hallo, bisher habe ich noch keine befriedigende erklährung bekommen, woher an kirchen (meist eingangsbereich), aber auch an
wohn-u. geschäftshäusern ca.20-30 cm lange furchen kommen.
irgendwie reingeschliffen- aber mit was und warum???
danke-claudia
Hallo Claudia!
Du müßtest schon genauer erklären, wo diese Rillen liegen. Und das Alter der Gebäude wäre wichtig. Wenn Du von Kirchen schreibst, nimmt man an, mittelalterlich. Also auch die anderen Gebäude.
Gruß Max
hi max, ich weiß eigentlich bisher nix, außer es sollen sich
um schleifrillen von waffen/schwertern handeln(???)
ev. findet man die dinger ja auch nur in manchen regionen.
hi max, ich weiß eigentlich bisher nix, außer es sollen sich
um schleifrillen von waffen/schwertern handeln(???)
Was meinst Du mit „nix“??? Du hast sie also selbst noch nicht gesehen??
ev. findet man die dinger ja auch nur in manchen regionen.
Und was heißt an „Kaufhäusern“ ? Vielleicht bei Karstadt??
Ein bißchen mehr müßte man schon wissen. In welcher Höhe vor allem! Wie tief!
Hallo Claudia!
Bei solchen Dingen sollte man sich nicht gleich immer die tollsten Sachen vorstellen!
Kein Waffenträger würde sein Schwert oder Säbel an einer Kaufhauswand versuchen zu schärfen. Daür gab es damals die Schwertfeger und Waffenschmiede.
Besondere Abnutzungen an alten Häusern und Kirchen haben meistens eine ganz simple Ursache.
Vielleicht wurde dort immer etwas typisches für diese Zeit abgestellt . Vielleicht waren es die Deichseln von Pferdewagen, die dort jahrhundertelang gerieben haben oder irgendeine andere sehr einfache Sache.
Bei uns in der Gegend gibt es noch viele alte Häuser, in deren Wände in ungefähr einem Meter Höhe
eiserne Augen mit Ringen von ungefähr 10 cm Durchmesser eingesetzt sind. Dort wurden die Pferde festgebunden.
So haben die meisten mysteriösen Dinge eine ganz einfache Erklärung.
In vielen der großen Steine, mit denen Klöster und Kirchen gebaut wurden, findet man über die kompletten Wände in den Steinen, genau in der Mitte, eingehauene Vertiefungen. Ungefähr 2 - 4 cm tief. Dort wurden die Trageklammern der mittelalterliche Krane angesetzt. Beim Hochheben griff die Klammer dort ein (auf beiden Seiten des Steines) und je schwerer der Stein war, umso stärker war die Haltekraft.
Könnte es sein, daß Du gebrauchte Mühlsteine meinst, die man, nachdem sie irgendwann mal gerissen waren, als Bausteine benutzte?? Diese haben die typischen gebogenen Rillen.
Gruß Max.
Frage
hallo, bisher habe ich noch keine befriedigende erklährung bekommen, woher an kirchen (meist eingangsbereich), aber auch an wohn-u. geschäftshäusern ca.20-30 cm lange furchen kommen. irgendwie reingeschliffen- aber mit was und warum??? danke-claudia
Bitte einmal die Steine näher ansehen, in denen diese Furchen sind. Haben die Steine glatte Kanten? Und wenn ja, sind wie breit sind diese Kanten? So 3-4cm?
- Django -
Pferdefuhrwerk
Hy,
keine Ahnung ob der obige Begriff überhaupt so existiert, aber zur Sache:
In meiner Heimatstadt habe ich mich oft über die älteren (aber etwas Nach-Mittelalterlichen Häusern) gewundert, an deren Kanten etwas exponiert grosse Steine standen. Das kann man sich so vorstellen wie ein Dominostein an eine Schachtelecke angelehnt ist.
Irgendwann habe ich jemanden gefunden, der mir das erklärte: Das war zum Schutz der Hausecke, damit um die Ecke fahrenden Kutschen nicht die Hauskante beschädigen. Das finde ich plausibel.
Wenn nun die Kanten geschützt worden sind, halte ich es auch für plausibel, dass diese Rillen, wie in einem früheren Posting mal beschrieben, von der Deichsel einer Kutsche stammen könnte. Vielleicht ist das aber auch durch eine Schubkarre (falls schon existierend) oder einen anderen Handkarren entstanden.
Wäre für mich einleuchtend, wenn man sich anschaut, wieviele Autos heutzutage in Hauswänden landen.
Viele Grüsse,
Michael
P.S.: Anmerkung für freunde des Makabren: Manchmal landet auch die Bahn in einer Hauswand…
hallo. also ein kleines bischen ahnug hab ich ja auch(bin steinmetz). gebe zu, ist ein bischen schwierig zu erklähren, die sache. das mit den waffe abschleifen (oder anschleifen) soll eher symbolisch sein (wegen waffen in der kirche und so.) habe letztens noch erfahren, daß es von pilgern sein soll, die sich ein bischen sand von der kirche gekratzt haben sollen- so als andenken. wobei immer noch offen ist, warum die dinger auch manchmal an normalen häusern und mauern zu finden sind…
nochma beschreibung: so ca in einer höhe von 1-2m, 20-30cm lang, senkrecht verlaufend, ca. 5cm breit und tief, meist etliche nebeneinander und auch übereinander. sehen aus, wie ein schiff von unten.(nur viel kleiner halt!
))
wieso kommt der max auf kaufhäuser??
sind mitten in der fassade. gehen manchmal auch über zwei steine.
also nix mit kanten! claudia
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Hallo Claudia!
Du schreibst oben : auch an Wohn- und Geschäftshäusern!!!
Ich kann mir ein mittelalterliches Kaufhaus vorstellen, aber kein mittelalterliches Geschäftshaus. Oder sollte es dasselbe sein?
Wenn Du wirklich an einer Lösung interessiert bist, wende Dich an die „Stiftung Deutscher Denkmalschutz“.
Gruß Max
… und hier ist die Lösung …
… leider auch nicht 
Hallo, Claudia,
Offenbar bist Du nicht die einzige, die sich über diese „Schabrillen“ Gedanken macht: Hier sucht noch jemand nach einer Erklärung http://www.handshake.de/user/odin/fragen.htm (Gleichzeitig kann man sehen, wovon Du sprichst.) Außerdem ist eine kleine Literaturliste dabei.
Grüße Eckard.
Hallo Claudia!
Du schreibst oben : auch an Wohn- und Geschäftshäusern!!!
Ich kann mir ein mittelalterliches Kaufhaus vorstellen, aber
kein mittelalterliches Geschäftshaus. Oder sollte es dasselbe
sein?
sorry, falsch verstanden. es gibt die teile auch an wohnhäusern, in dem haus, daß ich meine sind zur zeit grad auch kleine geschäfte im eg. keine ahnung, zu was das haus genutzt wurde,als die teile entstanden.
der eckhard hat was cooles geschrieben, da sieht man auch fotos.
claud
danke Eckard!
prima, freu!!!
claudia