in den nächsten monaten möchte ich mit einer privaten altersvorsorge beginnen und habe auch schon einiges an informationen eingeholt.
nun stelle ich mir die frage, ob ich lieber in einen riester-fondssparplan (z. b. bei cominvest) investieren soll, oder für die gleiche summe ganz „normal“ anteile anderer (besserer?) fonds kaufe?
welche methode würde sich voraussichtlich, mal auf 30 jahre gesehen, besser rentieren?
nun stelle ich mir die frage, ob ich lieber in einen
riester-fondssparplan (z. b. bei cominvest) investieren soll,
oder für die gleiche summe ganz „normal“ anteile anderer
(besserer?) fonds kaufe?
Angenommen, dass du nicht sehr sicher einschätzen kannst, ob die anderen Fonds oder die im Riesterplan besser sind, fährst du mit dem Riesterfondssparplan vermutlich besser. Wenn dein Fonds sicher besser rentieren wird als die im Riesterplan, dann natürlich nicht .
Die Einzahlungen in den Riesterplan werden gefördert (für Gutverdiener so, wie wenn sie unversteuertes Gehalt einzahlen würden, für Geringverdiener/Familien evtl. sogar besser), die Auszahlungen werden im Gegenzug versteuert. Da man im Alter mit geringerem Steuersatz rechnen kann, ist das vermutlich von Vorteil. Zusätzlich bleibt der Ertrag während der Ansparzeit unversteuert, beim Einfachsosparen fallen stetig die 25% Abgeltungssteuer an.
Und nebenbei: falls man im nichtzuhoffenden Notfall an das Geld heran muss, zahlt die Förderung zurück und steht auch wieder ungefähr so da wie mit dem normalen Sparplan, also hat letzterer nicht mal da einen Trumpf im Ärmel.
. Zusätzlich bleibt der Ertrag während der Ansparzeit
unversteuert, beim Einfachsosparen fallen stetig die 25%
Abgeltungssteuer an.
Abgeltungssteuer fällt erst an, wenn man anteile verkauft. in der ansparzeit wird manwohl kaum anteile verkaufen, ergo es fält auch beim „einfachsosparen“ während der ansparphase keine abgeltungsteuer an.
oder seh ich da was falsch??
rob
. Zusätzlich bleibt der Ertrag während der Ansparzeit
unversteuert, beim Einfachsosparen fallen stetig die 25%
Abgeltungssteuer an.
Abgeltungssteuer fällt erst an, wenn man anteile verkauft. in
der ansparzeit wird manwohl kaum anteile verkaufen, ergo es
fält auch beim „einfachsosparen“ während der ansparphase keine
abgeltungsteuer an.
Einerseits muss man, auch wenn man nicht umschichtet, die regelmäßigen Gewinnausschüttungen oder -thesaurierungen des Fonds versteuert. Das könnte man umgehen, indem man nur ausländische thesaurierende Fonds kauft.
Andererseits bleiben die Riestererträge bezüglich des eingezahlten „Nettos“ von einer Versteuerung ja im Endeffekt völlig verschont, eine Beispielsrechnung:
Angenommen ich stecke 150 Euro in einen Riestersparplan und mein Grenzsteuersatz sowohl beim Sparen als auch bei der Auszahlung 33% ist. Sagen wir, dass die Rendite über die volle Laufzeit insgesamt 200% ist.
Dann habe ich 100 Euro aufgewendet (wegen der Förderung). Die 150 Euro im Riester wachsen an zu 450 (+200%). Die werden bei der Auszahlung versteuert, ich bekomme 300 Euro heraus. Auf meine Nettoeinzahlung von 100 Euro bezogen ist das die gleiche Rendite von 200%.
Beim Fondsparplan hätte ich aus 100 Euro netto bei gleicher Rendite und Verschiebung der Abgeltungssteuer nach hinten zunächst auch 300 Euro gemacht. Dann aber schlägt spätestens bei Auszahlung die Abgeltungssteuer zu und es sind nur noch 250.
in den nächsten monaten möchte ich mit einer privaten
altersvorsorge beginnen und habe auch schon einiges an
informationen eingeholt.
nun stelle ich mir die frage, ob ich lieber in einen
riester-fondssparplan (z. b. bei cominvest) investieren soll,
oder für die gleiche summe ganz „normal“ anteile anderer
(besserer?) fonds kaufe?
welche methode würde sich voraussichtlich, mal auf 30 jahre
gesehen, besser rentieren?
meine Glaskugel sacht: Das wirst du erst in 30jahren wissen
vergiss nicht was in Sachwerte oder Edelmetalle zu stecken, das ist auch in 30 Jahren noch wertbeständig im Gegensatz zum Papiergeld.
vergiss nicht was in Sachwerte oder Edelmetalle zu stecken,
das ist auch in 30 Jahren noch wertbeständig im Gegensatz zum
Papiergeld.
wenn ich mir den 30-Jahre-Chart von Gold und die Immobilienpreise ansehe, würde ich deine Aussage, insbesondere in diesen Tagen, nicht unterschreiben. Beständig ist was anderes. Und Wert hat nur das, was der Markt als wertvoll erachtet. Per se von Werthaltigkeit auszugehen, ist ein Trugschluß.
vergiss nicht was in Sachwerte oder Edelmetalle zu stecken,
das ist auch in 30 Jahren noch wertbeständig im Gegensatz zum
Papiergeld.
wenn ich mir den 30-Jahre-Chart von Gold
der ist aber von ca 150€ 1979 auf ca 570€s zu jetzt gestiegen,
das ist natürlich nicht werthaltig
Gut gewählt, dein Jahr. Der Goldpreis ist aber genausogut von fast 600 Euro 1980 (1 Jahr später!) auf 570 Euro 2008 gefallen. Mit der Inflation über 28 Jahre ist das praktisch Totalverlust. Zumindest, wenn man mit den 10% Inflation des Katers rechnet.
Mit total friedlichen 2% Inflation wären 570 heutige Euro immer noch 327 Euro von 1980, also Realverlust von fast 50%. Super werthaltig, dieses Gold.
ne Immobilie steht aber noch immer da, auch wenn man beim
Papiergeld wieder mal paar Nullen weggestrichen hat
Aber ein Koffer voll Aktienfonds, Immobilienfonds oder Bundesanleihen steht auch dann noch da, wenn deine überflutungsgeplagte Wohngegend von Hartz-IV-Empfängern übernommen wird und wegen der Spritpreise keiner mehr von dort pendeln will. Alles relativ. Oder mit anderen Worten: Immobilieneinzelinvestments unterliegen auch nennenswerten Risiken.