Risse im Mauerwerk

Tag alle miteinander,
ich war letztens ein Kaufobjekt besichtigen (Haus von 1930) und dort beunruhigte mich ein enormer Riss in einer tragenden Wand (Wand teilt das Haus so ziemlich in 2 gleiche Hälften). Der Riss befindet sich an linker oberer Ecke des Türbogens (Tür zum Keller).
Bausubstanz der Außenwände = Betonschicht ca. 20cm, außen nocheinmal Backstein.
Bausubstanz der Innenwände = Betonschicht ca. 20cm.
Ich weiß nicht, ob der Riss druch die Mauer geht (gesammte dicke der Mauer) oder ob er nur oberflächlich ist. Meine Frage(n):

Wie stark beeinträchtigt so ein Mauerriß die Statik der Bausubstanz?

  1. Möglichkeit, der Riß ist nur Oberflächlich: reicht es aus, diesen Riß (mit Zement) zu kitten ?
  2. Möglichkeit, der Riß geht durch die volle Wanddicke: ist das ein irreparabler Schaden ?

Vielen Dank für Reaktionen auf meine Fragen.

CK

sorry´, ich glaube, das kann Dir keiner was konkretes Sagen. Das kann nur ein Statiker vor Ort entscheiden. WEnn das Haus in der Eifel, Bereich Hechingen/Tübingen bzw. im Bereich zwischen Basel und Köln ist, dann mußt doppelt genau prüfen! Erdbebengefahr ist hier besonders groß!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Bin kein Bausachverständiger, lediglich selber von Rissen verunsichert worden.

Meiner Meinung nach sollte man die Ursache herausfinden, um eine Prognose zu wagen. z.B.
Bei uns war ein deutlicher Wasserschaden an der rissigen Hausseite zu sehn, unsere Vermutung deshalb, daß in der Zeit des Leerstands ein Rohrburch den Untergrund geflutet hat und es so zu einer Setzung kam. Mit weiterer Setzung rechnen wir nicht mehr, weil nun ja kein Rohbruch diesen Ausmaßes mehr zu erwarten ist.
An einer mit Betondumpern befahrenen Buckelstraße kann man hingegen auch in Zukunft mit Rissen durch die Erschütterungen rechnen.
Man sollte ein paar Gipsplomben anbringen, die zeigen, ob noch Bewegung im Haus ist oder nicht.

Die Statik wird vermutlich nicht so sehr beeinträchtigt, sonst müßten viele Häuser stillgelegt sein.

Man könnte vom Verkäufer ein Gutachten verlangen. Die paar hundert Mark machen den Kohl nicht fett.

Tschuess, Sven.

ich war letztens ein Kaufobjekt besichtigen (Haus von 1930)
und dort beunruhigte mich ein enormer Riss in einer tragenden
Wand (Wand teilt das Haus so ziemlich in 2 gleiche Hälften).
Der Riss befindet sich an linker oberer Ecke des Türbogens
(Tür zum Keller).
Bausubstanz der Außenwände = Betonschicht ca. 20cm, außen
nocheinmal Backstein.
Bausubstanz der Innenwände = Betonschicht ca. 20cm.
Ich weiß nicht, ob der Riss druch die Mauer geht (gesammte
dicke der Mauer) oder ob er nur oberflächlich ist. Meine
Frage(n):

Wie stark beeinträchtigt so ein Mauerriß die Statik der
Bausubstanz?

  1. Möglichkeit, der Riß ist nur Oberflächlich: reicht es aus,
    diesen Riß (mit Zement) zu kitten ?
  2. Möglichkeit, der Riß geht durch die volle Wanddicke: ist
    das ein irreparabler Schaden ?

Vielen Dank für Reaktionen auf meine Fragen.

CK

Selbst Statiker Maurer o.ä.
würden aus der Ferne kein Urteil abgeben wollen. Bei mir haben sich in einem ähnlichen Fall der Statiker und ein Maurer trefflich gestritten --> ein großes Problem.

Wenn Du ernsthaftes Interesse hast, laß einen Fachmann ran und Dir was schriftliches von ihm geben (das kostet aber sicher einige Märker).

Gandalf

Tag alle miteinander,
ich war letztens ein Kaufobjekt besichtigen (Haus von 1930)
und dort beunruhigte mich ein enormer Riss in einer tragenden

Vielen Dank für die Antworten, ich werde einen Statiker hinzuziehen.

CK