Hallo zusammen,
habe heute Abend einen Beitrag bei ZDF.reporter gesehen der die Riester-Rente und die privaten Versicherungen ganz schlecht wegkommen lässt. Rechnerisch muss man ziemlich alt werden, dass sich das für einen lohnt. Alt heisst in diesem Fall 91 Jahre, weil die Versicherungen auf die durchscnittl. Lebenserwartung des statistischen Bundesamtes nochmal 10 Jahre draufpacken.
Was meint Ihr dazu?
Und wo woll ich mein Geld am besten anlegen? Was sind die Alternativen.
Bin 26 und habe bisher monatl. 127 € „verriestert“. Freue mich auf Eure Tipps und Hinweise.
habe heute Abend einen Beitrag bei ZDF.reporter gesehen der
die Riester-Rente und die privaten Versicherungen ganz
schlecht wegkommen lässt.
Das ist das Problem bei diesen Berichten, dass sie Verunsicherung erzeugen, ohne zu erklären, was besser ist, als das vermeintlich Schlechte.
Rechnerisch muss man ziemlich alt
werden, dass sich das für einen lohnt.
Was heißt „lohnt“. Wenn Du in Rente gehst, kannst Du froh sein, wenn Du so viel erhälst, dass Du behaglich leben kannst. Hier geht es um Versorgung, nicht um Rendite.
Und wo woll ich mein Geld am besten anlegen? Was sind die Alternativen.
Das ist eben die große Frgae, die die Repüorter mit Sicherheit nicht beantwortet haben. In den letzten 10 Jahren durften wir erleben, wie volatil Kapitalanlagen sind, meine Altersversorgung möchte ich daher nicht alein auf Kapitalanlagen aufbauen.
Neben der gesetzliche Rente solltest Du bei der Riesterrente bleiben. Ob Du einen guten Anbieter hast oder es bessere gibt, war nicht Deine Frage, aber das könntest Du einmal überprüfen.
Aber er hat völlig Recht! Wie diese Sendungen auch immer heißen: Monitor, Frontal21, usw., die müssen immer mit reißerischen Extrembeispielen die Leute bei der Stange halten, um Zuschauerquoten zu machen! Für die ganz große Mehrheit überhaupt nicht hilfreich!!
Gruß cooler
P.S. Man stelle sich vor: Die nehmen unter zig Gesellschaften die absolut teuersten, nehmen als Grundlage den GARANTIERTEN Rechnungszins!!(LOL) (ich sag immer „der Supergaufall“ dazu (kam praktisch noch nie vor) - schon 1 Jahr mit dem üblichen festgesetzten Zins zw. ca.4,5 und 5,6% und der Wert ist schon höher), vergessen auch Steuervorteile und erwähnen nicht, dass ein Riester-Fonds-Sparplan KEINEN GARANTIERTEN Zins hat und mitunter höhere Kosten als die günstigen Versicherer haben - Mann oh Mann!
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Guten Tag Nadine,
bitte entschuldigen Sie meine abgekürzte Wortwahl. Ich kann verstehen,
dass dadurch der Eindruck entstehen konnte, ich unterstellte Ihnen,
dass Sie zu wenig nachdenken.
Ein anderer Eindruck war erwünscht. Nämlich der, dass Häppchenbeiträge
in den Medien mit Inhalten, die zumindest fragwürdig sind, nicht
ein eigenes Urteil über ein Versicherungsprodukt ersetzen können.
Nachdem man sich zuvor der Mühe unterzogen hat, das Produkt verstehen zu wollen. Hat man das Produkt zuvor ohnehin nicht verstanden - aus Gründen, die hier nicht behandelt sein sollen - dann ist ein fünf- oder 21-Minuten-Beitrag im Fernsehen mit hektischen Bildchen, Schlagworten, Darstellungen, die an der Oberfläche herumkratzen und
Hintergrunderklärungen, die über ****-Zeitungsniveau kaum hinausreichen, schlicht ungeeignet, um so etwas wie Verständnis
auszulösen.
Das war immer schon so. Und mit dieser Feststellung habe ich das Rad nicht neu erfunden. Man muss sich das nur immer wieder klar machen.
Gruß
Günther
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Ja, stimme ich voll und ganz zu.
Die Medien sollen bei ihren Soap-Operas bleiben, übers Wetter lamentieren und die Nachrichten von gestern bringen.
Von Versicherungen haben die Autoren meist so viel Ahnung wie ein Bus vom Kegeln …
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zuerst einmal: ich kann echt verstehen, dass man nach so einem Beitrag sehr verunsichert ist. Allerdings kann ich nur meinen Vorgängern beipflichten: Die Aussagen bei Frontal sind zumindest zu hinterfragen.
Die Kosten eines Vertrages werden ab 2008 IMMER mit ausgewiesen, so dass sich jeder Kunde im Vorfeld über die Rentabilität Gedanken machen kann. Außerdem hat man die Verzinsung mit ausschließlich dem Rechnungszins angenommen - völlig utopisch. Vor allem, wenn man so jung mit Riester anfängt wie du z.B. in einen Fondsgebundenen Riester (Garantie wird über Garantiefonds gebildet) zu investieren, erreicht man eine deutlich höhere Rendite (Cost-Average-Effect). Darüber hinaus wurde bei Frontal davon ausgegangen, dass das komplette erwirtschaftete Kapital verrentet wird. Es gibt aber zu Beginn der Auszahlungsphase bei Riester die Möglichkeit 30% des Kapitals einmalig zu entnehmen, oder sogar bis 75% oder 100% um damit ein selbstgenutztes Wohneigentum zu entschulden. In all diesen Fällen rechnet sich Riester deutlich vor dem 97. Lebensjahr.
Es ist in deinem Alter schon schwierig genug, seine Rentenlücke zu schließen (wer weiß, ob wir später überhaupt noch was aus der gesetzlichen Rentenversicherung bekommen). Um das zu schaffen muss man schon jede staatliche Förderung mitnehmen und ein Riestervertrag ist eine super Möglichkeit, zumindest einen Teil der Rentenlücke zu schließen.
MFG Katharina Glaser
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