Hi,
so komisch es sich auch anhört, aber erst jetzt bin ich bereit
es mir einzugestehen das ich wirklich einen rippenbruch habe
und den schon seit sehr langer Zeit (seit der Kirmes vor etwa
6-7 Jahren).
In der Tat, das ist wirklich KOMISCH!
Ich bin jetzt 21 Jahre alt und hab schon öfters
gedacht das das ja nicht normal ist, aber gemeint das es ja
bis jetzt noch nie was gemacht hat und auch weiterhin nichts
machen wird.
Was denn genau?
Darum wollte ich euch mal fragen, ob ich nicht doch noch einen
arzt aufsuchen sollte und mal drüber sehen lassen sollte oder
ob es da sowieso nichts mehr zu machen gibt weil der ja
sowieso schon angewachsen ist ^^.
HHMM!!!
Als ich diagnostizierte den so:
wenn ich mit der einen Hand über die linke Brust fahre fühle
ich gleichmässige Rippen, wenn ich aber über die rechte Hälfte
fahre dann knickt die letzte (evtl auch zweit letzte rippe)
unten richtung Rücken hin ab.
Dazu später mehr…
Zum Unfall selbst:
wurde damals von einem anderen auf ein auto im autoscooter
geschupst, wollte aber halt kein weichei sein und habs
weggesteckt, war wohl ein total idiotischer Fehler der evtl
jetzt noch Jahre später große Folgen haben könnte…
Glückwunsch du warst kein weichei. Nur bezweifle ich, dass du dir damels tatsächlich einen rippenbruch zugezogen hast.
Allerdings kann man so etwas auf die ferne natürlich nicht total ausschließe.
Das problem an deiner beschreibung ist, dass du NICHTS über die folgenden und jetzt noch bestehenden beschwerden angibst.
Zunächst einmal zur anatomie. Dir rippen sind hinten am der wirbelsäule gelenkig „befestigt“. Nach vorne sind sie am brustbein „angewchsen“. Entweder direkt oder (bei den unteren rippen) über eine knorpelbrücke.
Die untern 1-2 rippen inserieren nicht am brustbein, sondern enden nach vorn hin quasi blind. Daher nennt man sie auch „Costae fluctuantes“ oder „fleischrippen“.
Du schreibst aber, dass die wohl nach rückenwärst „abknicken“.
Solltest du dir tatsächlich die rippen gebrochen haben, hättest du wahrscheinlich ziemliche schmerzen gehabt, und das eine ganze zeit lang. D.h. schmerzen beim atmen, beim drehen und besonders beim lachen, husten etc.
Später verwachsen die bruchstücke wieder unter „Kallusbildung“, d.h. es bildet sich eine art knöcherne manschette um die bruchstelle. Du schreibst aber, dass da ja was abknickt. Dann hätte es sich um eine dislozierte fraktur handeln müssen, welche i.d.r. noch schlimmere schmerzen bis hin zum pneumothorax macht. Dann hättest du auch noch schlimmste atembeschwerden gehabt, die dich mit sicherheit zum arzt getrieben hätten.
Nun, der ganzen langen rede kurzer sinn ist:
Du wirst wohl mal einen arzt aufsuchen müssen. In deinem fall sollte eine röntgenaufnahme schon klärend helfen können…
LG Alex:smile: