Hallo Liste,
ich bin durch einen Artikel in der neuesten F.A.S. („Riester ist gut - nur wechseln ist teuer“) verunsichert worden und wollte noch mal ein paar andere Meinungen einholen.
Ich habe seit 18 Monaten eine fondsgebundene Rentenversicherung beim Volkswohlbund. Vermittelt durch einen unabhängigen Finanzberater. Ich bin 41 Jahre und die Versicherung läuft planmäßig bis 2032. Ich bin risikobereit und habe vor, die Fondsanteile ca. 5 Jahre vor Ende in eine klassische RV umzuschichten (das bietet der Vertrag).
In der Sonntags-FAZ steht nun: „Fondsgebundene Rentenversicherung: Sie lohnt sich so gut wie nie. Sie hat deutlich höhere Kosten als klassische Policen und dabei deutlich geringere Renditen als Fondssparpläne. Zudem trägt der Anleger das volle Kapitalmarktrisiko und bekommt keine Garantieverzinsung. Die Fondspolice bündelt die Nachteile aller Produkte.“
Nach rumgoogeln bin ich auch woanders auf vergleichbare Meinungen gestoßen.
Nun meine Frage(n):
- Habe ich wirklich die falsche Produktvariante gewählt?
- Lohnt es sich, den Vertrag ruhen zu lassen und lieber ein Fondssparplan zu starten?
- Oder lohnt es sich sogar, den Vertrag auszahlen zu lassen und dann einen Fondssparplan zu starten (vermutlich eher nicht)?
Danke für Eute Tipps!
Jay67
Für Interessierte ein paar Details:
- Volkswohlbund SAFE INVEST EXTRA Fondsgebundene Rentenversicherung
- Investition in Templeton Growth (Euro), DWS Top 50 und Fidelity European Fund
- gezahlte Beträge 2007: 1.461 Euro
- einbehaltene Abschluss- und Vertriebskosten: 362,64 Euro
- einbehaltene Verwaltungskosten: 136,33 Euro
Einbehalten wurden also ca. 30% der Beträge (nach 5 Jahren dann „nur“ noch die Verwaltungskosten). Uff.