Risikowahrnehmung

Zum Thema Risikowahrnehmung:

Es gibt natürliche, selbst-steuerbare und in ihren Auswirkungen wenig katastrophal erscheinende Risiken, die u n t e r s c h ä t z t werden, bspw. das Rauchen oder Autofahren.

Wiederum gibt es von Menschen erzeugte, als aufgezwungene empfundene und in der Regel tödlich ausgehende Gefahren, die weitgehend ü b e r s c h ä t z t werden. Gentechnik, Kernenergie oder das aktuelle Beispiel mit den (angeblichen) Aschewolken über uns sind Beispiele dafür.

Stimmt ihr dieser überein, könnt ihr Beispiele von euren Leben geben?

Als Beispiel jetzt: „Man… ich Weichei hab das vergangene Oktoberfest nicht besucht, weil die Medien behauptet haben, ein Terroranschlag sei dort in Planung gewesen“?

Was verbindet ihr mit Risiko in der heutigen Gesellschaft?

Beste Grüße

Hi,

für mich selbst ist das größte Risiko Überfahren zu werden oder beim Autounfall der Leidtragende zu sein.
Wissenschaftliche Risiken (wie z.B. Gentechnik, Elektrosmog, Die Pille gegen alles, …) empfinde ich nicht als Risiko, denn zum einen laube ich die Verantwortung der Wissenschaft (einzelne schwarze Schafe mal ausgenommen) und dass die Kontrolle durch die zuständigen Organe in den meisten Fällen gegebene ist. Vielfach habe ich den Eindruck, dass solche überschätzten Risiken nur Stimmungsmache sind, teils wegen Unkenntnis von Deteils, teils aus reinem Interesse, die andere Duskussion am Laufen zu halten.
D.h. für mich: Bis auf (ungewolltes) Fehlverhalten anderer, besteht sind die Risiken für mich abschätzbar und in den meisten Fällen auch steuerbar (Verweigerung des Handys, genfreie Produkte kaufen,…)
Die Risiken in Bezug auf Krankheit, Arbeitslosigkeit, Weltuntergang,… sollte man berücksichgen, sind aber schwer kalkulierbar.
Fazit: Information ist viel wert, lieber mal TAZ und BiLD lesen als immer nur das eine - der Mix macht’s.

Beantwortet das deine Frage?
Grüße,
JPL