Hallo
stelle mich kurz vor.
Bin 48 Jahre, wohne in RLP und möchte meinem Sohn was gutes tun.
D.h. natürlich auch mir. Er hat vor 4 Mon. angefangen zu lernen, bekommt 450€ netto und seit dem hat Amazon.de gut zu tun.
Deshalb möchte ich ihm ein Teil seines Lehr - Gehaltes anlegen.
Aber wie:
Riester Rente, Fonds, umd was weis der Teufel was noch.
Hatte schon mit 2 Versicherungsvertreter gesprochen, aber ich glaube denen nicht alles.
Gibt es hier ein paar in gleicher Situation, oder ein paar unabhängige Tipps.
Grüsse euch alle und nicht vergessen!
Einen guten Rutsch wünsche ich…
Rollo
hallo Rollo,
ich weiß nicht in welchen ‚finanziellen‘ Verhältnissen ihr lebt,
aber wenn es nicht gar so eng ist, würde ich ihm während der Ausbildung das Geld lassen.
Ich glaube nicht, dass man so weit gehen muss und jetzt schon
für die Rente zahlen soll!
Hinzu komt, dass an den riester Geschichten immer noch etwas geschraubt wird, da gibt es neue Produkte und da kann man sich in dem Alter nochmal ein wenig zurücklehnen und schauen.
generell denke ich ist Riester die Nummer Eins, wenn es um Altersvorsorge in dieser Situation geht.
Aber näheres werden dir sicher die anderen noch besser als ich beschreiben können.
Guten Rutsch
Sebastian
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Hinzu komt, dass an den riester Geschichten immer noch etwas
geschraubt wird, da gibt es neue Produkte und da kann man sich
in dem Alter nochmal ein wenig zurücklehnen und schauen.
Geben Sie mir mal eine Tipp, was Sie da meinen?
Welche Produkte kommen noch und an was genau wird geschraubt?
Hallo Rollo,
was der richtige Weg ist, muß jeder für sich selbst heraus finden, und auch Dein Sohn sollte etwas mit eingebunden werden. Die Versicherungsvertreter haben sicherlich auch schon Absicherung für den Fall der Berufunfähigkeit angesprochen, deshalb klammere ich diesen Bereich erst mal aus.
Wenn es erst mal ums sparen geht, und man sich aber noch nicht so festlegen will wann das Geld gebraucht wird, würde ich mich mit einen VL-Fondssparplan beschäftigen (ab 34 € monatlich), diese müssen 6 Jahre bespart werden (Sperrfrist), und dann noch ein Jahr ruhen. Förderung gibt es von 18% bis 22% (neue Bundesländer).
Riester-Rente kann teilweise auch in Frage kommen, aber man sollte sich auch mit allen Nachteilen beschäftigen, und das sind einige.
Einen guten Rutsch
Micha
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hallo Rollo,
ich weiß nicht in welchen ‚finanziellen‘ Verhältnissen ihr
lebt,
aber wenn es nicht gar so eng ist, würde ich ihm während der
Ausbildung das Geld lassen.
Interessanter Gedanke, man könnte dann zum Gesellenbrief ein dickes Auto finanzieren, zur Feier der Meisterprüfung 'ne Weltreise machen und das zweite Auto kaufen, … und dann sind 10 Jahre rum und immer noch kein Cent für die Rente angelegt.
Machen Sie sich doch mal folgenden Spass: Ein Lehrling (16 Jahre alt) legt monatlich 25€ in einen Spartopf, verzinst wird mit 4,5% (offener Immofonds oder ähnliches). Das ganze macht er 10 Jahre lang und lehnt sich DANN zurück, lässt nur noch verzinsen. Der schlaue Vorher-Zurücklehner fängt 10 Jahre später mit der selben Taktik an - aber hört nach 10 Jahren nicht auf, sondern zahlt bis zum Rentenalter brav seine 300€. Was kommt raus?
Früh-Sparer: Eigenaufwand 10 x 300€ = 3.000€. Ergebnis nach 44 Jahren (also pünktlich zum 60. Geburtstag): 26.646€.
Spät-Startet: Eigenaufwand 44 x 300€ = 13.200€. Ergebnis nach 34 Jahren (also ebenfalls 60. Geburtstag): 27.096€.
Fazit: 1,7% mehr auf dem Konto, bei mehr als vierfachem Aufwand.
Soviel zum Thema „erstmal zurücklehnen“.
Ich glaube nicht, dass man so weit gehen muss und jetzt schon
für die Rente zahlen soll!
Eben doch!
Hinzu komt, dass an den riester Geschichten immer noch etwas
geschraubt wird, da gibt es neue Produkte und da kann man sich
in dem Alter nochmal ein wenig zurücklehnen und schauen.
Fast egal welches Produkt: Die meiste Rendite kommt aus den Zulagen!
generell denke ich ist Riester die Nummer Eins, wenn es um
Altersvorsorge in dieser Situation geht.
Eher Nummer Null - da man mit Riester nur die Rentenlücke deckt, die durch Nullrunden, Nachhaltigkeitsfaktor etc. entstanden sind. Eine Vorsroge ist das eigentlich nicht!
.
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Also denn: Riester ist 'ne gute Idee, übt einen kleine Zwang aus und erzieht zum Sparen.
Frank Wilke
hallo Rollo,
ich weiß nicht in welchen ‚finanziellen‘ Verhältnissen ihr
lebt,
aber wenn es nicht gar so eng ist, würde ich ihm während der
Ausbildung das Geld lassen.Interessanter Gedanke, man könnte dann zum Gesellenbrief ein
dickes Auto finanzieren, zur Feier der Meisterprüfung 'ne
Weltreise machen und das zweite Auto kaufen, … und dann sind
10 Jahre rum und immer noch kein Cent für die Rente angelegt.
Machen Sie sich doch mal folgenden Spass: Ein Lehrling (16
Jahre alt) legt monatlich 25€ in einen Spartopf, verzinst wird
mit 4,5% (offener Immofonds oder ähnliches). Das ganze macht
er 10 Jahre lang und lehnt sich DANN zurück, lässt nur noch
verzinsen. Der schlaue Vorher-Zurücklehner fängt 10 Jahre
später mit der selben Taktik an - aber hört nach 10 Jahren
nicht auf, sondern zahlt bis zum Rentenalter brav seine 300€.
Was kommt raus?
Früh-Sparer: Eigenaufwand 10 x 300€ = 3.000€. Ergebnis nach 44
Jahren (also pünktlich zum 60. Geburtstag): 26.646€.
Spät-Startet: Eigenaufwand 44 x 300€ = 13.200€. Ergebnis nach
34 Jahren (also ebenfalls 60. Geburtstag): 27.096€.Fazit: 1,7% mehr auf dem Konto, bei mehr als vierfachem
Aufwand.Frank Wilke
Hallo Frank,
hatte mich schon zufrieden zurück gelehnt, als ich die Antwort von Sebastian erhielt.
Es ist eben so, wenn man sich nicht sicher ist, macht man oft gar nichts.
Das Beispiel von Dir kracht ja schön rein.
Ok, da es uns relativ gut geht und wir von den 450€ die mein Sohn in der Lehre verdient, „locker“ 100€ anlegen können werde ich das auch tun.
Die 40€ Arbeitgeberzulage habe ich als Vermögenswirksamen Wertpapiersparvertrag angelegt.
Sollte ok sein.
Ich glaube dazu bekommt er vom Staat noch 18% Zugabe, die beim Lohnsteuerjahresausgleich gezahlt werden. Bitte um Berichtigung wenn ich da falsch liege!
Nun noch mal zu Riesterrente.
Gibt es irgend wo mal eine plausible Erklärung wie und wann man den staatliche Zuschuß erhält.
Ich meine eine Basiserklärung, die man versteht.
Wo liegen die von dir angesprochen Nachteile?
Ich glaube die lange feste Laufzeit bis zum 60. Jahre wird meist als negativer Aspekt angesehen.
Welche Alternative gibt es:
50 € monatlich in einen Investmentfond?
50 € in Bundesschatzbriefe?
Natürlich würde ich geren den statlichen Zuschuss mitnehmen, aber lohnt sich das zu Alternativen?
Grüsse Rollo
Hallo Micha,
den VL - Fondsparvertrag habe ich abgeschlossen.
Sag mal die 18 - 22% bekommt man dann am Lohnsteuerjahresausgleich zurück. Ist das so richtig?
Wäre nett wenn du die Nachteile in Bezug auf meinen Sohn noch mal erläutern könntest.
Im Grunde habe ich noch nicht mal eine Basis-Idee über diese riester Rente. Habe oben schon mal nach einer plausiblen verständlichen Erklärung gefragt.
Grüsse Rollo
Hallo Rollo,
was der richtige Weg ist, muß jeder für sich selbst heraus
finden, und auch Dein Sohn sollte etwas mit eingebunden
werden. Die Versicherungsvertreter haben sicherlich auch schon
Absicherung für den Fall der Berufunfähigkeit angesprochen,
deshalb klammere ich diesen Bereich erst mal aus.
Wenn es erst mal ums sparen geht, und man sich aber noch nicht
so festlegen will wann das Geld gebraucht wird, würde ich mich
mit einen VL-Fondssparplan beschäftigen (ab 34 € monatlich),
diese müssen 6 Jahre bespart werden (Sperrfrist), und dann
noch ein Jahr ruhen. Förderung gibt es von 18% bis 22% (neue
Bundesländer).
Riester-Rente kann teilweise auch in Frage kommen, aber man
sollte sich auch mit allen Nachteilen beschäftigen, und das
sind einige.
Einen guten Rutsch
Micha
So war das gemeint!
ihr habt genug Geld, also kann man mit dem sparen beginnen, ohne dass der Sohn auf einiges verzichten muss…
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Machen Sie sich doch mal folgenden Spass: Ein Lehrling (16
Jahre alt) legt monatlich 25€ in einen Spartopf, verzinst wird
mit 4,5% (offener Immofonds oder ähnliches). Das ganze macht
er 10 Jahre lang und lehnt sich DANN zurück, lässt nur noch
verzinsen. Der schlaue Vorher-Zurücklehner fängt 10 Jahre
später mit der selben Taktik an - aber hört nach 10 Jahren
nicht auf, sondern zahlt bis zum Rentenalter brav seine 300€.
Was kommt raus?
Früh-Sparer: Eigenaufwand 10 x 300€ = 3.000€. Ergebnis nach 44
Jahren (also pünktlich zum 60. Geburtstag): 26.646€.
Spät-Startet: Eigenaufwand 44 x 300€ = 13.200€. Ergebnis nach
34 Jahren (also ebenfalls 60. Geburtstag): 27.096€.Fazit: 1,7% mehr auf dem Konto, bei mehr als vierfachem
Aufwand.Frank Wilke
Hallo Frank,
hatte mich schon zufrieden zurück gelehnt, als ich die Antwort
von Sebastian erhielt.
Es ist eben so, wenn man sich nicht sicher ist, macht man oft
gar nichts.
Das Beispiel von Dir kracht ja schön rein.
Ok, da es uns relativ gut geht und wir von den 450€ die mein
Sohn in der Lehre verdient, „locker“ 100€ anlegen können werde
ich das auch tun.
Das ist doch super!
Die 40€ Arbeitgeberzulage habe ich als Vermögenswirksamen
Wertpapiersparvertrag angelegt.
Prima!
Sollte ok sein.
Ich glaube dazu bekommt er vom Staat noch 18% Zugabe, die beim
Lohnsteuerjahresausgleich gezahlt werden. Bitte um
Berichtigung wenn ich da falsch liege!
Genau richtig: Die Arbeitnehmer-Sparzulage beantragen Sie mit der VL-Bescheinigung (Anlage VL), die Sie zusammen mit dem Jahreskontoauszug erhalten. Diese reichen Sie dann Ihrem Finanzamt zusammen mit Ihrer Steuererklärung ein.
Nun noch mal zu Riesterrente.
Gibt es irgend wo mal eine plausible Erklärung wie und wann
man den staatliche Zuschuß erhält.
Ich meine eine Basiserklärung, die man versteht.
Ja klar: Man errechnet zunächst das Jahreseinkommen. Hiervon müssen in diesem Jahr 3% (ab 2008 4%, danach keine weitere Erhöhung) in einen Riestervertrag fließen. Nehmen wir mal ein Brutto von 600€ monatlich an. Jahreseinkommen wäre 7.200€. 3% davon sind 216€ als einzuzahlender Betrag PRO JAHR. Schafft man diese Summe INGESAMT, gibt es die volle staatliche Förderung per Dauerzulagenantrag (wird beim Abschluss des Riester-Produkts mit ausgefüllt) auf das Riesterkonto. INGESAMT heißt, dass 216€ sich aus Eingenanteil und Zulage zusammen setzen. Für dieses Jahr gibt es 114€ Zulagen.
216€ Gesamt - 114€ Zulage = 102€ Eigenbeitrag, oder umgerechnet 8,50€ im Monat. Die meisten Verträg können nur mit dem Mindestbeitrag von 10€ bespart werden, aber das treibt ihren Sohn ja auch nicht in den Ruin.
Fazit: 10€ Monat für Riester abzwacken und am Ende des Jahres 114€ Zulagen einfahren. Rendite auf den Eigenbeitrag: 95% - das muss man mit einer anderen Anlage erstmal hinkriegen! 
Wo liegen die von dir angesprochen Nachteile?
Hab ich Nachteile erwähnt? Hmmm… ich finde Riester gut, weil hier zu langfristigem Sparen erzogen wird. Nachteil: Im Rentenalter kann ich 30% des Kapitals auszahlen lassen, den Rest nur als Rente. Diese ist voll zu versteuern. Aber: Bei der Rendite sollte man das verschmerzen können.
Ich glaube die lange feste Laufzeit bis zum 60. Jahre wird
meist als negativer Aspekt angesehen.
Oftmals ja, ich sehe das anders. Ist nunmal ein Altersvorsorgevertrag!
Welche Alternative gibt es:
50 € monatlich in einen Investmentfond?
50 € in Bundesschatzbriefe?
Wenn Sie 100€ anlegen wollen pro Monat, bleiben nun noch 90€ übrig. Hier würde ich erstmal zwei, drei Monatslöhne auf einem Tagesgeldkonto anhäufen, z.B. DiBa. Am besten per Dauerauftrag.
Sobald diese Reserve voll ist, könnte man Fondssparpläne vom Tagesgeldkonto besparen. Offene Immobilienfonds oder Rentenfonds in den ersten Jahren. Sind hier ausreichend Gelder vorhanden (diese Größe können nur Sie bestimmen), kann man auch risikoreichere Fonds besparen, also Aktienfonds etc.
Aber was rede ich hier soviel - auf die Distanz kann man nur die grobe Richtung vorgeben. Ich denke dass ist angekommen…
Munter!
Frank Wilke
Hallo Sebastian,
schade dass du den Artikel wieder gelöscht hast. Wollte nur gerne noch sagen: Ich habe dein posting sehr wohl gelesen und meine genau das was ich geschrieben habe.
Viele Grüße
Frank Wilke
Hallo,
ich habe deine anderen Postings gelesen und gemerkt,
dass du auf einer anderen Schiene fährst 8und seriös bist), als ich dachte.
Und das finde ich gut und macht mein Posting überflüssig.
Grüße
Sebastian
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Hallo,
ich habe deine anderen Postings gelesen und gemerkt,
dass du auf einer anderen Schiene fährst 8und seriös bist),
als ich dachte.
Und das finde ich gut und macht mein Posting überflüssig.
Grüße
Sebastian
*g* vielen Dank!
Dann habe ich mich wohl in dem von dir zunächst beanstandeten Artikel unglücklich oder missverständlich ausgedrückt.
Manchmal piekse ich verbal ein bisschen, bin aber eigentlich ganz lieb.
Frank Wilke
Hallo Frank,
also hier fällt mir ja ein Stein vom Herz. So klar und deutlich hat mir das ja noch nie jemand rüber gebracht (Ihre Kontonummer bitte!
)
Nein Spass bei Seite. Man unterschätzt das wirklich immer wieder. Wenn man früh anfängt sich Gedanken zu machen, dann summiert sich das später für meinen Jungen in sehr, sehr angenehme Dimensionen. Oder eben auch nicht wenn man den Kopf in den Sand steckt!
Ich bedanke mich sehr für Ihre Mühe und die investierte Zeit und wünsche Ihnen eine gutes Jahr 2007.
Das wünsche ich natürlich allen anderen hier beteiligten ebenfalls.
Ich hoffe die Beiträge und Meinungen enden hier nicht!
Z.B. Was ist nun das beste Riesterprodukt in meinem Fall?
Gruss Rollo
Das Beispiel von Dir kracht ja schön rein.
Ok, da es uns relativ gut geht und wir von den 450€ die mein
Sohn in der Lehre verdient, „locker“ 100€ anlegen können werde
ich das auch tun.Das ist doch super!
Die 40€ Arbeitgeberzulage habe ich als Vermögenswirksamen
Wertpapiersparvertrag angelegt.Prima!
Sollte ok sein.
Ich glaube dazu bekommt er vom Staat noch 18% Zugabe, die beim
Lohnsteuerjahresausgleich gezahlt werden. Bitte um
Berichtigung wenn ich da falsch liege!Genau richtig: Die Arbeitnehmer-Sparzulage beantragen Sie mit
der VL-Bescheinigung (Anlage VL), die Sie zusammen mit dem
Jahreskontoauszug erhalten. Diese reichen Sie dann Ihrem
Finanzamt zusammen mit Ihrer Steuererklärung ein.Nun noch mal zu Riesterrente.
Gibt es irgend wo mal eine plausible Erklärung wie und wann
man den staatliche Zuschuß erhält.
Ich meine eine Basiserklärung, die man versteht.Ja klar: Man errechnet zunächst das Jahreseinkommen. Hiervon
müssen in diesem Jahr 3% (ab 2008 4%, danach keine weitere
Erhöhung) in einen Riestervertrag fließen. Nehmen wir mal ein
Brutto von 600€ monatlich an. Jahreseinkommen wäre 7.200€. 3%
davon sind 216€ als einzuzahlender Betrag PRO JAHR. Schafft
man diese Summe INGESAMT, gibt es die volle staatliche
Förderung per Dauerzulagenantrag (wird beim Abschluss des
Riester-Produkts mit ausgefüllt) auf das Riesterkonto.
INGESAMT heißt, dass 216€ sich aus Eingenanteil und Zulage
zusammen setzen. Für dieses Jahr gibt es 114€ Zulagen.
216€ Gesamt - 114€ Zulage = 102€ Eigenbeitrag, oder
umgerechnet 8,50€ im Monat. Die meisten Verträg können nur mit
dem Mindestbeitrag von 10€ bespart werden, aber das treibt
ihren Sohn ja auch nicht in den Ruin.Fazit: 10€ Monat für Riester abzwacken und am Ende des Jahres
114€ Zulagen einfahren. Rendite auf den Eigenbeitrag: 95% -
das muss man mit einer anderen Anlage erstmal hinkriegen!Wo liegen die von dir angesprochen Nachteile?
Hab ich Nachteile erwähnt? Hmmm… ich finde Riester gut, weil
hier zu langfristigem Sparen erzogen wird. Nachteil: Im
Rentenalter kann ich 30% des Kapitals auszahlen lassen, den
Rest nur als Rente. Diese ist voll zu versteuern. Aber: Bei
der Rendite sollte man das verschmerzen können.Ich glaube die lange feste Laufzeit bis zum 60. Jahre wird
meist als negativer Aspekt angesehen.Oftmals ja, ich sehe das anders. Ist nunmal ein
Altersvorsorgevertrag!Welche Alternative gibt es:
50 € monatlich in einen Investmentfond?
50 € in Bundesschatzbriefe?Wenn Sie 100€ anlegen wollen pro Monat, bleiben nun noch 90€
übrig. Hier würde ich erstmal zwei, drei Monatslöhne auf einem
Tagesgeldkonto anhäufen, z.B. DiBa. Am besten per
Dauerauftrag.
Sobald diese Reserve voll ist, könnte man Fondssparpläne vom
Tagesgeldkonto besparen. Offene Immobilienfonds oder
Rentenfonds in den ersten Jahren. Sind hier ausreichend Gelder
vorhanden (diese Größe können nur Sie bestimmen), kann man
auch risikoreichere Fonds besparen, also Aktienfonds etc.
Aber was rede ich hier soviel - auf die Distanz kann man nur
die grobe Richtung vorgeben. Ich denke dass ist angekommen…Munter!
Frank Wilke
Hallo Frank,
also hier fällt mir ja ein Stein vom Herz. So klar und
deutlich hat mir das ja noch nie jemand rüber gebracht (Ihre
Kontonummer bitte!)
Jau, jau, nicht übertreiben. ^^
Nein Spass bei Seite. Man unterschätzt das wirklich immer
wieder. Wenn man früh anfängt sich Gedanken zu machen, dann
summiert sich das später für meinen Jungen in sehr, sehr
angenehme Dimensionen. Oder eben auch nicht wenn man den Kopf
in den Sand steckt!
Tut gut das mal von einem verständigen sparwilligen Bürger zu hören.
Ich bedanke mich sehr für Ihre Mühe und die investierte Zeit
und wünsche Ihnen eine gutes Jahr 2007.
Die 8 Minuten hatte ich am Neujahrstag gerade noch übrig. Aber bitte investieren Sie bei der Auswahl der Produkte etwas mehr Zeit!
Und damit einen guten Start in den ersten Tag vom Rest eines hoffentlich angenehmen Lebens.
Ich hoffe die Beiträge und Meinungen enden hier nicht!
Z.B. Was ist nun das beste Riesterprodukt in meinem Fall?
Oh oh … das wird eine Lawine auslösen. Auf diese lange Zeit (planmäßig ca. 40-45 Jahre) halte ich persönlich Banksparpläne mit Investmentfonds oder Fondsgebundene Riester-Rentenversicherungen für die passende Variante. Dass ich die UniProfiRente nicht so mag, muss nix heißen. Etwas schicker ist da z.B. die FondsRente der Deutschen Bank. Als Fondsgebundene Riesterrentenversicherung halte ich wegen der durchschnittlichen Kosten und wirklich breiten Fondsauswahl die Continentale für eine nicht allzu schlechte Wahl.
Und nun räume ich das Feld für die Kritiker und Sympathisanten.
Frank Wilke
Hallo,
und ich höre manchmal die Spatzen auf dem Dach pfeiffen,
obwohl da gar keine sitzen…
Grüße
Sebastian
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]