Ich habe seit ca. 4-5 Jahren eine traditionellen fondsgebundenen Riestervertrag.
Da ich kürzlich ein Haus gebaut habe, wollte ich daraus Geld entnehmen. Den Antrag dazu habe ich die Zulagenstelle gestellt. Nun meine Frage. Soll ich nach der Entnahme den Riestervertrag in der Form weiter laufen lassen oder lieber in Wohnriester umwandeln, so dass meine Einlage in die Tilgung einfließst?
Toll, solche Fragen.
Um die Vorteilhaftigkeit zu überprüfen, müßte man
ja eine Investitionsrechnung machen für die
nächsten ca. 70 Jahre!
Hierzu müßten wir wissen, ob du bereits ein Riesterdarlehen aufgenommen hast, den nur ein zertifiziertes Darlehen kann durch einen Wohnriester abgelöst werden.
Ausnahme1: Das Guthaben wird später wieder in einen Altersvorsorgevertrag umgebucht, dann kannst du zumindest das Bauspardarlehen für jedes beliebige Darlehen zur Tilgung verwenden.
Ausnahme2: Mit Renteneintritt, frühestens mit 60, kannst du auch das Guthaben zur Darlehenstilgung verwenden.
Lg vom Chiemsee
Stefan
Hallo,
der erste Fehler war der Fondsriester, wobei wahrscheinlich bisher nur einige Knöpfe als „Guthaben“ vorhanden sind.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/fondsg…
Nun stehst Du davor, den nächsten fatalen Fehler zu begehen. Google einfach mal nach den Nachteilen bzgl. Wohnriester.
nebenbei: es gibt auch eine klassische Variante für`s Riestern mit relativ geringen Kosten - bei einigen Anbietern.
Gruß, Detlev