Riester Rente Debekke od. Deka?

Hallo zzusammen,

ich bräuchte mal meinungen, oder erfahrungen zur RiesterRente.

Ich habe mich bereits informiert und bin mir sicher, eine RiesterRente abschließen zu wollen. Jetzt ist meine große Frage noch wo? Welcher anbieter ist dafür geeignet? ich hatte bereits ein beratungsgespräch auf der Sparkasse zur DekaBonusRente und bei der Debekka für die RiesterRente.

Allerdings sind die Angebote nicht Transparent genug um herauszusehen, welches Angebot besser ist. Nun ist mir auch klar, dass es variable ist, je nach dem welche Wertentwicklung die nächsten Jahre sein wird. Aber man muss sich doch irgendwie entscheiden.

Was meinst ihr? habt ihr euch genauer mit diesem Thema beschäftigt?l Oder an was kann man sich orientieren?

Herzlichen Dank für eure Hilfe.

Alle Angebote sind i.d.R. intrasparent, unflexibel und
dementsprechend mit hohem Risiko:

  • Insolvenz der Versicherungsgesllschaft
  • Wertlosigkeit der Anlage durch Inflation
  • asymmetrische Risikoverteilung:
    der Verteter bekommt am Anfang die Provision für die
    gesamte Laufzeit; bzw. die Versicherungsgesellschaft
    erbebt am anfang einen großteil der Kosten;
    und der Kunde sitzt mit einem eventuell wertlos werdenden
    vertrag da.

der Verteter bekommt am Anfang die Provision für die gesamte Laufzeit; bzw.

… muß sie aber ganz oder teilweise zurückgeben, wenn der Vertrag innerhalb von 5 jahren gekündigt oder beitragsfrei gestellt wird.

Was meinst ihr? habt ihr euch genauer mit diesem Thema
beschäftigt?l Oder an was kann man sich orientieren?

Die Zeitschrift Finanztest macht ab und zu Vergleiche verschiedener Riesterverträge und -anbieter, und erzählen einem auch ein bisschen, welche Vorsorgeform für wen am geeignetsten ist (es gibt ja verschiedene Riesterformen wie Versicherung, Fondssparplan, Banksparplan, Bausparen, etc). Du könntest z.B. einen Blick in dieses Sonderheft werfen:
http://www.test.de/shop/buecher-spezialhefte/geldanl…
Die 16,90 Euro ist es wohl wert, wenn man den Zeitraum, über den man eine Altersvorsorge macht, bedenkt - und die Kosten, die man hat, wenn man es falsch macht.

Ich habe mich damals wegen meines nicht so hohen Alters und der höheren Flexibilität für einen Fondssparplan („DWS TopRente“) entschieden. Ich glaube, die Deka BonusRente wäre auch einer. Von der DeBeKa hört man, glaube ich, dass sie allgemein auch nicht zu den schlechtesten Lebensversicherern hört. Aber schau dich auf jeden Fall gründlich um und finde heraus, was du da unterschreibst :wink:.

Viel Glück,
Sebastian

Hi,

irgendwie komme ich mit Deiner Antwort nicht klar.
Was hat die Deka mit einer Versicherungsgesellschaft zu tun?
Was ist mit der Grantie auf Beiträge und Zulagen bei Riesterprodukten?
Hast Du die vergessen zu erwähnen?

Grüße

Uwe

Die Deka ist keine Versicherungsgesellschaft; aber
spätestesn in der Auszahlungsphase muss das ganze
in eine klassische Rentenversicherung umgewandelt werden.

Die abgegebenen garantien sind wertlos, weil im Falle
der Insolvenz der versicherungsgesellschaft keiner
verpflchtet ist , dafür aufzukommen.
Die Auffanggesellschaft protector ist auch mehr so
eine Werbegag, weil sie viel zu klein ist,
um bei größeren Schwierigkeiten einspringen zu können.
Es ist also im Prinzip eine verdummung der Leute.

DUUU verdummst die Leute hier! Wenn eine solide Versicherungsgesellschaft in Deutschland unsicher ist, dann ist alles wesentlich früher unsicher!
Wann und wie oft sind Versicherungsgesellschaften nach dem Kriege kaputt gegangen??
Was verfolgst du eigentlich für einen Zweck hier?

Gruß cooler

P.S: In einem gebe ich dir Recht - es gibt keine 100%ige Sicherheit.
In einem Monat ist völlig die Menschheit durch einen unentdeckten Asteroiden ausgerottet.
Bitte beachte aber hier in diesem Forum endlich mal die Relationen und bleibe seriös. Das ist doch kein Forum für Unbedarfte!

Die Deka ist keine Versicherungsgesellschaft; aber
spätestesn in der Auszahlungsphase muss das ganze
in eine klassische Rentenversicherung umgewandelt werden.

Nur für das Langlebigkeitsrisiko muss eine RV abgeschlossen werden - und zu versuchen, es selbst mit Kapital abzudecken, wäre wegen der schlechten Vorhersagbarkeit keine schlaue Idee, weil zu teuer. Es sei denn, man hat eh genug, um ein größeres Erbe zu hinterlassen.

Jedenfalls können die ersten ca. 20 Jahre des Ruhestands (bis 85?, zumindest bei der DWS) bei einem Fondsriester über einen Auszahlplan abgedeckt werden.

Viele Grüße,
Sebastian