Riester-Rente sinnvoll?

Hallo,

ich bin gerade in meiner Ausbildung und wohne auch noch bei meinen Eltern. Die wollen aber, dass ich bald ausziehe und so…
Außerdem muss ich mich jetzt, wo ich selbst verdiene, mal um Rente kümmern.

Ich habe mit einem Versicherungsmann telefoniert, der auch in den nächsten Tagen vorbeikommen wird. Der sagt, dass eine RIESTER-Rente wohl eine ganz feine Sache ist wg. staatlicher Förderung und so. Ich habe aber auch schon von ein paar Leuten gehört, dass ich kein Riester machen soll, sondern lieber das Geld in einem Fond anlegen.

Könnt Ihr mir sagen, was dafür spricht und was dagegen?
Ist Riester sinnvoll?

scholli

Ich habe aber auch schon von ein paar Leuten gehört, dass ich kein Riester machen soll, sondern lieber das Geld in einem Fond anlegen.

Riesterförderung direkt auf Fonds geht auch, nämlich in einem Riester-geförderten Fondssparplan. Die Chancen stehen allerdings gut, dass der Versicherungsmensch Dir keinen anbietet, sondern nur Riesterversicherungen. Frag ihn aber ruhig mal! Evtl. hat er einen im Angebot. Wenn nicht, wird er Dir vermutlich vor allem die Nachteile gegenüber Versicherungen erklären, die Vorteile musst Du dann selber googeln :smile:.

Könnt Ihr mir sagen, was dafür spricht und was dagegen?
Ist Riester sinnvoll?

Im Prinzip schon. Gerade, wenn man jung einzahlt und nicht viel verdient, ist die Förderquote sehr hoch. Wenn bei Dir keine finanziellen Engpässe zu befürchten sind, mach es ruhig. Aber wenn du gerade ausziehst, warte vielleicht erst mal ab, wie es finanziell wird. Einzahlungen in einem Riester-Fondssparplan kann man aber auch jederzeit ändern oder aussetzen. Weiß nicht, wie es bei einer Versicherung ist. (Evtl. hat man da für Einzahlungen, die man dann doch nicht tätigt, trotzdem Provision gezahlt.)

Viele Grüße
Sebastian

Hallo

ist Riester sinnvoll?

Im Prinzip schon. Gerade, wenn man jung einzahlt und nicht viel verdient, ist die Förderquote sehr hoch.

Genau.
Aber auch genau nur den Betrag sparen, der gefördert wird! Mehr über Riester anzulegen, lohnt sich meines Wissens nicht so unbedingt.

Aber so richtig weiß natürlich niemand, was mit den Renten sein wird, wenn Du mal in dem Alter sein wirst.

Viele Grüße
Simsy

Hallo,

sicherlich sollte man erwähnen, das die meisten Fonds ca. 20% Minus-„Rendite“ aufweisen. Es gibt auch sichere, konservative Altersvorsorge - z.B. Riesterrenten bei Versicherungen.

Zum Einlesen einige Artikel für Anleger, die eine Megaperformance nach unten leid sind.

Der Testsieger "Uniprofitrente hat seit Auflegung 4,5& „Rendite“ seit Auflegung. Ist das jetzt eher viel oder eher wenig ?

http://privatkunden.union-investment.de/-snm-0000565…

Die aktuelle Finanztest berichtet gerade über die langen Gesichter der Uniprofirente-„Anleger“.

Kaufen, lesen, informieren und googlen hilft die Rendite zu steigern.

Gruß

Detlev

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo

ist Riester sinnvoll?

Im Prinzip schon. Gerade, wenn man jung einzahlt und nicht viel verdient, ist die Förderquote sehr hoch.

Genau.
Aber auch genau nur den Betrag sparen, der gefördert wird!
Mehr über Riester anzulegen, lohnt sich meines Wissens nicht
so unbedingt.

Aber so richtig weiß natürlich niemand, was mit den Renten
sein wird, wenn Du mal in dem Alter sein wirst.

Viele Grüße
Simsy

Hallo,

meinem Vorredner kann ich eigentlich nur zustimmen, mehr als den tatsächlich geförderte Betrag anzulegen, besser gesagt zu sparen, bringt in diesem Fall herzlichst wenig. Wenn du festestellst das du noch Luft hast etwas zu sparen, insbesondere im Bezug auf den baldigen auszug, eignen sich andere Dinge mehr als die Riester mit nicht geförderten Beträgen zu füllen.
Zu bedenken ist weiterhin das die Riester bei einer Gehaltserhöhung (was ja jährlich in der Ausbildung der Fall ist) nach oben angepasst werden muss um die höchste Förderung zu bekommen.
Weiterhin sollte man bei der Planung seiner Altersvorsorge die Inflation zum teil mit ein kalkulieren.

Hallo,

sicherlich sollte man erwähnen, das die meisten Fonds ca. 20%
Minus-„Rendite“ aufweisen. Es gibt auch sichere, konservative
Altersvorsorge - z.B. Riesterrenten bei Versicherungen.

Zum Einlesen einige Artikel für Anleger, die eine
Megaperformance nach unten leid sind.

Der Testsieger "Uniprofitrente hat seit Auflegung 4,5&
„Rendite“ seit Auflegung. Ist das jetzt eher viel oder eher
wenig ?

http://privatkunden.union-investment.de/-snm-0000565…

Die aktuelle Finanztest berichtet gerade über die langen
Gesichter der Uniprofirente-„Anleger“.

Kaufen, lesen, informieren und googlen hilft die Rendite zu
steigern.

Gruß

Detlev

Ich habe aber auch schon von ein paar Leuten gehört, dass ich kein Riester machen soll, sondern lieber das Geld in einem Fond anlegen.

Riesterförderung direkt auf Fonds geht auch, nämlich in einem
Riester-geförderten Fondssparplan. Die Chancen stehen
allerdings gut, dass der Versicherungsmensch Dir keinen
anbietet, sondern nur Riesterversicherungen. Frag ihn aber
ruhig mal! Evtl. hat er einen im Angebot. Wenn nicht, wird er
Dir vermutlich vor allem die Nachteile gegenüber
Versicherungen erklären, die Vorteile musst Du dann selber
googeln :smile:.

Könnt Ihr mir sagen, was dafür spricht und was dagegen?
Ist Riester sinnvoll?

Im Prinzip schon. Gerade, wenn man jung einzahlt und nicht
viel verdient, ist die Förderquote sehr hoch. Wenn bei Dir
keine finanziellen Engpässe zu befürchten sind, mach es ruhig.
Aber wenn du gerade ausziehst, warte vielleicht erst mal ab,
wie es finanziell wird. Einzahlungen in einem
Riester-Fondssparplan kann man aber auch jederzeit ändern oder
aussetzen. Weiß nicht, wie es bei einer Versicherung ist.
(Evtl. hat man da für Einzahlungen, die man dann doch nicht
tätigt, trotzdem Provision gezahlt.)

Viele Grüße
Sebastian

Diese Ergebnisse wären mir neu, von wann ist denn der Stand?
Meines wissens nach ist die DWS in der hinsicht Union Investment noch vorraus, wenn auch nicht extrem viel.
Nachzulesen ist die im Focus Money, hier der Kink zum Bericht bzgl Riester Fondssparpläne:

http://www.focus.de/finanzen/boerse/fonds/riester-fo…

Ansonsten, erstmal abwarten bis du ausgezogen bist und weist was da alles an Kosten auf dich zukommt. So kannst du dann am besten entscheiden ob bzw was du machen willst/kannst.

Weiterhin ist Riester eigentlich für jeden Pflicht, es schließt ja eigentlich nur die Rentenlücke die 2001 schließen.

MfG
Sly

Hallo Scholli,

die Riesterrente ist für jeden sinnvol - aber da wiederhol ich mich.

Wenn es nur Zulageförderung gäbe, wärest du gut beraten es beim Mindesteigenbeitrag zu belassen - bei einem Auszubildenden schätze ich da mal auf 5 Euro im Monat.

Wenn noch Luft nach oben ist, nutz es für den Steuervorteil - sofern du überhaupt Steuern zahlst.

Was die Rendite angeht, schau nur auf die Garantien - du wirst erstaunt sien, was auch eine Rentenversicherung zu leisten im Stande ist. Weil auch Fondssparpläne den Auflagen einer Riesterrente unterliegen, wird auch hier nur mit Wasser gekocht.

Vergleiche zwei drei Produkte - letzten Ende kannst du den Anbieter in der Laufzeit auch wechseln.

Gruß

Poseidon

Hallo,

Ich habe mit einem Versicherungsmann telefoniert, der auch in
den nächsten Tagen vorbeikommen wird. Der sagt, dass eine
RIESTER-Rente wohl eine ganz feine Sache ist wg. staatlicher
Förderung und so.

Altersvorsorge mit staatlicher Förderung (also Rieser oder Rürup) ist sicher eine gute Sache. Du solltest aber überlegen, nicht mit irgendeinem Versicherungsmann zu reden, der dir ein Produkt seiner Firma verkaufen will, sondern mit einem Vermögensberater, der firmenunabhängig ist. Da gibt es einige Organisationen.

Cheers, Felix

Hallo

… sondern mit einem
Vermögensberater, der firmenunabhängig ist. Da gibt es einige
Organisationen.

Mir persönlich fallen da nur sehr wenig gute Organistionen ein. Gerade in Verbindung mit dem Wort „Vermögensberater“ tue ich mich mit der Unabhängigkeit sehr schwer. Weiter Aspekt, passen Sie auf, wenn jemand nebenberuflich in diesem Bereich tätig ist. Zu einem Hobby-Arzt geht man auch eher selten.

Insbesondere die Organisationen, an die ich da denke, gehören zu den etwas dunkleren Schafen der Branche, deren Kunden hier sehr oft ihre Probleme schildern!

Gruß
CM

Hallo Felix,

Altersvorsorge mit staatlicher Förderung (also Rieser oder
Rürup) ist sicher eine gute Sache. Du solltest aber überlegen,
nicht mit irgendeinem Versicherungsmann zu reden, der dir ein
Produkt seiner Firma verkaufen will, sondern mit einem
Vermögensberater, der firmenunabhängig ist. Da gibt es einige
Organisationen.

Cheers, Felix

da möchte ich mal ein Veto einlegen - die Damen und Herren Vermögensberater sind so wenig unabhängig wie der einfache Einfirmenvertreter - einigen wir uns auf Fachmann seines Vertrauens !

Gruß

Poseidon

.

Hocherfreutes Danke

Hi,

die Riesterrente ist für jeden sinnvol - aber da wiederhol ich
mich.

nö. Wenn ich jetzt schon weiss, dass ich im Alter imAusland bleiben will, dann ist Riester sinnlos.

Gruss,
Herb

Herb, vergib mir - wenn du weißt, daß du von deinem Vertragsrecht auf Ableben Gebrauch machen wirst wohl auch.

Denkst du, der 15 oder 16jährige weiß das heute schon und denkst du, daß sich bis dahin die Regularien geändert haben könnten ?

Nur mal so eingeworfen.

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Hallo,

sicherlich sollte man erwähnen, das die meisten Fonds ca. 20%
Minus-„Rendite“ aufweisen.

in welchem Zeitraum?

Es gibt auch sichere, konservative
Altersvorsorge - z.B. Riesterrenten bei Versicherungen.

Du meinst also Firmen, die nach Abzug von hohen Kosten den verbleibenden Betrag intransparent irgendwo anlegen und wo Du hoffst, daß Du hinterher etwas herausbekommst, was Deine Einzahlungen übersteigt (die bei allen Riestervarinaten sicher sind)? Warum sollte ich einen Sparvertrag mehr als nur unbedingt notwendig mit einer Versicherung kombinieren. Kannst Du das erklären?

Der Testsieger "Uniprofitrente hat seit Auflegung 4,5&
„Rendite“ seit Auflegung. Ist das jetzt eher viel oder eher
wenig ?

Seit wann gibt es die UniProfiRente?

Die aktuelle Finanztest berichtet gerade über die langen
Gesichter der Uniprofirente-„Anleger“.

Wenn Leute nicht in der Lage sind ihre Verträge zu verstehen, kann ihnen auch die Stiftung Warentest nicht mehr helfen.

Benni

Lieber Benni,

Riester ist nunmal grundsätzlich eine Rente weil sie das biometrische Risiko der Langlebigkeit abdeckt.

Das ist bei allen Anlagen zu Riester so - deshalb sichern sich die Fondsgesellschaften auch über Versicherungsgesellschaften vor diesem Risiko ab. Weil sie es selbst nicht können.

Gruß

Poseidon

Hallo,

Riester ist nunmal grundsätzlich eine Rente weil sie das
biometrische Risiko der Langlebigkeit abdeckt.

Ja, das hat hier auch niemand bestritten.

Das ist bei allen Anlagen zu Riester so

Richtig.

  • deshalb sichern sich
    die Fondsgesellschaften auch über Versicherungsgesellschaften
    vor diesem Risiko ab.

Nicht während der Ansparphase. Da sichert keine Versicherungsgesellschaft etwas ab.

Weil sie es selbst nicht können.

Während der Ansparphase sichern die Fondsgesellschaften das eingezahlte Kapital ggf. durch Umschichtungen in sichere Anlagen ab. Dabei geschieht die Umschichtung unter Beachtung der gesetzlich vorgeschriebenen Kapitalgarantie je nach Alter und tatsächlicher wie erwarteter Börsensituation.

Bei Fälligkeit des Vertrages wird das angesammelte Kapital, ggf. nach Abzug des Entnahmebetrages, in eine Rentenversicherung eingezahlt und daraus lebenslang eine Rente gezahlt.

Eine Versicherung ist also immer im Spiel. Klar. Nur es ist ein großer Unterschied, ob ich mein Leben lang kosten- und damit renditegünstig beispielsweise in einen Aktienfonds mein Geld anspare oder aber ob da eine Versicherung ebenfalls 40 oder mehr Jahre jedes Jahr so richtig bei den Gebühren und Kosten zulangt und von meinen Prämien nur weitaus weniger zur Ansparung bringt. In beiden Fällen muß die Endsumme später dann verrentet werden. Im ersten Beispiel werde ich nur mit großer Wahrscheinlichkeit weitaus mehr zu verrenten haben.

Benni

Hallo,

Riester ist nunmal grundsätzlich eine Rente weil sie das
biometrische Risiko der Langlebigkeit abdeckt.

Ja, das hat hier auch niemand bestritten.

Das ist bei allen Anlagen zu Riester so

Richtig.

  • deshalb sichern sich
    die Fondsgesellschaften auch über Versicherungsgesellschaften
    vor diesem Risiko ab.

Nicht während der Ansparphase. Da sichert keine
Versicherungsgesellschaft etwas ab.

Weil sie es selbst nicht können.

Während der Ansparphase sichern die Fondsgesellschaften das
eingezahlte Kapital ggf. durch Umschichtungen in sichere
Anlagen ab. Dabei geschieht die Umschichtung unter Beachtung
der gesetzlich vorgeschriebenen Kapitalgarantie je nach Alter
und tatsächlicher wie erwarteter Börsensituation.

Bei Fälligkeit des Vertrages wird das angesammelte Kapital,
ggf. nach Abzug des Entnahmebetrages, in eine
Rentenversicherung eingezahlt und daraus lebenslang eine Rente
gezahlt.

Eine Versicherung ist also immer im Spiel. Klar. Nur es ist
ein großer Unterschied, ob ich mein Leben lang kosten- und
damit renditegünstig beispielsweise in einen Aktienfonds mein
Geld anspare oder aber ob da eine Versicherung ebenfalls 40
oder mehr Jahre jedes Jahr so richtig bei den Gebühren und
Kosten zulangt und von meinen Prämien nur weitaus weniger zur
Ansparung bringt.

Hallo,
es gibt riesige Kostenunterschiede - schere bitte nicht alles und alle
über einen Kamm!

In beiden Fällen muß die Endsumme später

dann verrentet werden. Im ersten Beispiel werde ich nur mit
großer Wahrscheinlichkeit weitaus mehr zu verrenten haben.

Oder wesentlich weniger, je nach späterer aktueller Börsenlage!
Ist dir nicht bekannt, dass es gute aber auch miese Fonds gibt, egal wie lang die Laufzeit ist!?
Vor kurzem habe ich erst wieder eine Liste der in 2008 aufgelösten Fonds bekommen - eine unglaubliche Anzahl (und alle mit den besten Vorsätzen zu einem Zeitpunkt X begonnen!)!

Hast du eigentlich schon jemals einen Fonds zur Altersversorgung nach langer Laufzeit erleben dürfen? Ich vermute, du beziehst deine Erkenntnisse, in dem du im Nachhinein nur die GUTEN registrierst, die SCHLECHTEN aber verdrängst!

Gruß cooler

Hallo,

Oder wesentlich weniger, je nach späterer aktueller
Börsenlage!

Sicher. Je länger die Ansparphase desto wahrscheinlicher eine gute Rendite.

Ist dir nicht bekannt, dass es gute aber auch miese Fonds
gibt, egal wie lang die Laufzeit ist!?

Deshalb sollte man sich das Produkt auch gut ansehen und dann informiert auswählen. Bei Fonds kann ich mich vor dem Vertragsabschluß zumindest über die Grundsätze der jeweiligen Anlagepolitik informieren, bei Versicherungen geht das nicht.

Vor kurzem habe ich erst wieder eine Liste der in 2008
aufgelösten Fonds bekommen - eine unglaubliche Anzahl (und
alle mit den besten Vorsätzen zu einem Zeitpunkt X begonnen!)!

Wobei Fondsauflösungen viele Gründe haben: Manche Fonds sind einfach zu klein und die Anbieter verdienen nicht genug damit. Die Rendite kann dennoch durchaus stimmen. Viel häufiger werden Fonds aber aufgrund von Produktkonsolidierungen aufgelöst, weil dann oft die Anbieter einfach ihre Produktpalette straffen und aufräumen. Und da Fonds Sondervermögen darstellen, dem Anbieter das dort befindliche Vermögen also nicht gehört (anders als bei Versicherungen), verliert der Kunde erst mal nichts. Er kann sein Geld plus Rendite oder minus Verlust in andere Anlageprodukte investieren.

Hast du eigentlich schon jemals einen Fonds zur
Altersversorgung nach langer Laufzeit erleben dürfen? Ich
vermute, du beziehst deine Erkenntnisse, in dem du im
Nachhinein nur die GUTEN registrierst, die SCHLECHTEN aber
verdrängst!

Ich muß einen Fonds nicht „erleben“. Es gibt genügend Statistiken, die jedermann zugänglich sind. Um beim Marktführer Union Investment zu bleiben: Dessen UniGlobal besteht seit vielen Jahrzehnten. Jeder kann sich die Renditeentwicklung ansehen und nachprüfen. Dasselbe gilt für andere Anbieter, die bei Riesterfondssparplänen ja zumeist auf ihre Topfonds setzen, die zumeist schon länger auf dem Markt sind. Bei neuen Fonds kann man den Anlageerfolg nur schwer abschätzen. Aber anders als bei Versicherungsprodukten gibt es zumindest einen Verkaufsprospekt, der die Grundsätze der Anlagepolitik beschreibt. Aber ich würde mein sicher nicht in einen neuen Fonds anlegen, von dem ich noch nichts weiß.

Leider gibt es bei Riesterfondssparplänen meines Wissens noch keine Anbieter, die auf Indexfonds setzen. Da hätte man dann den Faktor Mensch ausgeschaltet. Aber vielleicht kommt das ja noch.

Benni

Hallo zusammen,

erstmal schönen Dank für die vielen Antworten!!! Zusammenfassend könnt ihr mir glaube ich (fast) alle zu Riester raten… mir war es wichtig, das vorher abschätzen zu können.

Zum Thema Beratung: mich kommt ein Berater von AWD besuchen, der mit mir schon ziemlich lange am Telefon geredet hat. Wir werden noch ein paar andere Themen besprechen. Ich freue mich schon drauf, dass er mir ein paar Anbieter vorstellt!!! Ich habe nämlich keine Lust, zu EINER Bank zu gehen und nur EIN Angebot zu bekommen. Wegen der Unabhängigkeit wird über AWD ja immer gelästert, aber zumindest arbeiten sie mit ein paar Anbietern zusammen, ist also schon mal unabhängiger… und auf provisionsbasis arbeiten andere Vertreter (z.B. von Banken) auch!

Naja, wir werden sehen und ich werde erzählen, wies war!

scholli