Risiken bei Optionen?

Hallo,
heute wollte ich Aktien-Kaufoptionen erwerben, doch die Bank wollte meinen Auftrag nicht ausfuehren, da sie mich erst ueber die Risiken derartiger Transaktionen informieren wollte. Einerseits ist das ja sehr loeblich, andererseits hat sich der Preis der Kaufoption die ich erwerben wollte zwischenzeitlich fast verdoppelt ;-(
Die Bank faxte mir dann 4 kleinbedruckte Seiten, die ich unterschrieben zurueckschicken sollte und was ich da gelesen habe macht mir nun wirklich Angst (vieles habe ich allerdings schlicht nicht verstanden). Ich dachte immer, dass ich hoechstens 100% des eingesetzten Geldes verlieren koennte. Ist das so, oder gibt es auch eine Moeglichkeit bei derartigen Geschaeften mehr als 100% zu verlieren???
Gruss, Marcus

hi marcus,

in d. ist das so, man darf ohne größere probleme geschäfte in mrd.- höhe in der freien wirtschaft machen, aber wenn man(n) ein paar optionen für 500 euros kaufen will muss man sich „nackig“ machen bis zum umfallen - zur ehrenrettung der banken ist zu sagen, die sind gestzl. dazu verpflichtet und haben da schon unzählige schadenersatzklagen bezahlen müssen - weil halt ab und zu mal 100 % weg waren :wink:,

also optionen beinhalten das recht NICHT die Pflicht diese bei fälligkeit auszuüben und es kann max. 100 % des eingesetzten kapitals (der optionsprämie) weg sein,

was du gelesen hast ist wahrscheinlich die aufklärung über andere termingeschäfte wie FUTURES, da kann es allerdings sein, das mehr als das eingesetzte kapital weg ist, weil

futureskontrakte beinhalten das recht UND die pflicht diese bei fälligkeit auszuüben bzw. auszuführen,
hier kann mehr als 100 % weg sein weil hinter jeden kontrakt tatsächlich zu liefernde „ware“ steht und die beträgt ein vielfaches des kontraktkurses (beim bund future sind ist der wert eines kontraktes 100.000 € und dafür musst du nur (mind.) 1.400 € margin hinterlegen)

uwe

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Hallo Marcus,

heute wollte ich Aktien-Kaufoptionen erwerben, doch die Bank
wollte meinen Auftrag nicht ausfuehren, da sie mich erst ueber
die Risiken derartiger Transaktionen informieren wollte.
Einerseits ist das ja sehr loeblich, andererseits hat sich der
Preis der Kaufoption die ich erwerben wollte zwischenzeitlich
fast verdoppelt ;-(

Sazu ist Sie verpflichtet.

Die Bank faxte mir dann 4 kleinbedruckte Seiten, die ich
unterschrieben zurueckschicken sollte und was ich da gelesen
habe macht mir nun wirklich Angst (vieles habe ich allerdings
schlicht nicht verstanden). Ich dachte immer, dass ich
hoechstens 100% des eingesetzten Geldes verlieren koennte. Ist
das so, oder gibt es auch eine Moeglichkeit bei derartigen
Geschaeften mehr als 100% zu verlieren???

Nun ja, wenn du eine Option kaufst, liegst du richtig. Dann sind maximal 100% weg.

Gehst du aber Stillhalterpositionen ein, so hast du eventuell ein unbeschränktes Risiko. (so lange bis dir deine Bank das Geschäft zwansschließt, weil du nicht genug Sicherheiten bringen kannst.)
z.B. Verkaufst du eine Verkaufsoption. Hast die Aktien aber nicht im Bestand. Was nun? Du musst die Dinger zum festgelegten Kurs verkaufen und dich dafür am Markt eindecken.

Gruß Ivo

z.B. Verkaufst du eine Verkaufsoption. Hast die Aktien aber
nicht im Bestand. Was nun? Du musst die Dinger zum
festgelegten Kurs verkaufen und dich dafür am Markt eindecken.

dazu fällt mir noch folgendes ein:

„Welcher Laie wird wohl je verstehen, dass der Verkäufer der Verkaufsoption bei Ausübung der Verkaufsoption durch den Käufer der Verkaufsoption der Käufer der von dem Käufer der Verkaufsoption verkauften Papiere ist.“ S.D.

:wink:

uwe

Hallo Uwe,

ich könnte jetzt natürlich sagen: „ich“. (schließlich hat ein Kunde von mir hierdurch nun duch ca. 30 Kontrakte einen Haufen Telekomaktien im Depot.)

Aber der Satz an sich ist echt richtig gut und spiegelt vieles von dem wieder, was das Problem am Verständnis gewisser Aufklärungspflichtspublikationen ist.

Gruß Ivo

Hallo Uwe und Ivo,

danke fuer Eure hilfreichen Antworten. Und sogleich noch 1-2 Nachfragen:

in d. ist das so, man darf ohne größere probleme geschäfte in
mrd.- höhe in der freien wirtschaft machen, aber wenn man(n)
ein paar optionen für 500 euros kaufen will muss man sich
„nackig“ machen bis zum umfallen

500 € wollte ich auch einsetzen, aber die Hamburger Sparkasse meinte, dass der Mindesteinsatz fuer den Kauf von Optionen bei 1300€ liegt. Das erscheint mir bei einem so riskanten Geschaeft recht viel Geld - ist dieser Mindesteinsatz ueberbanklich ueblich oder darf ich bei anderen Banken auch mit weniger Geld zocken?

also optionen beinhalten das recht NICHT die Pflicht diese bei
fälligkeit auszuüben und es kann max. 100 % des eingesetzten
kapitals (der optionsprämie) weg sein,

OK, ich mochte einmal ein Beispiel durchrechnen und bitte Euch mich auf eventuelle Denkfehler aufmerksam zu machen:

ich kaufe fuer 1000€ call-optionen auf Deutsche-Telekom-Aktien bei 18 €; Bezugsverhaeltnis 0,1; Verfallsdatum 18.12.2002.
Der Briefkurs einer Option lag heute bei 0,01 € (inzwischen 0,019 €…)
Fuer meine 1000€ erhalte ich also 100000 Optionen, die mir das Recht verbriefen 0,1 T-Aktien pro Option zu einem Kurs von 18€ zu kaufen (vor dem 18.12)
Sollte beispielsweise der Kurs der Telekom Anfang Dezember bei 20€ liegen, koennte ich mit dem Verkauf meiner 100000 Optionen etwa 20000€ einstreichen. Sollte die T-Aktie dann sogar 25€ kosten, haette ich sogar einen Gewinn von 70000€. Sollte die Aktie bis zum Verfallsdadum nicht ueber 18€ steigen habe ich 1000€ verloren.
Ist die Rechnung so richtig?
Gruss, Marcus

Hallo,
ich mische mich nun auch mal in die Diskussion ein.

500 € wollte ich auch einsetzen, aber die Hamburger Sparkasse
meinte, dass der Mindesteinsatz fuer den Kauf von Optionen bei
1300€ liegt. Das erscheint mir bei einem so riskanten
Geschaeft recht viel Geld - ist dieser Mindesteinsatz
ueberbanklich ueblich oder darf ich bei anderen Banken auch
mit weniger Geld zocken?

500 und sogar 1300€ sind nicht viel. Bedenke bei deinen Berechnungen auch, daß deine Bank Gebühren nimmt, die deinen Gewinn (so er denn kommt) verringern.

OK, ich mochte einmal ein Beispiel durchrechnen und bitte Euch
mich auf eventuelle Denkfehler aufmerksam zu machen:

ich kaufe fuer 1000€ call-optionen auf Deutsche-Telekom-Aktien
bei 18 €; Bezugsverhaeltnis 0,1; Verfallsdatum 18.12.2002.
Der Briefkurs einer Option lag heute bei 0,01 € (inzwischen
0,019 €…)

Der Unterschied zwischen Geld und Brief ist dir bekannt? Du weisst was ein Spread ist?

Fuer meine 1000€ erhalte ich also 100000 Optionen, die mir das
Recht verbriefen 0,1 T-Aktien pro Option zu einem Kurs von 18€
zu kaufen (vor dem 18.12)
Sollte beispielsweise der Kurs der Telekom Anfang Dezember bei
20€ liegen, koennte ich mit dem Verkauf meiner 100000 Optionen
etwa 20000€ einstreichen. Sollte die T-Aktie dann sogar 25€
kosten, haette ich sogar einen Gewinn von 70000€. Sollte die
Aktie bis zum Verfallsdadum nicht ueber 18€ steigen habe ich
1000€ verloren.
Ist die Rechnung so richtig?

Du weisst, was ein Zeitwertverlust ist?
Reden wir hier wirklich von Optionen oder von Optionsscheinen?
Bei Optionsscheinen ist maximal dein Einsatz weg, bei Optionen u.U. mehr. Mal abgesehen davon, daß die Telekom 150% steigen müsste. Der Dax dann ebenfalls etwa um diese Grössenordnung.
Hast du schon längere Erfahrungen mit Aktien oder anderen Wertpapieren?
Versteh mich nicht falsch, ich beantworte dir gerne fast alle Fragen, die du zu diesem Thema hast. Aber ich empfehle dir ernsthaft, zunächst mit einem Musterdepot ein paar Monate zu üben, bevor du dein Geld verzockst.

Schönen Abend noch
Nils

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ich kaufe fuer 1000€ call-optionen auf Deutsche-Telekom-Aktien
bei 18 €; Bezugsverhaeltnis 0,1; Verfallsdatum 18.12.2002.
Der Briefkurs einer Option lag heute bei 0,01 € (inzwischen
0,019 €…)

Hallo Nils,

Der Unterschied zwischen Geld und Brief ist dir bekannt? Du
weisst was ein Spread ist?

Ich denke, dass nur der Briefkurs fuer mich von Bedeutung ist, weil ich die Option(-sscheine) zu diesem Kurs erwerben kann. Was der Geldkurs genau ist weiss ich nicht und einen „Spread“ kenne ich auch nicht.

Du weisst, was ein Zeitwertverlust ist?

Denke schon. Je naeher das Verfallsdatum rueckt, desto geringer der Zeitwert.

Reden wir hier wirklich von Optionen oder von Optionsscheinen?

Hmmm, hast recht, es sind eigentlich Optionsscheine, die ich kaufen wollte.

Bei Optionsscheinen ist maximal dein Einsatz weg, bei Optionen
u.U. mehr. Mal abgesehen davon, daß die Telekom 150% steigen
müsste. Der Dax dann ebenfalls etwa um diese Grössenordnung.
Hast du schon längere Erfahrungen mit Aktien oder anderen
Wertpapieren?

Mit Aktien habe ich 15 Jahre Erfahrung. Mit Termingeschaeften kenne ich mich nicht aus (Ihr habt’s gemerkt), aber deshalb informiere ich mich ja hier.
Ich finde die Sache sehr spannend und da ich um die Moeglichkeit eines Totalverlustes weiss und nur einen kleinen Prozentsatz meines Geldes in Optionsscheinen anlegen moechte wird es kein boeses Erwachen geben. Hauptsaechlich wollte ich durch meine Frage sichergehen, dass ich nicht mehr als 100% verlieren kann.

Versteh mich nicht falsch, ich beantworte dir gerne fast alle
Fragen, die du zu diesem Thema hast. Aber ich empfehle dir
ernsthaft, zunächst mit einem Musterdepot ein paar Monate zu
üben, bevor du dein Geld verzockst.

Das ist eben so eine Sache. Wenn in diesen Monaten die T-Aktien wirklich stark zulegen sollten, wuerde ich mich in den A… beissen wenn ich zusehen muesste wieviel Geld ich gewonnen haette, wenn…

danke Dir und viele Gruesse,

Marcus

Schönen Abend noch
Nils

Das ist eben so eine Sache. Wenn in diesen Monaten die
T-Aktien wirklich stark zulegen sollten, wuerde ich mich in
den A… beissen wenn ich zusehen muesste wieviel Geld ich
gewonnen haette, wenn…

eben genau das haben sich die Leute gedacht, die die T-Aktie bei 12,50 gekauft haben und jetzt bei 10,50 mehr als 15% Verlust gemacht haben.

es gibt unter dem Link http://www.boersenspiel.de die kostenlose Möglichkeit ein Musterdepot zu spielen mit wirklich allen Wertpapieren dieser Welt. angegliedert ist ebenfalls ein Glossar und Anfängertipps. wenn dich da durchklickst wirste bestimmt einige interessante Sachen finden und zugucken können was deine Optionsscheine so machen.

Und noch was: erst beobachten. wenn du die Scheine bei Grundkurs 15 kaufst für 18 ist der Gewinn immer noch gut.

Und prüfe vorher den Schein, denn es gibt verschiedene, je nach ausgabeinstitut. Du kriegst andere Bezugsverhältnisse usw. Das kann manchmal im „Kleingedurckten“ dich zur Ausführung der Option verpflichten.

Denn bedenke den Calls müssen ja auch ne geeignete menge Put gegenüberstehen.

Gruss
winkel

telekom
hallo marcus,

sollten sich die betrugsvorwürfe bezüglich der gefälschten rechnungen bewahrheiten, nimmt die t-aktie eine andere richtung:
systematisch sollen kunden ausgeraubt werden, indem nichtgeführte telefonate in rechnung gestellt werden, ortsgespräche als ferngespräche deklariert, oder auf einem analoganschluß 2 gespräche gleichzeitig berechnet werden. schon seit jahren soll es zu mehreinnahmen gekommen sein.
angenommen, bei 40 mill. rechnungen wurde der betrag nur um 5€ zu hoch angesetzt, so würde sich der zukünftige verlust der dtag um 2,4 mrd € erhöhen.
die ersten fälle sollen bis ins jahr 1996 zurückreichen.
der kauf eines puts wäre also viel logischer.
überweise mir die 500€ lieber auf mein konto, ich nehme dafür auch keine gebühren!

tschüß

strubbel

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Mahlzeit

Ich denke, dass nur der Briefkurs fuer mich von Bedeutung ist,
weil ich die Option(-sscheine) zu diesem Kurs erwerben kann.
Was der Geldkurs genau ist weiss ich nicht und einen „Spread“
kenne ich auch nicht.

Zum Briefkurs kaufst du, das ist richtig. Aber du willst die ja auch loswerden, und dann kriegst du halt nur den niedrigeren Geldkurs. So günstig Scheine zu 0,001€ aussehen mögen, das ist idR der Geldkurs, dieser wird laufend gestellt (ok, der Briefkurs natürlich auch, angezeigt wird meist nur der Geldkurs). Je nach Emittent ist der Briefkurs 0,5-2 Cent höher; bei Kursen unter 0,10€ kann der Spread 1 Cent sein, bei Kursen darüber plötzlich 2 Cent, was deine Rechnung durcheinander bringen kann. Du kannst dir ausrechnen wieviel der Schein (Geldkurs) steigen muss, damit du null auf null rauskommst.

Denke schon. Je naeher das Verfallsdatum rueckt, desto
geringer der Zeitwert.

Und je näher die Endfälligkeit desto schneller sinkt der Zeitwert. Aussitzen geht bei Optionsscheinen in den seltensten Fällen gut.

Ich finde die Sache sehr spannend und da ich um die
Moeglichkeit eines Totalverlustes weiss und nur einen kleinen
Prozentsatz meines Geldes in Optionsscheinen anlegen moechte
wird es kein boeses Erwachen geben. Hauptsaechlich wollte ich
durch meine Frage sichergehen, dass ich nicht mehr als 100%
verlieren kann.

Bei Optionsscheinen definitv maximal der Einsatz (plus Bankgebühren). Achte gerade zum Ende der Laufzeit auf den letzten Handelstag, der oft vor dem Ende der Optionsfrist liegt, sonst könntest du Probleme mit dem Verkauf kriegen. Auch wird nicht jeder Schein automatisch ausgeübt (im Fall einer positiven Differenz). Erst neulich habe ich gesehen, wie 3000€ den Bach runtergingen, weil jemand auf automatische Ausübung wartete, die nicht kam. Teures Lehrgeld.
Das böse Erwachen kommt vielleicht, wenn die ersten Zockereien mit Verlust enden und du später mehr einsetzt um die Verluste auszugleichen. Aber tröste dich, es haben schon viele andere dadurch Kopf und Kragen verloren :wink:

Das ist eben so eine Sache. Wenn in diesen Monaten die
T-Aktien wirklich stark zulegen sollten, wuerde ich mich in
den A… beissen wenn ich zusehen muesste wieviel Geld ich
gewonnen haette, wenn…

Nur über realisierte Gewinne freuen, mit hätte und wenn macht man sich nur verrückt.

danke Dir und viele Gruesse,

Da nicht für.
Nils

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Hallo Strubbel,

sollten sich die betrugsvorwürfe bezüglich der gefälschten
rechnungen bewahrheiten, nimmt die t-aktie eine andere
richtung:

Das war eine der 1001 schlechten Nachrichten der juengeren Vergangenheit zur Telekom und ein Grund dafuer, dass die T-Aktie heute bei 10€ -und nicht bei 30€ liegt. Die Gegenwart ist in dem Kurs enthalten, aber an der Boerse spekuliert man auf die Zukunft.

überweise mir die 500€ lieber auf mein konto, ich nehme dafür
auch keine gebühren!

Gerne; im Gegenzug bitte ich Dich nur, mir ein Papier zu unterschreiben, welches mich berechtigt zwischen heute und dem 18.12. irgendwann bei Dir 5000 T-Aktien fuer 18€/Stueck kaufen zu duerfen.

tschüß

tschuess :wink:
Marcus

Hi winkel,

Denn bedenke den Calls müssen ja auch ne geeignete menge Put
gegenüberstehen.

Das muß nicht sein. Ein Stillhalter kann ja auch nur eine Sorte Kontrakte anbieten (falls es sich um echte Optionen handelt). Oder eine Emittent nur Calls verkaufen (Optionsscheine). Dann sollte er sich aber um das entsprechende Underlying kümmern (Ist auch nicht immer passiert :wink: )

Ciao

Uwe

Gruss
winkel

Hallo Uwe,

Das muß nicht sein. Ein Stillhalter kann ja auch nur eine
Sorte Kontrakte anbieten (falls es sich um echte Optionen
handelt). Oder eine Emittent nur Calls verkaufen
(Optionsscheine). Dann sollte er sich aber um das
entsprechende Underlying kümmern (Ist auch nicht immer
passiert :wink: )

Kriege ich hier den falschen eindruck?

Ich kaufe ein optionspapier, das garkeins ist? Denn die Absicht die genannten Papiere zu kaufen/verkaufen besteht garnicht.

Da kann ich doch gleich ins Casino gehen und alles auf grün setzen.

gruss
winkel

Hallo Marcus,

redest du von Optionen oder Optionsscheinen?

Bei letzteren ist die Ordergröße in der Regel relativ egal. Mag sein, daß deine Bank da Einschränkungen macht, oder es zufällig eine kleinste handelbare Einheit gibt, wobei ich das nur noch selten sehe.
Bei Optionen lautet ein Kontrakt auf Telekomaktien nun mal zwingend über 100 Stück.

Gruß Ivo

Hallo Winkel,

Kriege ich hier den falschen eindruck?

ich verstehe die Frag nicht ganz.

Ich kaufe ein optionspapier, das garkeins ist? Denn die
Absicht die genannten Papiere zu kaufen/verkaufen besteht
garnicht.

Es wäre aber möglich, die Option auszüben und dann müsste der Emittent oder Stillhalter liefern. du würdest das Ding zum Optionspreis bekommen und viel teuerer am Markt verkaufen.

Der Emittent/oder Stillhalter muss sich wenn er die Papiere nicht hat am Markt eindecken um die zu liefern. Das kann weh tun.

Da kann ich doch gleich ins Casino gehen und alles auf grün
setzen.

Ja, Optionsscheine und Optionen kann man durchaus als Wette betrachten. Deshalb ist die Kundenaufklärung über die Risiken hier auch besonders gesetzlich vorgeschrieben.

Gruß Ivo

Hi winkel,

zusätzlich zu Ivos Ausführungen wollte ich noch ergänzen:

Kriege ich hier den falschen eindruck?

Ich kaufe ein optionspapier, das garkeins ist? Denn die
Absicht die genannten Papiere zu kaufen/verkaufen besteht
garnicht.

Da kann ich doch gleich ins Casino gehen und alles auf grün
setzen.

Hast Du richtig verstanden:smile:

Die meisten Optionsscheine beinhalten auch nicht mehr das Recht Aktien zu beziehen, sondern die Differenz zwischen Strike (Bezugspreis) und tatsächlichem Marktwert am Ausübungstag in bar zu erhalten.

Ciao

Uwe