Riester-gefördertes Fondssparen?

Hallo Forum! :wink:

Als Teil der privaten Altersvorsorge plane ich den Einstieg in das riestergeförderte Fondssparen. Weiß jemand von Euch, wo ich darüber im WWW Informationen erhalten kann, die allgemeiner und vergleichender, ruhig auch bewertender Art sind? Die Qualität, sprich Renditechance, der diversen Produkte wird auf den Anbietereigenen Seiten zur Genüge gelobt, ich hätte aber gerne mal von unparteiischer Seite aus was gelesen…

Gruß

Jens

hallo
ertsmal, niemand kann dir beim fondsparen eine positive rendite versprechen. das alles ist wunschdenken. man kann aber auch eine riesterrente ohne fonds abschließen, was den vorteil hat, daß die garantierte rente etwas höher ausfällt.

mfg

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ertsmal, niemand kann dir beim fondsparen eine positive
rendite versprechen. das alles ist wunschdenken. man kann aber
auch eine riesterrente ohne fonds abschließen, was den vorteil
hat, daß die garantierte rente etwas höher ausfällt.

Hallo,
das ist mir klar. Riester-geförderte Fonds haben gegenüber nicht-geförderten Fonds zumindest den Vorteil, dass keine Minus-Rente herauskommt. Im worst case bekommt man nur das eingezahlte Kapital zurück.

Wie ist das denn mit den diversen Rentenprodukten der Versicherungen? Ist das zu empfehlen? Ich habe da zunächst Bedenken, weil die Versicherungen durch ihre starken Vertriebskapazitäten auch hohe Verwaltungskosten haben. Ich meine mich zu erinnern, dass bei Versicherungen im Bereich der Riester-Rente 20% der erwirtschafteten Rendite für Verwaltung vernichtet werden?!

Gruß

Jens

Hallo,
das ist mir klar. Riester-geförderte Fonds haben gegenüber
nicht-geförderten Fonds zumindest den Vorteil, dass keine
Minus-Rente herauskommt. Im worst case bekommt man nur das
eingezahlte Kapital zurück.

So ein Quatsch ! Wenn die grossen Fonds langfristig nicht positiv verlaufen ist das Wirtschafssystem kaputt. Glaubst du, dass dann eine Versicherung noch was auszahlen kann ?

Man muss sich mal überlegen woher Versicherungen ihr Geld nehmen. Nicht von Gott. Über kurz oder lang läuft alles über die Wertschöpfung bei den Unternehmen. Entweder man geht direkt hin oder verarscht sich selbst und spart in Unternehmen, die auch dort inverstieren. Dann allerdings kauft ihr das Bier im Hotel und nicht bei Aldi.

Gruss

Markus

nicht ganz, auch auf lange sicht kann man mit einen fonds verlust einfahren.selbst bei einen sparplan (cost-avarage) ist dies möglich.
bsp.
MORGAN STANLEY LATIN AMERICAN EQUITY fond
CIF GLOBAL EQUITY FUND USD BD
Credit Suisse PF (LUX) FIXED INC (SFR) A
um nur 3 fonds zu nennen
diese fonds und eine menge andere fonds haben in verlauf von 10 jahren etwa 90% verlust eingefahren. schaut man sich die performance dieser fonds an, ist jene so schlecht, das man selbst mit einen sparplan, kaum in die gewinnzone kommt, da man ja den ausgabeaufschlag berücksichtigen muss.

ich will damit nicht von fonds abraten, habe selber welche, aber man muss sich des risikos bewust sein.

mfg
roberto

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Diese Fonds sind keine Fonds für die Altersvorsorge. Als Argument genauso wertlos als wenn man die Unfälle der Formel 1 als Anlass nimmt seinen PKW zu verkaufen, um sich keiner Gefahr auszusetzen.

Nochmal: Die grossen Fonds der DWS, Fidelity und Tempelton laufen langfristig immer besser als ein Festzinsprodukt. Sollte dies nicht der Fall sein, sind die Banken bankrott ! Die Banken und Versicherungen sind direkt mit der wirtschaftlichen Entwicklung verknüpft.

Also, wenn das Huhn die Vogelgrippe hat, dann kann der Metzger auch nicht mehr viel machen !