Hallo www-Gemeinde,
ich brüte eben über meinem Riester-Vertrag und hab, nach ein bißchen Internet-Recherche, nun doch etwas Bauchschmerzen bekommen. Hintergrund sind zwei Webseiten die ich gefunden habe. Zum einen rät die Verbraucherzentrale Hamburg grundsätzlich von klassischen Riester-Rentenversicherungen ab. (http://www.vzhh.de/ -> Geldanlage)
Zum anderen eine Korrespondenz zwischen dem Deutschen Rentenschutzbund und meinem Anbieter (www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de/data/fragen_zur…)
Aufgrund dieser Informationen hab ich nun meine eigene „Modellrechnung“ aufgestellt, aber das Ergebnis ist so mies, dass es eigentlich gar nicht stimmen kann.
Beitrag 1461
Zulagen 114
insg 1575 .- (werden auf mein Riesterkonto gutgeschrieben)
abzüglich
Abschluss/Vertrieb
0,88% vom Beitrag = 12,86
4% von den Zulagen = 4,56
insg 17,42.-
abzüglich
Verwaltung
7% (!) vom Beitrag = 102,27
5% (!) von den Zulagen = 5,7
insg 107,97.-
insg Abschluss 107,97
- Verwaltung 17,42
_125,39.-
_von 1575 wandern letztenendes tatsächlich 1449,61 auf mein Sparkonto (und das unter Berücksichtigung der „üppigen“ Zulagen)
d.h. meine Zulagen werden durch die internen Kosten komplett aufgefressen.
Hier scheint die Versicherung aber einen kräftigen Schnitt machen.
Falls ich den Rest meines Lebens Single bleibe oder meine künftige Frau die Kinderzulagen einstreicht, mach ich unterm Strich ein riesiges Verlustgeschäft.
nun zu den Banksparplänen…da muss man die Anbieter zwar mit der Lupe suchen, aber es scheint, dass bei dieser Riester-Variante die Beiträg sofort und ohne Provisions/verwaltungs/abschluss/vertriebs-abzüge in meine Vorsorge fließt.
Teilt jemand meine Ansichten bzw gibt es evtl einen prinzipiellen Denkfehler in meiner Modellrechnung?
Wer weiß was, über die Unterschiede bzgl Renditeerwartung zwischen Banksparplan und klassischer Variante?
Wer weiß was, was überhaupt die Vorteile der klassischen Variante sind? (ausser den Provisionen für den Vermittler 
Bin für alle Antworten dankbar,
Viele Grüße
euer Wolfgang