Hallo zusammen,
ich spiele mit dem Gedanken, eine Riester-Rente abzuschliessen. Problem ist allerdings, dass, wenn alles nach Plan verlaeuft, ich ab 2009 in ein Versorgungswerk einzahle und nicht mehr in die GRV. Daher waere ich auch nur fuer drei Jahre zulagenberchtigt.
Ich habe zwar die Moeglichkeit, dann meine Beitraege fuer die Riester-Rente auf 60 Euro pro Jahr herunterzufahren, aber wenn ich dann jaehrliche Depotgebuehren von bspw. 20 Euro habe, macht das ja die Rendite kaputt. Oder wie seht ihr das bzw. wisst ihr, wo ich evtl. keine Depotgebuerhen zahlen muss? Fuer den Fall, dass ich eine Riesterrente auf fondsbasierter RV absschliessen wuerde, wuerden ja wahrscheinlich die Gebuehren fuer den Abschluss die „sicheren“ Zulagen der ersten Jahre auffressen…
Wuerde an sich die Zulagen gerne „mitnehmen“ da ich sie fuer dieses Jahr mit einem sehr geringen Beitrag bekommen wuerde und es nicht ganz sicher ist, dass ich ab 2009 in ein Versorgungswerk einzhalne darf…
Oder ist ein Abschluss unter diesen Bedingungen doch nicht sinnvoll?
Wisst Ihr eine Loesung fuer mein Problem?
Vielen Dank,
Melli
Hallo zusammen,
ich spiele mit dem Gedanken, eine Riester-Rente
abzuschliessen. Problem ist allerdings, dass, wenn alles nach
Plan verlaeuft, ich ab 2009 in ein Versorgungswerk einzahle
und nicht mehr in die GRV. Daher waere ich auch nur fuer drei
Jahre zulagenberchtigt.
Bis hierher hätte ich mit einem definitiven NEIN geantwortet.
Ich habe zwar die Moeglichkeit, dann meine Beitraege fuer die
Riester-Rente auf 60 Euro pro Jahr herunterzufahren
gute Idee. Mindesteigenbeitrag und Förderung abzocken! Warum nicht?
aber wenn ich dann jaehrliche Depotgebuehren von bspw. 20 Euro habe,
macht das ja die Rendite kaputt.
Naja, bei Zulagen in Höhe von >>100 Euro ist die Rendite doch immer noch ordentlich!
Fuer den Fall, dass ich eine Riesterrente auf fondsbasierter RV
absschliessen wuerde, wuerden ja wahrscheinlich die Gebuehren
fuer den Abschluss die „sicheren“ Zulagen der ersten Jahre
auffressen…
Die Abschlussgebühren und/oder Kosten sind eher ähnlich, egal ob Banksparplan oder Fonds-RV oder Kapital-RV. Wenn aber derart hohe Depotkosten drohen, wäre die Effektiv-Rendite bei Fonds-RV vermutlich(!) am höchsten.
Wuerde an sich die Zulagen gerne „mitnehmen“ da ich sie fuer
dieses Jahr mit einem sehr geringen Beitrag bekommen wuerde
und es nicht ganz sicher ist, dass ich ab 2009 in ein
Versorgungswerk einzhalne darf…
Oder ist ein Abschluss unter diesen Bedingungen doch nicht
sinnvoll?
Wisst Ihr eine Loesung fuer mein Problem?
Vielen Dank,
Melli
Fazit:
Wenn du ab 2009 noch zulagenberechtigt sein solltest: JA!
Wenn nicht: NEIN!
Für 3 Jahre Förderung oder schlapp 400 Euro sich einen derart unflexiblen Vertrag ans Bein zu binden, halte ich nur für bedingt sinnvoll.
Frank Wilke
Guten Tag Melli,
auch wenn die Förderung in drei Jahren endet, empfehle ich Ihnen, den Vertrag abzuschließen und danach mit einem Mindesteigenbeitrag weiter laufen zu lassen. Der geringe Beitrag wird Sie vermutlich nicht schmerzen und ist vernachlässigbar. Wichtig ist jedoch, dass - auch und gerade bei Riester - eine insgesamt lange Laufzeit erreicht wird.
Wegen dem Zinseszinseffekt. Wenn Sie jetzt als junger Mensch in drei Jahren in einen freien Kammerberuf wechseln, heißt das noch lange nicht, dass Sie über Jahrzehnte dort verbleiben. Gerade die junge Generation sollte viel von dem in die Lebensplanung miteinbeziehen, was noch vor Jahren als undenkbar galt. Kurz: Wenn Sie nach Jahren
als Beamter oder Angestellter wieder zulagenberechtigt sein sollten,
machen Sie munter da weiter, wo Sie aufgehört haben.
Im übrigen: Laufzeit- bzw. Verwaltungskosten hin oder her - bei
Riester bekommen Sie am Ende immer das heraus, was Sie eingezahlt haben. Auch beim Mindesteigenbeitrag über viele Jahre hinweg.
Wie die Kosten bedeckt werden, ist Sache des Versicherers. Zu dem
Zweck wurde der Tarif kalkuliert.
Gruß
Günther
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