Hallo!
Ich habe schon lange nach einer Antwort auf meine Frage gesucht, kann
aber nirgendow eine Antwort finden, deswegen versuche ich es jetzt hier:
Wenn jemand seinen Riester-Vertrag vor Rentenbeginn zu 100 Prozent in die Finanzierung einer selbst genutzten Wohnimmobilie steckt, läuft der Vertrag danach einfach weiter oder ist er damit beendet? Und wenn er weiterläuft: Was passiert, wenn dann einfach nichts mehr eingezahlt wird und dadurch auch die Förderung wegfällt? Bekommt der Sparer dann eine Riester-Rente i.H.v. 0 Euro?!
Vielen Dank!
Gruß,
Maria
Hallo,
das ist aber eine komische Frage.
Wenn in den Riester-Vertrag dann keine Beiträge mehr fließen, läuft er natürlich auch nicht mehr weiter. Das bedeutet dann eine Rente von 0€, wenn man es so sehen möchte…
Gruß
Granini
Hallo!
Naja, so komisch ist das gar nicht. Es ist im Prinzip aber ja auch egal, ob der Vertrag beendet wird oder weiterläuft und nichts mehr eingezahlt wird.
Ich hatte es deshalb gefragt, weil eine Investitionsrechnung für einen Beispielfall (kinderlos) nach der Barwertmethode mir gezeigt hat, dass so ein Riester-Vertrag totaler Blödsinn ist. Jedenfalls wenn man die garantierte Rente als Auszahlung zugrunde legt. Wenn also jemand vorhat, 100 Jahre alt zu werden, bitteschön. Für alle anderen risikoaversen Sparer gilt aber meiner Meinung nach: Tages-/Festgeldkonto.
Gruß,
Maria
Naja, so komisch ist das gar nicht. Es ist im Prinzip aber ja
auch egal, ob der Vertrag beendet wird oder weiterläuft und
nichts mehr eingezahlt wird.
Es ist insofern nicht egal, da ja meist feste Kosten pro Jahr anfallen, aber man wird ja so schlau sein, seinen alten Riester-Vertrag zu kündigen, wenn man nix mehr einzahlen will… bzw. ich nehme an die Gesellschaft macht das dann sogar automatisch.
Ich hatte es deshalb gefragt, weil eine Investitionsrechnung
für einen Beispielfall (kinderlos) nach der Barwertmethode mir
gezeigt hat, dass so ein Riester-Vertrag totaler Blödsinn ist.
Jedenfalls wenn man die garantierte Rente als Auszahlung
zugrunde legt. Wenn also jemand vorhat, 100 Jahre alt zu
werden, bitteschön. Für alle anderen risikoaversen Sparer gilt
aber meiner Meinung nach: Tages-/Festgeldkonto.
Aha, hört sich ja sehr „professionell“ an, entbehrt leider in der Allgemeinheit jeder Grundlage.
Aber macht ja nix, Schulden zu reduzieren sollte sowieso Vorrang gegenüber anderen Anlagen haben, insofern zumindest hast du Recht.
Es ist insofern nicht egal, da ja meist feste Kosten pro Jahr
anfallen, aber man wird ja so schlau sein, seinen alten
Riester-Vertrag zu kündigen, wenn man nix mehr einzahlen
will… bzw. ich nehme an die Gesellschaft macht das dann
sogar automatisch.
Eben das wollte ich wissen. Nur: die Kündigung hat im Normalfall (ohne vorherige Nutzung zum Immobilienerwerb) ja die Rückzahlung aller Zulagen und Steuervergünstigungen zur Folge.
Aha, hört sich ja sehr „professionell“ an, entbehrt leider in
der Allgemeinheit jeder Grundlage.
Was soll „in der Allgemeinheit“ heißen? Und ja: die Barwertmethode ist ein professionelles Hilfsmittel zur Bewertung einer Investition. Man muss nur vernünftige Annahmen zum Zins und zur Inflation für die nächsten paar Jahrzenhnte treffen, was einen gewissen Unsicherheitsfaktor hineinbringt.
Aber macht ja nix, Schulden zu reduzieren sollte sowieso
Vorrang gegenüber anderen Anlagen haben, insofern zumindest
hast du Recht.
?!? Von Schulden war in keinem der Beiträge die Rede.
Eben das wollte ich wissen. Nur: die Kündigung hat im
Normalfall (ohne vorherige Nutzung zum Immobilienerwerb) ja
die Rückzahlung aller Zulagen und Steuervergünstigungen zur
Folge.
Klar, im Normalfall schon, aber hier eben nicht.
Was soll „in der Allgemeinheit“ heißen? Und ja: die
Barwertmethode ist ein professionelles Hilfsmittel zur
Bewertung einer Investition. Man muss nur vernünftige Annahmen
zum Zins und zur Inflation für die nächsten paar Jahrzenhnte
treffen, was einen gewissen Unsicherheitsfaktor hineinbringt.
Deine Aussage zu Riester ist völlig unangebracht.
Was ist denn z.B. mit einem Banksparvertrag für eine Mutter mit 3 Kindern? Lohnt sich nicht? Ah ja… 
?!? Von Schulden war in keinem der Beiträge die Rede.
Die Schulden die beim Kauf der Immobilie entstehen.