Wann und für wen ist ein Einstieg sinnvoll?
Gibt es eine ‚Kurzbeschreibung‘ um was es da eigentlich geht und welche Alternativen es gibt?
Vielen Dank!
Grüße
Caro
Wann und für wen ist ein Einstieg sinnvoll?
Gibt es eine ‚Kurzbeschreibung‘ um was es da eigentlich geht und welche Alternativen es gibt?
Vielen Dank!
Grüße
Caro
Hallo Caro,
Wann und für wen ist ein Einstieg sinnvoll?
Meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist diese Form besonders für die interessant, die ein mittleres Familieneinkommen haben und (viele) Kinder. Es geht darum, dass du einen Betrag in eine förderfähige Sparform einzahlen musst, der von deinem Brutto abhängt.
Besp. du verdienst 20.000 € brutto, so musst du für die maximale Förderung 1% deines Bruttos in diese Sparform einzahlen. In dem Beispiel also 200 € im Jahr (!!).
Hast du ein Kind, so erhältst du je Kind eine Zulage von 46 €.
Hast du bspw. 2 Kinder, so bekommst du: 2* 46 € = 92 € und musst selber noch 108 € einzahlen, um den Gesamtbetrag zu erreichen.
Bis zum Jahr 2008 steigert sich der Zuschuss für Kinder alle 2 Jahre um 46 € und der Prozentsatz vom Brutto um 1%-Punkt.
Wenn du viel verdienst, wirst du auch viel einzahlen müssen, denn zahlst du nicht diesen Mindestsatz ein, so bekommst du nur eine anteilige Förderung.
Gibt es eine ‚Kurzbeschreibung‘ um was es da eigentlich geht
und welche Alternativen es gibt?
Es gibt die Möglichkeit von Bank-, Versicherungs- und Fondprodukten.
Die Kostenstruktur muss dir vor Vertragsabschluss bekanntgegeben werden und du kannst jederzeit (mit ggf. anfallenden Kosten) den Anbieter während der Laufzeit wechseln. Die Laufzeit ist bis zum 65 vorgeschrieben und beinhaltet kein Kapitalwahlrecht. Das bedeutet, dass das Kapital am Ende nur in Form einer Rentenzahlung ausgezahlt werden darf.
Die Rendite dürfte hierbei geringer ausfallen, als bei einer sonstigen Sparform ohne riesterfähigem Konzept.
Ein weiteres Schmankerl könnte sein, dass ein Extra-Sonderausgabenabzug möglich ist. Ein Nachteil wiederum, dass eine nachgelagerte Besteuerung stattfindet.
Zu beachten sind auch Sockelbeträge, die mindestens in Eigenleistung erbracht werden müssen, denn sonst bräuchte in dem obigen Beispiel bei 5 Kindern nichts mehr gezahlt werden.
Die Förderquote ( Zulagen im Verhältnis zur zu erbringenden Gesamtleistung) kann zwischen 9,5 % und 65% etwa liegen, was eben vom Verdienst, Familienstatus und Anzahl der Kinder abhängig ist.
Gruß
Marco
hallo Carolin,
weiter unten findest Du eine Entscheidungsgrafik
grüße
Raimund
Hallo Caro,
mit der Riester Rente kannst Du die fehlenden 3 Prozent Rente im Alter füllen. D.h. statt 70% gibt es nur noch 67% und das soll die Riester Rente abdecken. Damit sollst Du zusätzlich sparen um später unterm Strich das selbe zu haben! Dabei mußt Du aber bedenken, dass das Geld dann auch noch mal versteuert wird…
Ich neige dazu es nicht zu machen und statt dessen gleich langfristig z.B. in einen Aktienfonds zu sparen um mehr als nur die 3% abzudecken und bin nicht bis 65 daran gebunden.
Andy
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