Risikolebensversicherung

Hallo,

ich habe ein Haus gekauft und wollte jetzt eine Risikolebensversicherung abschließen, das wenn mir etwas passiert das meine Familie abgesichert ist.

Die Idee ist eine RLV zumachen über die Höhe meines Darlehens für das Haus…so das man damit gleich das Darlehen abzahlen kann.

Laufzeit soll 20 Jahre sein…ich bin selbst 31 Jahre.

Auf was muss man denn dabei achten…?

Welcher Anbieter ist denn gut ?

Soll zusätzlich Unfall-Tod mitversichert werden?

Bitte um Hilfe…

geht es darum die Finanzierung abzusichern macht evtl. eine RisikoLV mit fallender Versicherungssumme Sinn. Direkte Empfehlungen darf ich an dieser Stellen nicht geben. Ich empfehle eine Beratung z.B. bei einem Makler. Die Beiträge sind enorm unterschiedlich.

Den Unfalltod abzusichern lohnt sich zusätzlich nicht da die Risiko LV den Unfalltod ja mit beinhaltet. Tod ist Tod.

Darüber hinaus ist der Gedanke gut das die Familie abgesichert ist. Nur die wenigsten sterben ! Eine Unfallversicherung (Invalidität) tritt bereits bei mehr Fällen ein. Wahrscheinlicher ist aber eine Berufsunfähigkeit. Was wenn der aktuelle Beruf auf Grund von Krankheit, Gebrechen, Unfall usw. nicht mehr ausgeübt werden kann. Das ist teurer aber die Wahrscheinlichkeit doch sehr viel höher als der Eintritt des Todes. Um ein Vielfaches wahrscheinlicher !

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Auf was muss man denn dabei achten…?

Im Gegensatz zu Tobi bin ich der Meinung, dass die Risiko-LV mit fallender Versicherungssumme keinen Sinn macht, weil die Versicherungssumme in den ersten ca. 15 Jahren schneller fällt, als die Restschuld. Dann lieber zwei oder drei Verträge mit unterscheidlicher Laufzeit und unterschiedlichen Deckungssummen. Nicht vergessen, auch die Ehefrau zu versichern, speziell dann, wenn Ihr Kinder habt.

Soll zusätzlich Unfall-Tod mitversichert werden?

Nein, nicht nötig.

Ich muss hier anmerken das durchaus die Möglichkeit besteht eine fallende Versicherung mit einer Restsumme zu vereinbaren. Dadurch bleibt das Risiko, auch auf Grund der relativ hohen Tilgung der Immobilie, abgesichert ohne die volle Versicherungssumme aufrecht halten zu müssen. Ist eventuell (!) günstiger. Muss aber nicht. Daher schrieb ich evtl. :smile:
Darüber hinaus macht es Sinn den Lohnbringer abzusichern. Ob das Mann oder Frau ist ist dabei ja egal. Warum sollte es aber aus wirtschaftlichen Gründen Sinn machen jemanden abzusichern der z.B. keinen Lohn erbringt ?
Insgesamt aber würde ich, wie bereits erwähnt, den Fokus auf die anderen Faktoren setzen der Eintrittswahrscheinlichkeit höher ist als der Eintritt des Todes.

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Im Gegensatz zu Tobi bin ich der Meinung, dass die Risiko-LV
mit fallender Versicherungssumme keinen Sinn macht, weil die
Versicherungssumme in den ersten ca. 15 Jahren schneller
fällt, als die Restschuld.

Hi,
im Gegensatz zum Beitrag von Nordlicht bin ich schon der Meinung, dass eine RLV mit fallender VS sinnvoll ist, allerdings nur wenn diese sich dem Darlehn angleicht.
Annuitätisch fallend.
Zur Absicherung der Familie, Arbeitskraft, Invalidität
RLV, BU, UV
Gruß Keki

Meinung, dass eine RLV mit fallender VS sinnvoll ist,
allerdings nur wenn diese sich dem Darlehn angleicht.
Annuitätisch fallend.

Tut sie aber nicht ! Die fallende RLV fällt linear, während eine Restschuld logarithmisch abnimmt. Dann schon eher den Vorschlag von Tobi, nämlich eine Restschuldversicherung, die immer genau das Restdarlehen abdeckt. Diese sind aber in der Regel teurer, als eine klassische RLV.

Hi,

Meinung, dass eine RLV mit fallender VS sinnvoll ist,
allerdings nur wenn diese sich dem Darlehn angleicht.
Annuitätisch fallend.

Tut sie aber nicht !

Tut sie aber doch :wink:

Die fallende RLV fällt linear, während
eine Restschuld logarithmisch abnimmt.

Richtig, deshalb eine RLV, die annuitätisch (logarithmisch) fällt.
Gruß Keki

Richtig, deshalb eine RLV, die annuitätisch (logarithmisch)
fällt.

So einen Tarif kannte ich bisher nicht. Das kannte ich nur als Restschuldversicherung, und die war erheblich teurer als eine reine RLV.