Hallo zusammen,
die staatliche Rente wird immer weniger, man muss privat vorsorgen. So oder so ähnlich hört es der „Normalbürger“ und macht sich so seine Gedanken, begleitet von allen möglichen und unmöglichen Empfehlungen aus der Versicherungswirtschaft etc.
Seit Ende 2002 habe ich in einen Pensionsfonds, den mein Arbeitgeber anbietet, einbezahlt. Damals hieß es, das wäre auf alle Fälle die beste Variante zur Altersvorsorge. Ich war damals Single ohne Kinder. Die Steuerbefreiung fand ich eine angehme Sache, da ich dem Defizit-Hans nicht unnötig Kohle in den Rachen stopfen wollte.
Mittlerweile habe ich eine Tochter und beabsichtige, dieses Jahr noch zu heiraten. Nun meint mein Finanzberater, ich solle auf alle Fälle zunächst die Riester-Förderung zusammen mit meiner zukünftigen Frau ausschöpfen (Zulagen, auch für das Kind) und dann erst, wenn ich noch was entbehren kann, in den Pensionsfonds einzahlen.
Was ist denn von dieser Aussage zu halten? Man bekommt immer bei solchen Beratungen eine Vielzahl Tabellen und Schaubilder vorgelegt und am Ende hat der Berater die „Knüllerlösung“ für einen persönlich parat.
Aber man kann doch nich alle zwei Jahre seine private Altersvorsorge umstellen! Die Rürup-Rente steht ja auch schon in den Startlöchern, sei aber momentan noch etwas „unausgegoren“…
Ich bin mittlerweile recht verunsichert und wäre für einige Expertenmeinungen dankbar.
Gruß,
Wolfgang