habe dann nicht das Problem, dass ich schon hohe Kosten bezahlt habe.

Wer eine Riester-Rentenversicherung abschließt sollte sich auf jeden Fall sicher sein, dass er lange bzw. bis zum Ende auch durchhält.

Gruß

Willi

Naja, so vereinfacht sollte man das nicht ausdrücken. Kosten
kann es schon geben, die sind aber verschwindend gering (ca.
10 Euro im Jahr). Es gibt aber auch bessere und schlechtere
Banksparpläne. Und das kann auch schon mal locker 1% - 1,5%
weniger Rendite bedeuten. Das ist dann so ähnlich, wie wenn
man einen guten oder schlechten Versicherer auswählt.

Guten Tag, Willi2
im Angebot der Rentenversicherung steht,dass die Renditeminderung wegen der einkalkulierten gesamten kosten 0,36% betraägt, auf 5 Jahre verteilt 237 E jeweils und noch ein paar cent für vertragsführung und verwaltung, wobei die in den 0,36% schon stecken.Ist das viel?

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil eines Banksparplanes ist
meines Erachtens seine Flexibilität. Ich kann es mir nach ein
paar Jahren anders überlegen und habe dann nicht das Problem,
dass ich schon hohe Kosten bezahlt habe.

kann man sich dann das geld auszahlen lassen? Geht das nur beim banksparplan?

Wer eine Riester-Rentenversicherung abschließt sollte sich auf
jeden Fall sicher sein, dass er lange bzw. bis zum Ende auch
durchhält.

wäre dann die Rentenversicherung besser?

Gruß

Willi

Viele Grüße

Hallo,
zur Klärung sollte überlegt werden, warum oder zu welchem Zweck wurde „Riester“ eingeführt. Eine best. Personengruppe wird die Möglichkeit gegeben ihre Altersrente durch Zuschüsse und Steuergeschenke zu verbessern.
Ja, in einer Versicherung (egal wecher, gibt übrigens auch fondsorientierte Versicherungen) sind Kosten enthalten, dafür aber auch Garantieen (z.B. die garantierte lebenslange Rente, Beitragsgarantie). Da ein Riester-Fondssparplan auchdem AltEKG unterworfen ist, muss auch hier, am Ende der Laufzeit eine monatliche Rente (Lebenslang) generiert. Da der Produktgeber aber nicht wissen kann wie alt sein Kunde wird, schließt er (der Produktgeber) mit einem Teil des angesparten Kaptials eine Rentenversicherung ab. Ein Schelm, wer denkt, dass hier keine Kosten anfallen. Sie werden nur nicht ausgewiesen, da sie in der Zukunft, i.d.R. NACH der Aufschubphase, anfallen.
Ich habe mich für eine klassische Riester-RV entschieden, da weiss ich wenigstens, was ich hab.

LG
DonEsteban

GutenTag DonEsteban, demnach wäre die rentenvers. die bessere Wahl?
habe ich dich richtig verstanden, dass die hauptkosten beim Banksparplan erst ab der Rente anfallen? das wäre dann aber nicht so günstig, kleine Rendite und dann trotzdem normale Kosten.
wenn das so stimmt, wäre der einzige Vorteil für d. B-Sparplan, wenn man kurz nach dem Abschluss wieder aufhört. Dieses Risiko kann man aber nach meiner Meinung eingehen

Viele Grüße

Hallo Doris,
diese „Einzelfallentscheidung“ kann ich (und will ich) Dir nicht abnehmen. Ob Sparplan oder Versicherung (klassisch oder fondsorientiert) oder evtl. Bausparvertrag hängt im wesentlichen davon ab, wie lange Du noch arbeiten willst/musst, was Du in Zukunft noch vorhast. Wenn Du jetzt z.B. kurz vor der gesetzlichen Rente stehst, lohnt sich eine Rentenversicherung nicht wirklich… Wenn Du bereits jetzt genau weisst, dass Du niemals selbstgenutztes Wohneigentum erwerben oder entschulden willst, ist ein BSV evtl. nicht die besste Wahl.
Im Übrigen kannst Du bei allen Produkten Sonderzahlungen (i.d.R.bis zur steuerlichen Höchstgrenze) machen, den Beitrag erhöhen, senken oder ganz aussetzen. Nur bei Kündigung musst Du die erhaltene Förderung - Zulage und ggf. Steuervorteil - zurückführen. Es ist auch ein Produktwechsel mgl. aber da sind wieder Kosten fällig, die von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sind.
Im übrigen ist ein Riester das einzige Kapitalanlageprodukt, bei dem sich der Staat an den Abschlusskosten beteiligt :wink:

LG
DON

Um einschätzen zukönnen ob viel oder wenig, bräute man noch den mtl. Beitrag und die Laufzeit.

LG
DON

Hallo Doris,

lass Dich nicht durcheinander machen. Hier wissen einige nicht, wovon sie genau schreiben.

Es gibt 4 Möglichkeiten zu Riestern:

Riester Fondssparplan
Riester Rentenversicherung
Riester Banksparplan
und Wohn Riester

Einige kennen den Banksparplan gar nicht. Gerade Vermittler beschäftigen sich aus Provisionsgründen gerne mit dem Fondssparplan und der Rentenversicherung, weil es beim Banksparplan nun mal keine Provision gibt.

Natürlich muß der Anbieter auch bei einem Banksparplan eine lebenslange Rente zahlen. Deshalb gibt es nach der Ansparphase auch eine Auszahlphase, die dann geregelt wird. Aber während der Ansparphase fallen keine bzw. extrem geringe Kosten an. Das heißt Deine Beiträge und Zulagen werden voll verzinst. Beim Fondssparplan und bei der Rentenversicherung entstehen von Anfang an relativ hohe Kosten, sodaß nur ein Teil Deiner Beiträge in die Riesterrente fliesst. Die Kosten dieser beiden Anlageformen werden in den ersten 5 Jahren abgezogen. Wie sich die verschiedenen Anlageformen entwickeln kann keiner vorraussagen. Es werden deshalb meist Vergangenheitswert angenommen. So „rechnet“ man bei einem Fondssparplan auf Aktienbasis etwa mit 6-7%, bei einer klassischen Rentenversicherung mit etwa 5-6% und bei einem Banksparplan etwa mit 4-5%. Das sind aber alles historische Werte, die heute in Zeiten der Finanzkrise und in einer Zeit, wo wir schon lange eine Niedrigzinsphase haben, nicht mehr aktuell sind.
Bei einem Fondssparplan und einer Renetversicherung bindest Du Dich sehr lange an die Gesellschaft, die diese Produkte vertreibt. Ein Wechsel ist zwar auch hier jederzeit möglich, aber die Kosten, die Du in den ersten Jahren zahlst, hast Du verloren. Oft bleibt deshalb kaum mehr etwas von deinen angesparten Beträgen übrig, wenn Du in den ersten 2-3 Jahren kündigen willst/mußt.

Bei allen Riesterformen sind die geleisteten Beiträge und die Zulagen (alles anzgl der Kosten) am Ende der Laufzeit garantiert. Wenn Du also 50.000 Euro an Beiträgen und Zulagen angespart hast (nach Kosten), dann bleiben die auch erhalten, auch bei einem Fondssparplan auf Aktien. Bei der Rentenversicherung bekommst Du dazu noch den Garantiezins von 2,25%. Relativ niedrig, denn mehr trauen sich die Versicherer momentan nicht zu. Beim Banksparplan bekommst Du die angesammelten Zinsen dazu. Wie hoch die sind, weißt Du aber auch nicht.
Und bedenke bitte, dass Dir diese Garantie nur eine gewisse Sicherheit vorgaukelt. Denn 50.000 Euro in 20 Jahren angespart, sind durch die Inflation in 20 Jahren weitaus weniger wert.

Mein Rat:

Wenn Du Dir sicher bist, dass Du den Vertrag bis zum Ende durchhälst (Laufzeit > 15 Jahre), dann such Dir einen guten Versicherer mit geringer Kostenquote und schließe eine klassische Rentenversicherung ab. (Merke: Die, die am meisten Werbung machen und am Lautesten schreien, sind nicht immer die besten :wink: )

Wenn Du Flesibilität und Sicherheit suchst, auf eine geringe Kostenquote Wert legst, dann such Dir einen guten Banksparplan. Du verzichtest dann vielleicht auf 1% Rendite, aber Rendite ist nicht alles. :wink:

Lass den Fondssparplan. Fürs Riestern ist der meines Erachtens nicht sher gut geeignet. Wenn Du in Fonds sparen willst, mach das zusätzlich separat. Da kannst Du auch einiges an Kosten sparen.

Das ist nur meine Meinung, Du wirst sicherlich viele andere hören. Aber immer schön darauf achten, woher diese Meinung kommt.

Gruß

Willi

Hallo Willi2,
nur für mich zur Info:
Wie garantiert ein Anbieter eines Bank- oder Fondssparplanes seinen Kunden eine LEBENSLANGE Rente und welche Kosten fallen ggf. dafür an.
Ich lass mich gerne belehren.

Gruß
DON

Um einschätzen zukönnen ob viel oder wenig, bräute man noch
den mtl. Beitrag und die Laufzeit.

LG
DON

Hi Esteban, der mon. beitrag beträgt 131,34 E (zzgl. 524 E jährliche staatl. zulage). Ablauf würde 1.11.2032 sein.

Viele Grüße

Hallo Don,

ich weiß, worauf Deine Frage abzielt. Es gibt bei den Fondssparplänen und bei den Banksparplänen natürlich keine andere Möglichkeit, die lebenslange Rente über eine Rentenversicherung zu garantieren.

Bei Banksparplänen wird das aber erst bei der Auszahlung vereinbart. Sollte dies dann zu teuer werden, könnte man meines Erachtens dann evtl. auch sein Geld vom Banksparplan abziehen, an eine „günstigere“ Rentenversicherungsgesellschaft übertragen und dort dann eine lebenslange Riester-Rente erhalten. Ob das rechtlich möglich ist, weiß ich nicht. Der Gedanke kam mir aber gerade.

Im Übrigen hat die Wirtschaftswoche vor ein paar Wochen einen Artikel gebracht, dass sich die Reister-Rente eigentlich nur für wenige Sparer lohnt, da man meist erst ins Plus kommt, wenn man über 90 Jahre alt wird. Die Herren Rentenversicherer rechnen sich nämlich lieber ein bißchen reicher und kalkulieren über den aktuellen Sterbestatistiken. Nicht dass sie noch drauflegen. :wink:

Gruß

Willi

Hallo nochmal,
Berechnet auf das Beitragsvolumen komm ich auf 2,35% Abschluss- und Vertriebskosten, erscheint mit günstig, da ich auch Gesellschaften kenne, die schonmal 4% nehmen.
Aber wenn du Dich für ein Produkt entschieden hast, kannste ja mal googeln, ob z.B. Finanztest nen Vergleich der Anbieter gemacht hat.

Grüße
DON

Hallo Don,

ich weiß, worauf Deine Frage abzielt. Es gibt bei den
Fondssparplänen und bei den Banksparplänen natürlich keine
andere Möglichkeit, die lebenslange Rente über eine
Rentenversicherung zu garantieren.

Bei Banksparplänen wird das aber erst bei der Auszahlung
vereinbart. Sollte dies dann zu teuer werden, könnte man
meines Erachtens dann evtl. auch sein Geld vom Banksparplan
abziehen, an eine „günstigere“ Rentenversicherungsgesellschaft
übertragen und dort dann eine lebenslange Riester-Rente
erhalten. Ob das rechtlich möglich ist, weiß ich nicht. Der
Gedanke kam mir aber gerade.

Das wäre dann doch ein Produktwechsel - oder ?
Mal abgesehen von den „Wechselkosten“, fangen da die Abschlusskosten nicht von neuem an zu laufen? Wenn das denn dann so währe, würde man doch 2x Kosten zahlen. Ist das sinnvoll?

Im Übrigen hat die Wirtschaftswoche vor ein paar Wochen einen
Artikel gebracht, dass sich die Reister-Rente eigentlich nur
für wenige Sparer lohnt, da man meist erst ins Plus kommt,
wenn man über 90 Jahre alt wird. Die Herren Rentenversicherer
rechnen sich nämlich lieber ein bißchen reicher und
kalkulieren über den aktuellen Sterbestatistiken. Nicht dass
sie noch drauflegen. :wink:

Mal ehrlich, umsonst ist der Tod - und der kostet das Leben.
Im Gegensatz zu den anderen Anbietern bieten die Versicherungsgesellschaften aber auch Garantieen und decken zusätzlich (bereits bei Beginn der Versicherung) biometrische Risiken ab.
Jeder und sei er noch so groß (oder klein) muss von etwas leben. :wink:

Gruß
DON

Hallo Don,

ich weiß, worauf Deine Frage abzielt. Es gibt bei den
Fondssparplänen und bei den Banksparplänen natürlich keine
andere Möglichkeit, die lebenslange Rente über eine
Rentenversicherung zu garantieren.

Bei Banksparplänen wird das aber erst bei der Auszahlung
vereinbart. Sollte dies dann zu teuer werden, könnte man
meines Erachtens dann evtl. auch sein Geld vom Banksparplan
abziehen, an eine „günstigere“ Rentenversicherungsgesellschaft
übertragen und dort dann eine lebenslange Riester-Rente
erhalten. Ob das rechtlich möglich ist, weiß ich nicht. Der
Gedanke kam mir aber gerade.

Das wäre dann doch ein Produktwechsel - oder ?
Mal abgesehen von den „Wechselkosten“, fangen da die
Abschlusskosten nicht von neuem an zu laufen? Wenn das denn
dann so währe, würde man doch 2x Kosten zahlen. Ist das
sinnvoll?

Die Wechselkosten beim Banksparplan liegen so etwa bei 50-100 Euro einmalig. Die sonstigen Kosten liegen in der Ansparphase bei maximal 10 Euro pro Jahr, sind also eher vernachlässigenswert. Da der Banksparplan nach der Ansparphase dann eh auf die Auszahlphase umgestellt wird, werden da sicherlich auch Kosten fällig, weil ja auch nichts anderes gemacht wird als eine Rentenversicherung. Aber vielleicht kann man dann sparen, wenn die Verrentung eine andere günstigere Gesellschaft macht. Wie gesagt, ich hab mich mit der Frage noch nicht beschäftigt. Es war nur ein Gedanke.

Im Übrigen hat die Wirtschaftswoche vor ein paar Wochen einen
Artikel gebracht, dass sich die Reister-Rente eigentlich nur
für wenige Sparer lohnt, da man meist erst ins Plus kommt,
wenn man über 90 Jahre alt wird. Die Herren Rentenversicherer
rechnen sich nämlich lieber ein bißchen reicher und
kalkulieren über den aktuellen Sterbestatistiken. Nicht dass
sie noch drauflegen. :wink:

Mal ehrlich, umsonst ist der Tod - und der kostet das Leben.
Im Gegensatz zu den anderen Anbietern bieten die
Versicherungsgesellschaften aber auch Garantieen und decken
zusätzlich (bereits bei Beginn der Versicherung) biometrische
Risiken ab.
Jeder und sei er noch so groß (oder klein) muss von etwas
leben. :wink:

Keine Sorge, ich habe auch eine LV und eine RV. Ich kann ganz gut damit leben. Weiß auch nicht, ob ich es besser hinbekommen würde. Und die gesetzliche RV ist ja auch nicht viel besser. :wink: Die Streuung machts eben.

Gruß
DON

Gruß

Willi

Hallo Willi2,

Hallo Don,

ich weiß, worauf Deine Frage abzielt. Es gibt bei den
Fondssparplänen und bei den Banksparplänen natürlich keine
andere Möglichkeit, die lebenslange Rente über eine
Rentenversicherung zu garantieren.

Bei Banksparplänen wird das aber erst bei der Auszahlung
vereinbart. Sollte dies dann zu teuer werden, könnte man
meines Erachtens dann evtl. auch sein Geld vom Banksparplan
abziehen, an eine „günstigere“ Rentenversicherungsgesellschaft
übertragen und dort dann eine lebenslange Riester-Rente
erhalten. Ob das rechtlich möglich ist, weiß ich nicht. Der
Gedanke kam mir aber gerade.

deine Rechnung (mit dem Banksparplan) war imho zu vorschnell und kann gar nicht aufgehen! Warum, um alles in der Welt, sollte die spätere Rentenversicherungsgesellschaft das Ganze umsonst machen - selbstverständlich werden NEUE Abschluss-und Vertriebskosten fällig!
Fazit: Meine Vermutung: Schlechteste Rendite von Haus aus und durch die „neuen“ A u. V. - Kosten allerschlechteste (verzeih: LOL) Rendite!
Damit sieht man, wie abstrakt die Diskussion über die Kosten sein kann!
Wie sagte Helmut gleich sinngemäß: Entscheidend ist was hinten rauskommt!

Im Übrigen hat die Wirtschaftswoche vor ein paar Wochen einen
Artikel gebracht, dass sich die Reister-Rente eigentlich nur
für wenige Sparer lohnt, da man meist erst ins Plus kommt,
wenn man über 90 Jahre alt wird. Die Herren Rentenversicherer
rechnen sich nämlich lieber ein bißchen reicher und
kalkulieren über den aktuellen Sterbestatistiken. Nicht dass
sie noch drauflegen. :wink:

So viel ich weiß, wurden hier nur die Garantiewerte!! von einem der schlechtesten Anbieter genommen!

Gruß

Willi

Gruß cooler

P.S. In einem gebe ich dir Recht: Wenn man z.B. nach 4 - 5 Jahren vorhat, zu kündigen, ist selbstverständlich der Banksparplan das Maß aller Dinge! Und…innerhalb der RV-Riester-Anbieter gibt es selbstverständlich günstigere und ungünstigere!

owT

Hallo Willi2,

Hallo Don,

ich weiß, worauf Deine Frage abzielt. Es gibt bei den
Fondssparplänen und bei den Banksparplänen natürlich keine
andere Möglichkeit, die lebenslange Rente über eine
Rentenversicherung zu garantieren.

Bei Banksparplänen wird das aber erst bei der Auszahlung
vereinbart. Sollte dies dann zu teuer werden, könnte man
meines Erachtens dann evtl. auch sein Geld vom Banksparplan
abziehen, an eine „günstigere“ Rentenversicherungsgesellschaft
übertragen und dort dann eine lebenslange Riester-Rente
erhalten. Ob das rechtlich möglich ist, weiß ich nicht. Der
Gedanke kam mir aber gerade.

deine Rechnung (mit dem Banksparplan) war imho zu vorschnell
und kann gar nicht aufgehen! Warum, um alles in der Welt,
sollte die spätere Rentenversicherungsgesellschaft das Ganze
umsonst machen - selbstverständlich werden NEUE Abschluss-und
Vertriebskosten fällig!

Cooler,

wie so oft bei meinen Beiträgen, liest Du nicht richtig. Ich habe absolut nichts von „umsonst“ geschrieben. Ich habe nur gesagt, es lohne sich vielleicht ein Vergleich NACH der Ansparphase.

Fazit: Meine Vermutung: Schlechteste Rendite von Haus aus und
durch die „neuen“ A u. V. - Kosten allerschlechteste (verzeih:
LOL) Rendite!

Schöne Floskel. Dein Fazit ist für Dich vielleicht ganz interessant, ist aber eben nur DEIN Fazit. Ich habe im Grunde genommen ja schon vorgegeben, dass die Rendite beim Banksparplan vermutlich niedriger sein wird, als bei den anderen Anlageformen. Aber ausßerhalb der Einfirmenvertreterwelt gibt es noch andere Faktoren als Rendite. :wink:

Damit sieht man, wie abstrakt die Diskussion über die Kosten
sein kann!
Wie sagte Helmut gleich sinngemäß: Entscheidend ist was hinten
rauskommt!

Da brauchst Du nicht andere zitieren, da kannst Du auch mich zitieren. Entscheidend ist, was AM ENDE der Laufzeit herauskommt. Und die ganzen Renditerechnungen sind alles nur Annahmen. Wie es nach 20 Jahren aussieht, kann keiner vorhersagen. Damit sieht man auch, wie abstrakt eine heutige Renditediskussion sein kann! :wink:

Gruß

Willi

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Hallo,

1.) jeder muss eine private Altersvorsorge aufbauen
2.) Der staat beteiligt sich an Riester (nicht unerheblich)
3.) Überschüsse und Fondentwicklungen sind nicht garantiert
4.) alle Formen haben Kosten (auch versteckte)

Daraus folgt:

Der Anbieter mit dem höchsten Garantiezins gewinnt.

Es gibt durchaus auch Versicherer, die mehr als 2,25% Garantieverzinsung bieten!!!

Gruß
tycoon

Hallo,

1.) jeder muss eine private Altersvorsorge aufbauen

Muß? Ist das ein Gesetz? Wie wäre es denn mit „Sollte“?

2.) Der staat beteiligt sich an Riester (nicht unerheblich)

Stimmt und er holt es sich ja auch wieder im Rentenalter zurück.

3.) Überschüsse und Fondentwicklungen sind nicht garantiert

Stimmt auch. Was die letzten 2 Jahre aber auch gezeigt haben: Es gibt für überhaupt nichts eine Garantie.

4.) alle Formen haben Kosten (auch versteckte)

Stimmt auch. Ist nur die Frage, ob es 0,5% oder 10% sind. Das ist für die Ablaufsumme gar nicht so unerheblich.

Daraus folgt:

Der Anbieter mit dem höchsten Garantiezins gewinnt.

Entschuldige, aber wenn Du so Deine Versicherungen verkaufst, dann habe ich jetzt schon Mitleid mit Deinen Kunden.

Es gibt durchaus auch Versicherer, die mehr als 2,25%
Garantieverzinsung bieten!!!

Schön, aber da kommt es dann auch auf die Kosten an. Was nützen mir 3% Garantiezins, wenn die Gesellschaft 10% an Kosten dem Kunden abzwackt.

Sei mir nicht böse, aber Deine Schlußfolgerung ist der größte Quatsch.

Gruß
tycoon

Gruß

Willi