Hallo,
ich hätte gerne einen Rat zu folgenden Fall.
Da ich schon seit einiger Zeit meine Finanzen von einem unabhängigen Beratern überprüfen lassen wollte, kam mir der Anruf eines entsprechenden Finanzberaters gerade recht.
Doch nun bin so durchgerüttelt, da mir dieser eine weit zu hohe Beitragslast vorgerechnet hat.
Ich habe derzeit eine Riester-Versicherung bei der Heidelberger Lebensversicherung.
Ich zahle einen Beitragssatz von 131 Euro pro Monat, habe aber bei weitem nicht die bisher eingezahlte Summe als angespartes Guthaben.
Ich habe jetzt folgenden Zusatz im Kontoauszug gesehen „Bitte berücksichtigen Sie, dass nur in den ersten 10 Jahren pro Beitragsstufe mindestens zwischen 70 und 75% der daür aufgewendeten Beiträge investiert werden.
Nach Abschluss dieses Zeitraumes liegt der Investitionssatz zwischen 91 und 96%.“
Heißt das, dass die 25-30% des Beitrages in den ersten Zehn Jahren für mich futsch sind?
Der neue Berater hat mir eine Riesterversicherung von Volkswohl Bund empfohlen.
Dies ist eine Rentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung nach dem AVmG.
Der Tarif ist: / ASR.
Was bedeutet dass?
Jetzt sind hier die Beiträge geringer und die garantierte Monatsrente höher. Allerdings glaube ich, dass 145,03 Euro später auch nicht ausreichend sind.
Ist das wirklich die zu erwartende Rente oder muß ich noch irgendwo weiter in dem Angebot suchen. Es steht da noch „Die Überchüsse werden in der Aufschubzeit verzinslich angesammelt.“
Mir wurden von Ihm noch einige Versicherungssachen mehr und auch die Hausfinanzierung aufs schärfste bemängelt und zum Teil meinem bisherigen Berater sogar Betrug unterstellen würde.
Weshalb ich nun, wie schon erwähnt, richtig durchgewühlt bin.
Kann mir jemand einen Tipp zu dem obigen Fall geben? Auch was man von solchen Unabhängigen Finanzberatern halten soll?
Gruß
Wilfried