Rind auf dem grill

hallo in die runde,

heute gehe ich im supermarkt meines vertrauens an der kühltheke vorbei und sehe dort brasilianisches rinderfilet. och, denk ich, das kann man bestimmt auch grillen… naja, aber das ganze wie üblich einfach in bier zu marinieren ist bestimmt zu vulgär für so edles fleisch, oder?

freunde, daher meine frage: was mache ich am besten mit den beiden stücken filet? in bier? oder lieber in etwas öl mit kräutern? pfeffern und salzen erst nach dem grillen? was denkt ihr…

henner

hallo
oder lieber in etwas öl mit
kräutern? pfeffern und salzen erst nach dem grillen? was denkt
ihr…

Ja so wuerd ich’s machen, genau so.
Guten Happetit

Hallo,

ich grille in letzter Zeit öfter man ein naturbelassenes Rumpsteak auf dem Grill. Ich behandle es dabei vorher gar nicht, auch kein Öl.
Nach dem Grillen etwas Salz und Peffer drauf, gewürzt mit einem schönen Stück Kräuterbutter.
Ist zur Zeit mein bevorzugtes Grillfleisch.

Ciao
Kaj

Hallo,
wenn der Grill schön heiss, kommen die Steaks für eine Minute drauf, dann wird gedreht, die angegrillte Seite mit einem Grillwürzer Steak bestreut, nach einer Minute wieder gedreht, andere Seite gewürzt, gewürzte Seiten jeweils eine Minute grillen und man hat ein wunderbares Steak saignant. Allerdings darf das Steak nicht einen halben oder einen Zentimeter dick sein. Es sollte schon etwas mehr sein.
Gruss
Rainer

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Fertiggewürzmischungen…
…find ich ehrlich gesagt schrecklich (Schande!!). Wenn man schon so ein edles Fleisch wie Rindsfilet zubereitet, sollte es auch nicht zu viel der Mühe sein, eine Kräuterbutter oder Würzsauce selbst zu fabrizieren.
Ist doch soo einfach!
Knoblauch „treiben“ (mit Salz zerdrücken), 12 EL gehacktes Liebstöckel und frischen Pfeffer dazu, dann in Öl oder Butter mischen. Fertig!

Grüße
Günther

Hallo,
wenn der Grill schön heiss, kommen die Steaks für eine Minute
drauf, dann wird gedreht, die angegrillte Seite mit einem
Grillwürzer Steak bestreut, nach einer Minute wieder gedreht,
andere Seite gewürzt, gewürzte Seiten jeweils eine Minute
grillen und man hat ein wunderbares Steak saignant. Allerdings
darf das Steak nicht einen halben oder einen Zentimeter dick
sein. Es sollte schon etwas mehr sein.
Gruss
Rainer

Hallo Günter,

Knoblauch „treiben“ (mit Salz zerdrücken), 12 EL gehacktes
Liebstöckel und frischen Pfeffer dazu, dann in Öl oder Butter
mischen. Fertig!

ich bin kein Liebstöckelexperte, aber ich könnte mir denken, daß Du 1/2 EL gemeint hast und nicht 12. Irre ich?

Gruß,
Christian

P.S.
Ansonsten kann ich Dir nur zustimmen. Neulich saß ic hin der Kantine und würzte meine Pizza mit gestoßenen Chilis und Oregano nach. Frage einer Kollegein: Was tun sie da drauf? Pizzagewürz?

Ich gestehe, ich wußte erst gar nicht, was sie von mir wollte. Mir wurde dadurch Genugtuung verschafft, daß sich weiteren Verlauf des Gespräches herausstellte, daß sie Oregano nicht kannte.

Übrigens wurde hier auch schon von Köchen und solchen, die es werden wollen, Lammgewürz empfohlen. So geht eine Eßkultur zugrunde…

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Hallo,
selbstverständlich sind 12 EL zu viel!
Gemeint war 1-2 EL!
Leider gibt es immer mehr Menschen, die unter „Kochen“ das zusammenfügen vorgefertigter Industrie-Nahrungsmittel verstehen.
Das ist unserer - ohnehin nicht für große Qualität bekannten - Küche zunehmend abträglich.
Naja, einige Kenner scheint es ja doch noch zu geben.

Grüße
Günther

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Hallo,
über Essen kann man streiten. Ich brate ein Steak auf keinen Fall in Butter, am liebsten auf einem Holzkohlegrill. ich lehne Knoblauch, egal wie, mit Steak oder Schweinebraten ab. Über meine gegrillten Steaks hat sich bis jetzt noch nie jemand beschwert.
Bei Lammbraten mach ich so etwas ähnliches wie Du vorgeschlagen hast, Salz,Pfeffer, Rosmarin etc. in Öl gemischt und dann auf den Braten gepinselt und einziehen lassen. Und bei Lamm- oder Schafbraten scheiden sich auch die Geister, durchgebraten oder noch rot oder rosa, warm oder kalt, ist alles Geschmackssache, bei allen Zubereitungen…
Gruss
Rainer

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Hi,

über Essen kann man streiten. Ich brate ein Steak auf keinen
Fall in Butter, am liebsten auf einem Holzkohlegrill. ich
lehne Knoblauch, egal wie, mit Steak oder Schweinebraten ab.

genau darum geht es doch: Um die Freiheit, selbst zu kombinieren, variieren und vor allem, zu entscheiden.

Der durchscnittliche Supermarkt bietet heute auf 50% der Grundfläche Fertiglebensmittel an, sei es in Form von Gewürzmischungen, Maggi und Knorr Fix oder gleich komplett fertigen Gerichten. Die Zahl der menschen, die in der Lage sind, selbst Hand an ihr Essen zu legen, nimmt rapide ab. Offensichtlich ist es am bequemsten, nach Feierabend einen Beutel aufzureißen oder eine Schale mit Fertigfraß in die Mikrowelle zu schieben. Das schmeckt immer schön gleich und macht keine Mühe.

Ich will gar nicht auf den gesundheitlichen Apsekt hinaus, sondern darauf, daß mit diesem Trend ein Teil der Eßkultur verloren geht genauso wie Phantasie und Kreativität.

Gruß,
Christian

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Da kann ich nur sagen:
Ganz genau so ist es!

Grüße
Günther

Hallo Henner,

für die beiden Stücke ist meine Antwort wohl zu spät, aber es kommt ja vielleicht noch mehr Rind im Laufe des Sommers :smile:

Bei uns gab es gestern auch Rinder-Spießbraten, wie wir ihn aus der Ecke um Idar-Oberstein kennen (wir wohnen nicht dort, aber Verwandtschaft): das Fleisch sollte nicht ganz mager sein, ein kleiner Fettrand ist sehr gut. Das Fleisch mit vielen Zwiebeln, etwas Öl und Gewürzen einlegen (Gewürze=nach persönlichem Geschmack), die Zwiebeln sind beim Grillen die beliebteste Beilage!!! Und jetzt kommt das Besondere: es wird *nicht* über Glut gegrillt, sondern über BuchenFEUER. Das Fleisch entwickelt einen ganz charakteristischen Geschmack. Natürlich geht das nur mit einem Schwenker, nicht mit einem Standgrill!!! Wichtig ist die Bewegeung durch die Flamme, die muß an das Fleisch ran können.

Ciao, Holger