Hamburg-Mannheimer ?
Hallo,
hilft denn dieses Forum gar nicht?
Ein Bericht zu den Praktiken einzelner Unternehmen:
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Branchendienst/Lebensversicherer senken Überschusszins nur wenig
Köln (vwd) - Die deutschen Lebensversicherer werden die Überschussbeteiligung für 2004 nach Beobachtungen des map-reports aus Vertriebsgründen offenbar weniger kürzen als erwartet. Wie der in Artlenburg erscheinende Branchendienst in seiner jüngsten Ausgabe schreibt, sinkt die Verzinsung des Sparanteils auf Basis von 60 bisher vorliegenden Unternehmensdaten auf 4,42%. Bei vollständiger Marktbetrachtung der rund 120 Gesellschaften könnte der Zins auf etwa 4,35 (4,77)% fallen, da noch Unternehmen nicht einbezogen wurden, von denen eine unterdurchschnittliche Deklaration erwartet wird.
Vor dem Hintergrund der angekündigten Abschaffung der Steuerfreiheit von Auszahlungen der kapitalbildenden Lebensversicherung zum Jahresende 2004 „putze“ sich die Branche „fein heraus“, weil sie auf einen ähnlichen Vertriebserfolg wie 1999 hoffe, als dieses Steuerprivileg bereits zur Diskussion stand, wie der map-report erläuterte. Besonders den Neukunden des Jahres 2004 würden vergleichsweise hohe Renditen versprochen, obwohl diese Kunden wegen der im ersten Vertragsjahr hohen Abschlusskosten gar kein positives zu verzinsendes Guthaben hätten und somit gar nicht vom Renditeversprechen profitierten.
So erhielten die Neukunden der Victoria 3,42%, während Kunden, die ihre Verträge zwischen 2000 und 2003 geschlossen hätten, nur 3,30% gewährt werde. Ähnliches praktizierten auch die Aachener und Münchener Leben, die Alte Leipziger, die Hamburg-Mannheimer und die Öffentliche Oldenburg, kritisiert der Report. Den höchsten Überschuss für 2004 habe die zum Gothaer-Konzern gehörende Asstel, die für drei Kundengruppen 6,0% und für die Neukunden der Jahre 2000 bis 2003 immerhin 6,25% ausgelobt habe, gefolgt von der Europa Lebensversicherung. Im Vergleich der letzten 10 Jahr führen nach Berechnungen des map-reports die Debeka (7,27%), neue leben (7,16%) und Neue Bayerische Beamten (7,15%).
+++ Monika Lier
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